Benjamin Moser

Dem Klavier-Festival Ruhr ist Benjamin Moser seit seinem Debüt 2011 eng verbunden. 2022 ist er hier zum neunten Mal zu erleben. Benjamin Moser kam 1981 in München zur Welt und stammt aus einer angesehenen Musikerfamilie. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er von Dimitry Bashkirov, Stanislav Ioudenitch und seit 2012 von Alfred Brendel in London. Bereits während seiner Studienzeit gewann Benjamin Moser beim Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb in Berlin den ersten Preis und war ab 2003 Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“. 2005 wurde Benjamin Moser der Steinwayförderpreis Berlin zuerkannt. Zusätzliche Stipendien kamen von der Deutschen Stiftung Musikleben sowie vom Deutschen Musikrat. Internationales Aufsehen erregte er, als er im Juni 2007 Preisträger des renommierten Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau wurde. Zusätzlich erhielt er dort den Preis für die beste Interpretation der Musik Tschaikowskys sowie den Publikumspreis. Bereits im Januar 2007 gewann Benjamin Moser in New York den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb „Young Concert Artists“, der ihm zahlreiche Rezitale ermöglichte, u.a. in Paris (Gulbenkian Centre), Washington (Kennedy Center) und New York (Carnegie Zankel Recital Hall).

Seither folgten viele Solorezitale und Auftritte mit Orchester, so zum Beispiel mit dem Tschaikowskikonzert beim Dubrovnik Festival, mit Konzerten von Chopin, Schumann, Brahms, Liszt und Tschaikowski im Münchner Herkulessaal und in der alten Oper Frankfurt mit den Münchener Symphonikern. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie unter Andris Nelsons spielte er das zweite Klavierkonzert von Chopin. Weitere Engagements führten ihn zum London Philharmonic Orchestra, zu den Bamberger Symphonikern, zur Staatskapelle Weimar unter Stefan Solyom und zum MDR Symphonieorchester unter Kristjan Järvi.

Auch als Kammermusikpartner tritt Benjamin Moser gerne in Erscheinung. Er spielte eine Reihe von Konzerten in verschiedenen Besetzungen, u.a. mit Nicolas Altstaedt, Julian Steckel, Danjulo Ishizaka, Andrej Bielow und mit seinem Bruder Johannes Moser.

Im Jahr 2009 wurde Benjamins Debüt-CD mit Russischer Klaviermusik (Werke von Tschaikovsky, Rachmaninov, Skrjabin, Medtner, Prokofiev) beim Münchner Label OehmsClassics veröffentlicht und erhielt ausgezeichnete Kritiken. Im Herbst 2012 wurde seine zweite CD bei Oehmsclassics veröffentlicht, diesmal mit französischer Klaviermusik von Debussy und Ravel. Im Frühling 2015 erschien seine CD mit den letzten Sonaten von Beethoven und Schubert beim Label AvI Classics. Im Herbst 2018 veröffentlichte er seine letzte CD mit Werken von Gershwin, Rachmaninov und Mussorgsky.

 

Benjamin Moser beim Klavier-Festival Ruhr: 8 Konzerte seit 2011

 2011      Moers
Solorezital, u.a. mit den Klaviersonaten „Der Sturm“ Nr. 17 op. 31/2 und Nr. 32 op. 111 von Ludwig van Beethoven, einer Auswahl von Préludes aus op. 23 & 32 von Sergej Rachmaninow und Werken von Franz Liszt

2013      Bottrop
Solorezital, u.a. mit Kinderszenen op. 15 von Robert Schumann, Sonate Nr. 1 op. 1 von Johannes Brahms und Sonate in B-Dur op. posth. D 960 von Franz Schubert

2014      Hünxe
Solorezital, u.a. mit Etude No 7 for the left hand von Marc-André Hamelin, einer Auswahl von Études aus op. 25 und op. 10 (bearbeitet von Leopold Godowsky) von Frédéric Chopin sowie der Sonate Nr. 7 op. 83 von Sergej Prokofjew

2015      Essen
Solorezital, u.a. mit Acht Lyrische Stücke von Edward Grieg, Children’s Corner von Claude Debussy und Gaspard de la nuit von Maurice Ravel

2017      Herten
Solorezital, u.a. mit Virtuoso Etudes nach Songs von Georg Gershwin von Earl Wild, Fünf Liedtranskriptionen (bearbeitet von Earl Wild) von Sergej Prokofjew und Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky

2018      Essen
Konzertabend mit Liza Ferschtman (Violine) und dem Delian Quartett, u.a. mit Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier in G-Dur von Maurice Ravel und Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett in D-Dur op. 21 von Ernest Chausson

2019      Schwelm
Solorezital, u.a. mit Préludes Heft 1 von Claude Debussy, Prélude, Choral et Fugue in h-Moll FWV 21 von César Franck und Sonate in G-Dur op. 78 D 894 von Franz Schubert

2020      Essen
Solorezital im Rahmen des Sinfonischen Marathons mit den Sinfonien Nr. 1 & 2 von Ludwig van Beethoven in der Klavierfassung von Franz Liszt

Konzertimpressionen

Website

Vergangene Konzerterlebnisse

Montag, 17. Juni 2019 | 20:00 Uhr
Schwelm LEO Theater im Ibach-Haus
Freitag, 18. Mai 2018 | 20:00 Uhr
Essen Folkwang Universität der Künste
Dienstag, 18. Juli 2017 | 20:00 Uhr
Herten Schloss Herten
Freitag, 04. Sep. 2020 | 18:00 Uhr
Essen Folkwang Universität der Künste
Freitag, 06. Mai 2022 | 20:00 Uhr
Hagen Emil Schumacher Museum

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