Arcadi Volodos

Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2016

Im Jahr 1972 in St. Petersburg geboren, studierte Arcadi Volodos zunächst Gesang und Dirigieren am dortigen Konservatorium, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete und seine pianistische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Galina Egiazarowa sowie in Madrid und Paris fortsetzte.

Seit seinem New York-Debüt im Jahre 1996 arbeitet Volodos mit den weltweit führenden Orchestern, unter anderem den Berliner Philharmonikern, Israel Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, New York Philharmonic, mit den Münchner Philharmonikern, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, Orchestre de Paris, Gewandhausorchester, Tonhalle Orchester Zürich, Boston und Chicago Symphony Orchestra. Er spielt unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Lorin Maazel, Valery Gergiev, James Levine, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Jukka-Pekka Saraste, Paavo Järvi, Christoph Eschenbach, Semyon Bychkov und Riccardo Chailly.

Volodos ist regelmäßiger Gast an den wichtigsten Konzerthäusern der Welt, darunter das Wiener Konzerthaus, Concertgebouw Amsterdam, Barbican Centre London, Théâtre des Champs Elysées Paris, Elbphilharmonie Hamburg, Herkulessaal München, Tonhalle Zürich, Santa Cecilia Rom, Bozar Brüssel und Opernhaus Oslo.

Seit der Live-Aufnahme seines legendären Debüts an der Carnegie Hall New York im Jahr 1999 (Sony Classical), die durch einen Gramophone Award ausgezeichnet wurde, hat Arcadi Volodos zahlreiche, von Kritikern hoch gelobte Einspielungen veröffentlicht, darunter Live-Konzerte mit den Berliner Philharmonikern mit Rachmaninoffs 3. Klavierkonzert unter James Levine und Tschaikowskys 1. Klavierkonzert unter Seiji Ozawa. „Volodos Plays Liszt“ aus dem Jahr 2007 ist mit mehreren Preisen gewürdigt worden, und seine Live-Einspielung auf CD und DVD aus dem Wiener Musikverein von 2010 wurde von internationalen Kritikern hoch geschätzt. Das Soloalbum „Volodos Plays Mompou“ aus dem Jahr 2013 erhielt den Gramophone Award und Echo-Preis. „Volodos Plays Brahms“ erschien 2017. Von Kennern als ein Meilenstein der Interpretation bezeichnet, erhielt dieses Album den Edison Award und den Diapason d’Or und wurde zudem 2018 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Im Oktober 2019 folgte „Volodos Plays Schubert“, welches u.a. die Klaviersonate D959 enthält.

Beim Klavier-Festival Ruhr, mit dessen Preis er 2016 ausgezeichnet wurde, ist Arcadi Volodos 2022 bereits zum 18. Mal zu erleben.

 

Arcadi Volodos beim Klavier-Festival Ruhr: 17 Konzerte seit 1998

1998      Bochum
Debütkonzert, u.a. mit Bunter Blätter op. 99 von Robert Schumann, Consolations „Trostgedanken“ Nr. 2 von Franz Liszt und Rondo aus der Oper „Ruslan und Ludmilla“ von Michail Glinka in der Klavierbearbeitung von Arcadi Volodos

1999      Mülheim an der Ruhr
Solorezital, u.a. mit Sonate in G-Dur op. 78 D 894 von Franz Schubert, Sonate Nr. 10 op. 70 von Alexander Skrjabin und Ungarische Rhapsodie Nr. 15 „Rákóczy-Marsch“ von Franz Liszt

2000      Mülheim an der Ruhr
Abschlusskonzert, u.a. mit Kreisleriana op. 16 von Robert Schumann, Ballade Nr. 2 in h-Moll von Franz Liszt und Thema mit Variationen – Transkriptionen des 2. Satzes aus dem Streichsextett op. 18 von Johannes Brahms

2002      Mülheim an der Ruhr
Solorezital, u.a. mit Sonate in E-Dur D 157 von Franz Schubert, Ungarische Rhapsodie Nr. 13 von Franz Liszt in einer Bearbeitung von Arcadi Volodos und Sonate Nr. 7 op. 64 „Weiße Messe“ von Alexander Skrjabin

2003      Düsseldorf
Solorezital, u.a. mit Polka italienne und Oriental Sketch von Sergej Rachmaninow, sowie Consolations Nr. 6 und „Danse macabre“ in der Klaviertranskription nach Camille Saint-Saëns in der Version von Vladimir Horowitz von Franz Liszt

2004      Mülheim an der Ruhr
Solorezital, u.a. mit der Klaviersonate Nr. 12 op. 26 & Nr. 31 op. 110 von Ludwig van Beethoven

2005      Recklinghausen
Solorezital, u.a. mit Fantasie op. 28 von Alexander Skrjabin, Vallée d’Obermann aus „Années de pèlerinage. Première année: Suisse“ und Sposalizio aus „Années de pèlerinage. Première année: Italie“ von Franz Liszt

2006      Dortmund
Solorezital, u.a. mit Andante favori in F-Dur WoO 57 von Ludwig van Beethoven, Moments musicaux op. 94 D 780 von Franz Schubert und La lugubre gondola „Trauergondel“ von Franz Liszt

2007      Essen
Solorezital, u.a. mit Sonate Nr. 5 op. 25 von Muzio Clementi, Waldszenen op. 82 von Robert Schumann und Klavierstücke op. 76 von Johannes Brahms

2009      Essen
Solorezital, u.a. mit Nocturae Nr. 4 Córdoba“ aus „Cantos de Espana“ op. 232 von Isaac Albéniz, Valses nobles et sentimentales von Maurice Ravel und Paisajes von Federico Mompou

2010      Essen
Solorezital, u.a. mit Sonate in G-Dur op. 78 D 894 von Franz Schubert und Humoreske op. 20 von Robert Schumann

2011      Duisburg
Solorezital, u.a. mit Sonate in f-Moll D 625 von Franz Schubert und Sonate in h-Moll S 178 von Franz Liszt

2012      Wuppertal
Solorezital, u.a. mit Drei Intermezzi op. 117 von Johannes Brahms und einer Auswahl an Stücken aus Musica Callada, Buch 1-4 von Frederico Mompou

2015      Essen
Solorezital, u.a. mit Sonate op. posth. in B-Dur D 960 von Franz Schubert und Sechs Klavierstücke op. 118 von Johannes Brahms

2016      Mülheim an der Ruhr
Eröffnungskonzert mit Werken von Johannes Brahms, u.a. mit Thema mit Variationen – Transkriptionen des 2. Satzes aus dem Streichsextett op. 18 und anschließende Ehrung mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr 216

2018      Bochum
Solorezital, u.a. mit Papillons op. 2 von Robert Schumann und Acht Klavierstücke op. 76 von Johannes Brahms

2021      Herne
Solorezital, u.a. mit Sonate Nr. 20 in A-Dur op. posth. D 959 von Franz Schubert


 

Konzertimpressionen

Website

06
Mi
Mittwoch, 06. Juli 2022 | 20:00 Uhr
Düsseldorf Robert-Schumann-Saal im Kunstpalast

€ 65 | 55 | 45 | 35 | 25

Vergangene Konzerterlebnisse

Montag, 28. Mai 2018 | 20:00 Uhr
Bochum Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Freitag, 15. April 2016 | 20:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr Stadthalle Mülheim
Donnerstag, 15. Juli 2021 | 20:00 Uhr
Herne Kulturzentrum

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