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Programm Spielplan Konzerte 2017 Ausgewähltes Konzert
Donnerstag | 09. März 2017 | 20:00 Uhr

(Gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern)

Klavier-Festival Ruhr EXTRA
zum 70. Geburtstag von Gidon Kremer und 20-jährigen Jubiläum der Kremerata Baltica
Martha Argerich
Preisträgerin des Klavier-Festivals Ruhr 2007
Gidon Kremer (Violine)
Lucas Debargue
Kremerata Baltica

Martha Argerich  

Martha Argerich wurde in Buenos Aires geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie Klavierunterricht bei Vincenzo Scaramuzza. 1955 ging sie mit ihrer Familie nach Europa und studierte bei Friedrich Gulda in Wien. Auch Nikita Magaloff und Stefan Askenase gehörten zu ihren Lehrern. Ihren Siegen bei den Klavierwettbewerben in Bozen und Genf 1957 folgte eine intensive Konzerttätigkeit. Der Erste Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb 1965 war ein entscheidender Schritt zur weltweiten Anerkennung.
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Martha Argerich wurde in Buenos Aires geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie Klavierunterricht bei Vincenzo Scaramuzza. 1955 ging sie mit ihrer Familie nach Europa und studierte bei Friedrich Gulda in Wien. Auch Nikita Magaloff und Stefan Askenase gehörten zu ihren Lehrern. Ihren Siegen bei den Klavierwettbewerben in Bozen und Genf 1957 folgte eine intensive Konzerttätigkeit. Der Erste Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb 1965 war ein entscheidender Schritt zur weltweiten Anerkennung.
Martha Argerich ist als Interpretin der virtuosen Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts hoch geachtet. Sie selbst fühlt sich nicht als Spezialistin für „Virtuoses“, ihr Repertoire reicht von Bach über Werke von Beethoven, Chopin, Schumann, Liszt, Debussy, Ravel, Franck, Prokofjew, Strawinsky, Schostakowitsch oder Tschaikowsky bis hin zu Bartók und Messiaen.
Trotz unzähliger Einladungen von den renommiertesten Orchestern, Dirigenten und Musikfestivals in Europa, Japan und Amerika macht die Kammermusik einen wesentlichen Bestandteil ihres musikalischen Lebens aus. Sie musiziert regelmäßig mit den Pianisten Nelson Freire und Alexandre Rabinovitch, dem Cellisten Mischa Maisky und dem Geiger Gidon Kremer. „Diese Stimmigkeit im Schoße eines Ensembles ist sehr beruhigend für mich“, sagt die Pianistin selbst zu ihrem kammermusikalischen Engagement. Martha Argerichs Aufnahmen sind bei EMI, Sony, Philips, Teldec und Deutsche Grammophon erschienen, und viele ihrer Konzerte wurden weltweit im Fernsehen übertragen. Sie erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, darunter einen Grammy Award für Bartók- und Prokofjew-Konzerte, den Gramophon Artist of the Year, die Auszeichnung „Best Piano Concerto Recording of the Year“ für ihre Einspielung der Chopin-Konzerte, den Choc du Monde de la Musique für ihr Amsterdamer Rezital, die Auszeichnung „Künstler des Jahres“ von der Deutschen Schallplattenkritik, einen Grammy Award für Prokofjews „Cinderella“ zusammen mit  Mikhael Pletnev, einen weiteren Grammy Award für die Beethoven-Klavierkonzerte Nr. 2 und 3 mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Claudio Abbado und die Auszeichnung der Sunday Times „Record of the Year“ sowie den BBC Music Magazine Award für ihre Schostakowitsch-Aufnahme aus dem Jahr 2007. 1996 wurde Martha Argerich von der französischen Regierung zum Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres und 1997 von der Fondazione dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zum Ehrenmitglied der Accademica di Santa Cecilia ernannt.
Seit 1998 ist sie künstlerische Leiterin des Beppu Festivals in Japan. 1999 gründete sie den Internationalen Klavierwettbewerb und das Festival Martha Argerich in Buenos Aires und im Juni 2002 das Progetto Martha Argerich in Lugano. Das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation ernannte sie im Jahr 2004 zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres. 2005 verlieh ihr der Japanische Kaiser den Kleinen Orden der Aufgehenden Sonne mit Rosette und die Japan Art Association den Praemium Imperiale.

