Maki Namekawa

Maki Namekawa studierte Klavier am Kunitachi Conservatory in Tokio bei Mikio Ikezawa und Henriette Puig-Roget. 1994 gewann sie den Leonid-Kreutzer-Preis. 1995 setzte sie ihr Studium bei Werner Genuit und Kaya Han an der Musikhochschule Karlsruhe fort, wo sie ihr Diplom mit Auszeichnung abschloss. Ihre künstlerische Arbeit im klassisch-romantischen Repertoire perfektionierte sie mit Edith Picht-Axenfeld, in der zeitgenössischen Musik mit Pierre-Laurent Aimard an der Musikhochschule Köln, György Kurtág, Stefan Litwin und Florent Boffard. Sie tritt regelmäßig an internationalen Häusern wie der Suntory Hall Tokyo, der Carnegie Hall und dem Lincoln Center New York, der Cité de la Musique Paris, dem Concertgebouw Amsterdam oder den Salzburger Festspielen auf. Sie konzertierte u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orkest Amsterdam, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie und dem Bruckner Orchester Linz. 2013 spielte sie beim Perth International Arts Festival unter Beteiligung von Philip Glass die Uraufführung des gesamten Zyklus von Glass‘ 20 Etudes, gefolgt von zahlreichen weiteren Konzerten weltweit. 2019 brachte sie die im Auftrag des Klavier-Festivals Ruhr geschriebene Piano Sonata von Philip Glass zur Uraufführung. Ihr Debüt beim Klavier-Festival Ruhr gab sie bereits im Jahr 2002 bei der Aufführung des Ballet Mécanique von George Antheil unter dem Dirigat von Dennis Russell Davies.

Beim Klavier-Festival Ruhr 2002 begegneten sich Dennis Russell Davies und Maki Namekawa erstmals. 2003 beschlossen sie nach ihrem großen Erfolg beim Festival Ars Electronica in Linz, fortan regelmäßig als Klavierduo aufzutreten. In den USA gastierten sie u.a. in New York und San Francisco. In Europa trat das Duo u.a. beim Rheingau Festival, bei den Klangspuren Schwaz (Österreich), dem Festival Ars Electronica Linz sowie dem Festival Transart auf. Das Duo gastiert regelmäßig beim Klavier-Festival Ruhr. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Klavier-Festivals Ruhr feierte das Publikum 2008 die Uraufführung der Four Movements for Two Pianos von Philip Glass, einer Auftragskomposition des Klavier-Festivals Ruhr. Die amerikanische Erstaufführung des Werkes fand 2009 beim Lincoln Center Festival in New York statt. 2013 folgte gemeinsam mit Katia und Marielle Labèque die Uraufführung von Philip Glass’ Two Movements for Four Pianos, ebenfalls eine Auftragskomposition des Klavier-Festivals Ruhr. 2017 erhielten Maki Namekawa, Dennis Russell Davies gemeinsam mit Philip Glass den Preis des Klavier-Festivals Ruhr, mit dem die drei Künstler eine langjährige Freundschaft verbindet.

Ihre Aufnahme von Zemlinskys Bearbeitung der „Zauberflöte“ für Klavier zu vier Händen erschien erstmals 2006 in der Edition Klavier-Festival Ruhr und wurde nicht zuletzt von der Fachpresse als Ersteinspielung hoch gelobt. 2007 und 2009 folgten Zemlinskys Bearbeitung des „Fidelio“ (Vol. 16) und „American Piano Music“ (Vol. 21) mit Werken von Leonard Bernstein, Aaron Copland und Philip Glass. 2010 spielte das Duo für die Edition als Vol. 24 Haydns „Jahreszeiten“ und „Schöpfung“, ebenfalls in der Bearbeitung Zemlinskys für Klavier zu vier Händen, ein.

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