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Programm Spielplan Konzerte 2017 Ausgewähltes Konzert
Donnerstag | 22. Juni 2017 | 20:00 Uhr

Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich!

Besetzungs- und Programmänderung!
Denis Kozhukhin

Wir bitten um Verständnis für die aufgrund der Erkrankung von Alexander Krichel kurzfristig notwendig gewordene Umbesetzung und Programmänderung des heutigen Konzerts und danken Denis Kozhukhin für dessen Rettung.

Durchschrittene Klangräume  

Der Himmel über Schloss Gartrop hat sich zugezogen, Besucher des Klavier Festival Ruhr haben auf Sitzen in der Alten Rentei Platz genommen, vernehmen ein lauter werdendes Grollen: die ersten Klänge eines perfekten Abends sind die Bässe der Ouverture...

 

Der Himmel über Schloss Gartrop hat sich zugezogen, Besucher des Klavier Festival Ruhr haben auf Sitzen in der Alten Rentei Platz genommen, vernehmen ein lauter werdendes Grollen: die ersten Klänge eines perfekten Abends sind die Bässe der Ouverture aus der Suite Nr. 7 in g-Moll HWV 432 von Georg Friedrich Händel. Alles Donnern, alle Stürme, aber auch alle lichtdurchfluteten, sonnigen Momente der nächsten zwei Stunden gehen allein vom Steinway-Flügel aus. Mit seinem kurzfristigen Einspringen für den erkrankten Alexander Krichel rettete Denis Kozhukhin nicht nur den Konzertabend auf Schloss Gartrop, er veredelte ihn auf die vollkommenste Weise.

Händels Suite Nr. 7 und Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung bildeten die Klammer des offiziellen Programms. Tatsächlich kann man von einer Klammer sprechen, denn Kozhukhin spielt die Stücke attacca. Er fasst die musikalische Suite auf wie die eines architektonisch in sich geschlossenen Gebäudes, in dem man von einem farblich kontrastierenden Raum in den nächsten schreitet, ohne an den Türschwellen zu zögern.

Denis Kozhukhin kann im fortissimo donnern, er kann rasant über die Tasten jagen. Er macht das beeindruckend. Aber es ist nie Selbstzweck. Seine Interpretation besonders von Brahms’ späten Intermezzi aus dem op. 117 sind wie der Sommerabend selbst. Klänge schweben licht und nur leicht bewegt, doch bevor es zu schwelgerisch wird, kommt frischer Wind herein. Das Thema des dritten Intermezzos ist unruhig, drängt - und verlangsamt sich doch, als könne es nicht die schwülwarme Luft durchdringen.

Und mitten in diesen vielschichtigen, aber stets die musikalische Einheit hervorhebenden Interpretationen überrascht Denis Kozhukhin mit dem Stück, dass auch Krichel auf dem Programm stehen hatte und das mit ausschlaggebend dafür war, dass Kozhukhin nun von London nach Gartrop eingeflogen wurde: Gershwins Rhapsody in Blue in der originalen Klavierfassung von 1924. Kozhukhin kostet den spezifischen Charakter eines jedes Motives voll und ganz, macht seine Interpretation dadurch individuell bis der Eindruck einer Improvisation entsteht. So kann nur ein einzelner an einem Soloinstrument Musik machen, im Zusammenspiel eines Orchesters wären diese subjektiv wirkenden Verzögerungen und Beschleunigungen kaum zu realisieren.

Kozhukhin überrascht sein Publikum, packt es, zieht es tief in die Musik hinein. Die Energie, die der Pianist dabei aufbaute, entlud sich schließlich im Applaus der Konzertgäste.

Neue Ruhr-Zeitung, Bettina Schack

 
Wir danken unseren Mäzenen des Klavier-Festivals Ruhr 2017

Gabriele und Prof. Dr. Jürgen Kluge

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