 
Gidon Kremer  

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet...

 

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit diversen zeitgenössischen Komponisten verbunden, unter anderem mit Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die zeitgenössischen Komponisten und die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.
Kremer hat bereits mehr als 120 Alben aufgenommen; viele erhielten für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen bedeutende internationale Preise. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, das Große Bundesverdienstkreuz, den Moskauer Triumph-Preis, den UNESCO-Musikpreis und den Preis Una vita nella musica – Artur Rubinstein. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein Praemium Imperiale verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt.
1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig ausgedehnte Konzertreisen und hat bereits fast 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, Burleske und ECM aufgenommen. After Mozart (Nonesuch Records 2001) gewann 2002 einen ECHO Klassik und einen Grammy Award; das kürzlich bei ECM erschienene Album mit Werken von Mieczysław Weinberg war 2015 für einen Grammy nominiert.
In der Saison 2016/17 leitet Gidon Kremer die beiden Jubiläums-Tourneen der Kremerata Baltica, die das Orchester anlässlich seines 20-jährigen Bestehens und zur Feier von Kremers 70. Geburtstag durch Nordamerika und Europa unternimmt.

 
Lucas Debargue  

2015 wurde beim 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb über keinen anderen Künstler mehr gesprochen als über den französischen Pianisten Lucas Debargue. Zwar erreichte er im Wettbewerb nur den vierten Platz, doch sein kraftvolles und durchdachtes Spiel trug ihm in Verbindung mit einem Talent für höchst poetische und lyrische Phrasierungen den Preis der Vereinigung der Moskauer Musikkritiker ein — als „der Pianist, dessen unglaubliche Begabung, künstlerische Vision und kreative Freiheit...

 

2015 wurde beim 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb über keinen anderen Künstler mehr gesprochen als über den französischen Pianisten Lucas Debargue. Zwar erreichte er im Wettbewerb nur den vierten Platz, doch sein kraftvolles und durchdachtes Spiel trug ihm in Verbindung mit einem Talent für höchst poetische und lyrische Phrasierungen den Preis der Vereinigung der Moskauer Musikkritiker ein — als „der Pianist, dessen unglaubliche Begabung, künstlerische Vision und kreative Freiheit Kritiker wie Publikum gleichermaßen beeindruckt haben". Von allen Wettbewerbsteilnehmern sämtlicher Disziplinen wurde nur Lucas Debargue mit dem Preis der Vereinigung Moskauer Musikkritiker ausgezeichnet. Wenig später unterzeichnete der Pianist einen Vertrag bei Sony Classical und nahm in seiner Heimatstadt Paris als Debüt ein Live-Rezital mit Musik von Ravel, Liszt, Chopin und Scarlatti auf, das im Frühjahr 2016 erschien und von der Kritik hoch gelobt wurde. Das Album stieg von Null auf Platz 3 in die deutschen Klassik-Charts ein. Im September 2016 erschien seine zweite CD mit Werken von Bach, Beethoven und Medtner.

Lucas Debargue wurde 1990 in Paris in eine Familie ohne besonderen musikalischen Hintergrund geboren. 1999 zog die Familie nach Compiègne, etwa 90 km nördlich von Paris, wo Lucas Debargue im Alter von elf Jahren ersten Klavierunterricht an der örtlichen Musikschule erhielt. Mit 15 Jahren gab er den Klavierunterricht auf, da er keinen musikalischen Mentor gefunden hatte, mit dessen Hilfe es ihm möglich gewesen wäre, seine Leidenschaft für die Musik mit anderen zu teilen, und es ihm nicht genügte, alleine Musik zu machen. Stattdessen konzentrierte er sich auf seine Schullaufbahn und die Abiturvorbereitung und wurde Mitglied einer Rockband. Mit 17 zog er in die französische Hauptstadt, um an der Université Paris-Diderot ein Studium der Kunst- und Literaturwissenschaften zu beginnen.

