Jerusalem Symphony Orchestra

Das Jerusalem Symphony Orchestra (JSO) wurde 1936 als Orchester des Palestine Broadcasting Service gegründet und 1948 offiziell in die Israeli Public Broadcasting Association eingegliedert. Seitdem spielt das JSO eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung und Entwicklung der kulturellen Landschaft des Staates Israel. Als Radiosymphonieorchester war es über Jahrzehnte regelmäßig in Kol ha-Musika, dem Musikprogramm des öffentlich-rechtlichen Senders Kol Israel, zu erleben. Der größte Teil seiner Konzerte fand schon damals im Henry Crown Auditorium des Jerusalem Theatre statt, wo es bis heute seinen Sitz hat.

Das Orchester pflegt ein abwechslungsreiches Repertoire, das vom Barock über die Klassik bis zur Romantik reicht und sich weiter auf zeitgenössische Kompositionen erstreckt. Zahlreiche israelische Erstaufführungen wurden vom JSO bestritten, und als erstes israelisches Orchester brachte das JSO die Werke so renommierter Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Henry Dutilleux und Alfred Schnittke zu Gehör. Seit seiner Gründung hat das Jerusalem Symphony Orchestra auch israelische Komponistinnen und Komponisten konsequent durch Kompositionsaufträge und Aufführungen unterstützt.

Legendäre Musikerpersönlichkeiten sind im Laufe der Jahrzehnte mit dem JSO aufgetreten, darunter Igor Strawinsky, Otto Klemperer, Arthur Rubinstein, Yehudi Menuhin, Mstislav Rostropowitsch, Isaac Stern, Pablo Casals, Igor Markevitch, Henryk Szeryng, Yo Yo Ma, Pierre Boulez, Neville Mariner, Christa Ludwig, Tabea Zimmermann, Martha Argerich, Radu Lupu, Jose Carreras, Jean-Pierre Rampal, Maxim Vengerov und Yefim Bronfman.

Zu den wichtigsten Uraufführungen des Orchesters gehören die Oper David von Darius Milhaud, die Kantate Abraham und Isaak von Igor Strawinsky und Die sieben Tore Jerusalems von Krzysztof Penderecki unter der Leitung von Lorin Maazel, ein Auftragswerk zum Abschluss des Jubiläumsjahres „Jerusalem 3000“.

Bei seinen ausgedehnten Tourneen tritt das Orchester auf den renommiertesten Bühnen der Welt auf, darunter die Carnegie Hall, der Wiener Musikverein, die Kölner Philharmonie sowie zahlreiche weitere Konzertsäle in Amerika, Europa und Asien.

Seit der Saison 2020/21 ist Steven Sloane Chefdirigent und Musikdirektor des Orchesters. Sein Ziel ist, das Orchester noch stärker in der vielfältigen Gesellschaft der Stadt Jerusalem zu verankern und mit den unterschiedlichsten Besucherkreisen in Verbindung zu bringen. Damit möchte er die Vision eines Orchesters für die ganze Stadt verwirklichen, das auch jenseits der Konzertsäle im gesamten Stadtraum auftritt und sein Repertoire ebenso wie sein Publikum ständig erweitert.

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