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Graham Johnson

Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2001

Graham Johnson gilt als einer der weltweit führenden Liedpianisten. Geboren in Rhodesien, kam er 1967 zum Studium nach London. Nach dem Abschluss der Royal Academy of Music waren seine Lehrer Gerald Moore und Geoffrey Parsons. 1972 war er offizieller Pianist bei Peter Pears‘ ersten Meisterkursen bei den Snape Maltings, was ihn mit Benjamin Britten in Kontakt brachte – eine Verbindung, die seine Entschlossenheit zur Begleitung stärkte. 1976 gründete er den Songmakers Almanac, um vernachlässigte Bereiche der pianobesetzten Vokalmusik zu erforschen; die Gründer waren Dame Felicity Lott, Ann Murray DBE, Anthony Rolfe Johnson und Richard Jackson – Künstler, mit denen er langjährige und fruchtbare Kooperationen sowohl auf dem Konzertpodium als auch im Tonstudio aufgebaut hat. Im Laufe der Jahre wurden etwa zweihundertfünfzig Songmaker-Programme vorgestellt. Graham Johnson ist mit so bedeutenden Sängern wie Sir Thomas Allen, Victoria de los Angeles, Elly Ameling, Arleen Auger, Ian Bostridge, Brigitte Fassbaender, Matthias Goerne, Thomas Hampson, Simon Keenlyside, Angelika Kirchschlager, Alice Coote, Philip Langridge, Serge Leiferkus, Angelika Kirchschlager, Christopher Maltman, Edith Mathis, Lucia Popp, Christoph Prégardien, Dame Margaret Price, Thomas Quastoff, Dorothea Röschmann, Kate Royal, Christine Schaefer, Peter Schreier, Dame Elisabeth Schwarzkopf und Sarah Walker aufgetreten.

Zu den Auszeichnungen, die Graham Johnson erhalten hat, gehören der Gramophone Solo-Gesangspreis 1989 (mit Dame Janet Baker), 1996 (Die schone Müllerin mit Ian Bostridge), 1997 (für die Eröffnung der Schumann-Serie mit Christine Schäfer) und 2001 (mit Magdalena Kožená). Er war 1998 Instrumentalist des Jahres der Royal Philharmonic Society und wurde im Juni 2000 zum Mitglied der Royal Swedish Academy of Music gewählt. Er ist Autor von „The Songmakers’ Almanac”, „Zwanzig Jahre Liederabende in London”, „The French Song Companion for OUP” (2000), „The Vocal Music of Benjamin Britten” (Guildhall 2003), „Gabriel Fauré – the Songs and their Poets” (2009) und „Franz Schubert: The Complete Songs” (Yale University Press 2014).

Graham Johnson wurde 1994 in die Queen’s Birthday Honours Liste aufgenommen, 2002 von der französischen Regierung im Ordre des Arts et des Lettres zum Chevalier ernannt, 2010 zum Ehrenmitglied der Royal Philharmonic Society und 2013 mit der Wigmore Hall Medal ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Durham University, des New England Conservatory of Music und der Edith Cowan University in Westaustralien. Für seine Verdienste um die Gesangskunst erhielt er 2014 die Hugo-Wolf-Medaille.

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Freitag, 03. Juli 2020 | 20:00 Uhr
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