Krystian Zimerman

Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2014

Krystian Zimerman wurde berühmt, als er im Alter von 18 Jahren den ersten Preis beim Chopin-Wettbewerb gewann. Seitdem hat er eine weltweite Karriere hingelegt, bei der er mit den renommiertesten Orchestern der Welt zusammenarbeitet und Recitals in den besten internationalen Konzertsälen gibt.

Er hat mit vielen herausragenden Musikern zusammengearbeitet – mit Kammermusikpartnern wie Gidon Kremer, Kyung-Wha Chung und Yehudi Menuhin sowie mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Bernard Haitink und Sir Simon Rattle.

Im Rahmen der Chopin-200-Feierlichkeiten im Jahr 2010 gab Zimerman das Chopin-Geburtstags-Recital im Rahmen der International Piano Series in London am Geburtstag des Komponisten. Im Jahr 2013, anlässlich des hundertsten Geburtstages von Lutosławski, führte Zimerman das Klavierkonzert – das der Komponist für ihn schrieb – in mehreren Städten weltweit auf, u.a. in der Royal Festival Hall mit dem Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. In den letzten Spielzeiten gab er sein Debüt in China mit dem Shanghai Symphony Orchestra unter Paavo Järvi; er konzertierte mit den Sinfonieorchestern von Taipeh und Bangkok und gab Aufführungen von Brahms‘ Klavierkonzert Nr.1 und Beethovens Klavierkonzert Nr.4 mit dem London Symphony Orchestra und den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle. Seine Zusammenarbeit mit Rattle und dem LSO setzte er 2017/18 mit Aufführungen von The Age of Anxiety im Zusammenhang mit den Bernstein-Jubiläumsfeierlichkeiten fort. Im Jahr 2020 hat Zimerman alle Beethoven-Konzerte zum 250-jährigen Jubiläum aufgeführt.

Zimerman hat seine eigene individuelle Herangehensweise an Aufnahmen entwickelt, ein Prozess, den er in jeder Phase kontrolliert. Während seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Deutschen Grammophon wurden seine Aufnahmen mit vielen hochrangigen Preisen ausgezeichnet. Seine jüngste Veröffentlichung ist eine Einspielung von Schuberts Solosonaten, die er in Japan selbst produziert hat und die von allen Seiten gelobt wurde.

Für jedes Rezital transportiert Zimerman sein eigenes Klavier, eine Praxis, die dem Publikum die Komplexität und die Möglichkeiten des Instruments bewusster gemacht hat. Das Auftreten mit seinem eigenen, vertrauten Instrument, kombiniert mit seiner Erfahrung im Klavierbau (erworben in Kattowitz und entwickelt durch enge Zusammenarbeit mit Steinway’s in Hamburg), hilft ihm, jegliche Ablenkung von rein musikalischen Themen zu minimieren.

In einer Familie mit Musiktradition geboren, trafen sich in Zimermans Elternhaus fast täglich Musiker, um Kammermusik zu spielen, und diese Erfahrung ermöglichte ihm einen intimen, natürlichen, alltäglichen Kontakt mit Live-Musik. Seine ersten musikalischen Schritte unternahm er unter der Aufsicht seines Vaters und begann im Alter von sieben Jahren mit Andrzej Jasinski, damals Dozent an der Musikhochschule in Kattowitz, zu arbeiten. Er kehrte 2015 nach Kattowitz zurück, um das Eröffnungskonzert im neu gebauten Konzertsaal zu spielen.

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