Paul Gulda

Paul Gulda wurde 1961 in Wien geboren. Sein Vater ist der Pianist Friedrich Gulda, seine Mutter die Schauspielerin am Burgtheater Paola Loew. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bei Fritz Pauer und Roland Batik. Ab seinem 15. Lebensjahr unterrichtete ihn sein Vater Friedrich Gulda. Paul Gulda studierte zudem Blockflöte und Klarinette an der MDW Wien. 1984 bis 1987 erhielt er abschließenden Unterricht bei Rudolf Serkin in den USA. Paul Gulda machte soch zunächst als Kammermusiker einen Namen, etwa im Duo mit Roland Batik, mit Heinrich Schiff, dem Hagen Quartett, Wolfgang Schulz, dem Ensemble Wien-Berlin und anderen. Als Solist konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem Mozarteum-Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig und anderen. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Kurt Masur, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, oder Wladimir Fedossejew zusammen.
Ab 1996 sammelte Paul Gulda zunehmend Erfahrungen als Improvisator, Ensembleleiter und Komponist. Er komponierte Bühnenmkusiken, trat bei Improvisationsperformances mit dem Jazzpianisten Makoto Ozone, mit Kantor Shmuel Barzilai (Synagoge Wien), mit Oud-Spieler und Sänger Marwan Abado (Beirut), mit der Malerin Erdmuthe Scherzer-Klinger, mit der Wiener Sängerin Agnes Palmisano, dem Cellisten Erich O. Hütter und Jazzmusikern wie Harry Sokal und Fabian Rucker auf.
Das bereits 1993 entstandene Konzertprojekt „Haydn alla Zingarese“, im Zusammenspiel mit Roma-Musikern, wurde zum Haydnjahr 2009 aktualisiert. Im Lisztjahr 2011 entstand, wieder in Zusammenarbeit mit Romamusikern, die „Roma-Rhapsody“.
Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk von J.S. Bach schließt auch das Spiel auf Cembalo und Clavichord ein.
2001-03 war Paul Gulda Gastprofessor an der Musikuniversität Wien, 2013-2016 Dozent am privaten Musikinternat AMADEUS in Wien.

 

Paul Gulda beim Klavier-Festival Ruhr: 1 Konzert seit 2004

 2004      Essen
Solorezital im Rahmen der Konzertreihe „Österreichische Klavierschulen“, u.a. mit den Klaviersonaten Nr. 4 KV 282 und Nr. 13 KV 333 (315c) von Wolfgang Amadeus Mozart, den „Eroica-Variationen“ op. 35 von Ludwig van Beethoven und Zehn Miniaturen von Friedrich Gulda

Vergangene Konzerterlebnisse

Mittwoch, 04. Mai 2022 | 20:00 Uhr
Hünxe Wasserschloss Gartrop

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