Maria João Pires

Maria João Pires, geboren am 23. Juli 1944 in Lissabon, gab im Alter von vier Jahren ihren ersten öffentlichen Auftritt und begann ihr Musik- und Klavierstudium bei Campos Coelho und Francine Benoît, das sie später in Deutschland bei Rosl Schmid und Karl Engel fortsetzte. Neben ihren Konzerten hat sie fünfzehn Jahre lang Aufnahmen für Erato und zwanzig Jahre für die Deutsche Grammophon gemacht.

Seit den 1970er Jahren widmet sie sich der Auseinandersetzung mit dem Einfluss der Kunst auf Leben, Gemeinschaft und Bildung und versucht, neue Wege zu finden, diese Art zu denken in der Gesellschaft zu etablieren. Sie hat nach neuen Wegen gesucht, unter Berücksichtigung der Entwicklung des Einzelnen und der Kulturen den Austausch von Ideen zu fördern. Im Jahr 1999 gründete sie das Centre for the Study of the Arts of Belgais in Portugal. Sie erweiterte die Reichweite dieser Philosophie auf Salamanca und Bahia in Brasilien.

Im Jahr 2012 initiierte sie in Belgien zwei einander ergänzende Projekte: das Equinox-Projekt, das Chöre für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen gründet und weiterentwickelt, und das Partitura-Projekt, dessen Ziel es ist, eine uneigennützige Dynamik zwischen Künstlern verschiedener Generationen zu schaffen, indem sie in einer Welt, die zu oft auf Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet ist, eine Alternative vorschlägt.

Maria João Pires beim Klavier-Festival Ruhr: 5 Konzerte seit 1995

1995      Bochum
Debütkonzert, u.a. mit Nocturnes op. 9 & op. 15 von Frédéric Chopin und Arabeske in C-Dur op. 18 von Robert Schumann

2013      Essen
Orchesterkonzert mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Trevor Pinnock, u.a. mit Klavierkonzert Nr. 2 op. 21 von Frédéric Chopin

2014      Essen
Solorezital, u.a. mit Sonate in B-Dur op. posth. D 960 von Franz Schubert und Suite „Pour le Piano“ von Claude Debussy

2014      Mülheim an der Ruhr
Orchesterkonzert mit dem Kölner Kammerorchester unter Leitung von Christoph Poppen, u.a. mit Klavierkonzert Nr. 20 KV 466 von Wolfgang Amadeus Mozart

2016      Essen
Duorezital mit Antonio Meneses (Violoncello), u.a. mit den Sonaten Nr. 4 op. 102/1 & Nr. 32 op. 111 für Klavier und Violoncello von Ludwig van Beethoven und Suite Populaire Espagnole für Violoncello und Klavier von Manuel de Falla

 

Konzertimpressionen

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