Sodi Braide

Der in England geborene Pianist und Dirigent nigerianischer Herkunft Sodi Braide studierte in Frankreich am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, bevor er seine Studien an der Reina Sofía Escuela Superior de Música in Madrid und an der Accademia Internazionale del Pianoforte Lago di Como bei Lehrern wie Françoise Thinat, Jacques Rouvier, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher, Alicia de Larrocha und Charles Rosen fortsetzte.

Als Preisträger renommierter Wettbewerbe (Leeds 2003 und Van Cliburn 2005) wurde Sodi Braide zu zahlreichen Auftritten in Frankreich (Pariser Philharmonie, Maison de Radio France, Festival Chopin in Bagatelle, Salle Molière in Lyon, Reims Flâneries Musicales), im Vereinigten Königreich (Cheltenham Festival, Harrogate Festival, Cambridge Festival), in den Vereinigten Staaten (Chicago Cultural Centre, Ravinia Festival) und in Südkorea (Kumho Arts Hall, Seoul Arts Center) eingeladen. Im Jahr 2021 trat er im Duo mit Khatia Buniatishvili beim 1. Galakonzert der Pariser Philharmonie auf. Er konzertierte mit dem Pariser Mozart-Orchester (Frankreich), der Neuen Philharmonie Westfalen (Deutschland), dem Hallé-Orchester (Großbritannien) und den Orchestern von Kapstadt und Johannesburg (Südafrika). 1994 trat er zum ersten Mal in Südafrika auf und war damit einer der ersten schwarzen Musiker, die dort nach dem Ende des Apartheidregimes konzertierten. Im Alter von 12 Jahren nahm Sodi Braide an „Classic Aid II“ teil, einem im Fernsehen übertragenen Wohltätigkeitskonzert, an dem Künstler wie Placido Domingo und Lorin Maazel mitwirkten.

Sodi Braide widmet sich auch dem Dirigieren. Er studierte zunächst bei Claire Levacher am Pariser Konservatorium und später bei Claire Gibault und ihrem Orchester, dem Pariser Mozart-Orchester, das er mehrmals dirigieren durfte. Außerdem leitete er das Ensemble „Court-Circuit“ bei der Uraufführung von Michel Decousts Werk „Pianopolis“ am Théâtre des Bouffes du Nord in Paris.

Sodi Braides Auftritte wurden in Frankreich (Mezzo) und im Vereinigten Königreich (BBC) im nationalen Fernsehen ausgestrahlt. Er nahm seine erste Solo-CD für Lyrinx auf (César Franck), gefolgt von einem Schubert-Recital für Solstice im Jahr 2015, das von der Kritik sehr gelobt wurde. Neben seiner Solokarriere unterrichtet Sodi Braide derzeit am Conservatoire de Musique in Genf.

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