Lucas Debargue nahm das Klavierspiel erst wieder auf, als ihn ein früherer Bekannter aus Compiègne bat, dort ein Recital im Rahmen des nationalen Musikfestivals „Fête de la MuSique" zu geben. Durch diesen Auftritt fand er zurück zum Klavier, und man vermittelte ihm den Kontakt zu der berühmten russischen Klavierlehrerin Rena Shereshevskaya, die sowohl am Konservatorium von Rueil-Malmaison unterrichtet als auch an der École Normale de MuSique de Paris Alfred Cortot. Rena Shereshevskaya erkannte, dass aus Lucas Debargue ein großartiger Pianist werden könnte und nahm ihn sofort in ihre Pariser Klavierklasse auf, wo sie ihn auf die großen internationalen Wettbewerbe vorbereitete. Debargue begann somit erst im Alter von 20 Jahren mit einem ernsthaften Klavierstudium.

2015, nur vier Jahre später, nahm er am Tschaikowsky-Wettbewerb teil, wo sich die Musikwelt sofort für dieses eigenwillige und ungewöhnliche neue Talent interessierte. „Seit Glenn Goulds Ankunft in Moskau oder Van Cliburns Sieg beim Tschaikowsky-Wettbewerb hat kein ausländischer Pianist mehr für so viel Aufsehen gesorgt", hieß es in der Huffington Post.
Debargues Interpretationen überzeugen durch ihre große künstlerische Integrität und eine atemberaubende kommunikative Kraft, wobei sich der junge Pianist von vielen Kunstsparten inspirieren lässt - von Literatur über Malerei und Kino bis zum Jazz. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht ohne Frage das pianistische Kernrepertoire, aber er engagiert sich auch für weniger bekannte Komponisten wie Nikolai Medtner, Samuil Maikapar und Nikolai Roslawez.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage www.lucas-debargue.com.

 
Kremerata Baltica  

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen...

 

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen Konzertbesucher in aller Welt.

Die Kremerata Baltica entstand aus Gidon Kremers tiefem inneren Bedürfnis, seinen reichen Erfahrungsschatz mit jungen Kollegen aus dem Baltikum zu teilen. Die Probenarbeit des Ensembles, die keinen Raum für künstlerische Kompromisse lässt, ist geprägt von höchstem Qualitätsbewusstsein und kreativer Aufgeschlossenheit.

Neben Werken des gängigen Repertoires erarbeitet die Kremerata Baltica auch Uraufführungen von Komponisten wie Lera Auerbach, Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Arvo Pärt, Georgs Pēlecis, Alexander Raskatov, Valentin Silvestrov, Victor Kissine, Sofia Gubaidulina und Pēteris Vasks.

Das breite Repertoire der Kremerata Baltica spiegelt sich in der Diskographie des Ensembles wider, die von sämtlichen Mozart-Violinkonzerten mit Gidon Kremer über Enescus Streichoktett und Piazzollas Tango Ballet bis zu Ersteinspielungen von Werken von Kancheli, Kissine und Pärt reicht. After Mozart, erschienen bei Nonesuch Records, gewann 2002 einen Grammy Award sowie einen ECHO Klassik, und die Alben mit Werken von George Enescu und Mieczysław Weinberg wurden für Grammys nominiert.

Die Kremerata Baltica war im Rahmen ihrer Konzerte bereits mit über 1000 Werken in 600 Städten in mehr als 50 Ländern zu Gast. Sie tritt regelmäßig bei Konzertreihen und Festivals auf, darunter auf Schloss Neuhardenberg bei Berlin, auf Schloss Elmau in Bayern und beim Kammermusikfest Lockenhaus.

Gesellschaftspolitisch engagierte sich das Ensemble unter anderem 2013 mit seinem Konzert To Russia with Love in der Berliner Philharmonie, das auf die Menschenrechtslage in Russland aufmerksam machen wollte, und mit seinem jüngsten kreativen Projekt Pictures from the East, das in Zusammenarbeit mit dem syrischen Künstler Nizar Ali Badr entstand und die verzweifelte Lage der Flüchtlinge aus den Konfliktregionen des Mittleren Ostens thematisiert.

Seit 2003 veranstaltet die Kremerata Baltica ihr eigenes Festival in Sigulda in der Lettischen Schweiz.

2016/17 feiert die Kremerata Baltica ihr 20-jähriges Bestehen und Gidon Kremers 70. Geburtstag mit neun Konzerten in den USA und einer ausgedehnten Jubiläums-Tournee durch Europa unter der Leitung von Gidon Kremer.

 Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.kremerata-baltica.com.

 
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