Till Fellner

Till Fellners internationale Karriere begann 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz). Seitdem ist er ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

Als Solist tritt er mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, Wiener Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem New York Philharmonic, Boston Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra und dem NHK-Sinfonieorchester auf.

Zu den Dirigenten, mit denen der Künstler konzertiert hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kirill Petrenko und Hans Zender.
Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore und mit dem Belcea Quartett. Im Herbst 2020 unternahm er eine Tournee mit der Geigerin Viviane Hagner.
In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. So spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Till Fellner hat Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher, Alexander Stankovski und Hans Zender uraufgeführt.

Beim Label ECM erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von J. S. Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von L. v. Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie Kammermusik von Harrison Birtwistle. 2016 kam eine Einspielung des Klavierquintetts von J. Brahms mit dem Belcea Quartett für Alpha Classics heraus, die mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde. Jüngste Veröffentlichung bei ECM ist die CD Till Fellner in concert mit Live-Aufnahmen.

Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien Klavier bei Helene Sedo-Stadler. Weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel, Meira Farkas, Oleg Maisenberg und Claus-Christian Schuster.
Seit 2013 lehrt Till Fellner an der Zürcher Hochschule der Künste.

2019 war er Jurypräsident beim 62. Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni in Bozen.

Beim Klavier-Festival Ruhr ist Till Fellner 2022 bereits zum 14. Mal zu erleben.

 

Till Fellner beim Klavier-Festival Ruhr: 13 Konzerte seit 1995

1995      Bochum
Solorezital mit Werken von Franz Schubert, u.a. Sonate in a-Moll op. 143 D 784 und Sonate D-Dur op. 53 D 850

1996      Herten
Solorezital, u.a. mit Adagio in h-Moll KV 540 von Wolfgang Amadeus Mozart und Années de prélerinage. Deuxième Année. Italie S 161 von Franz Liszt

1997      Bochum
Solorezital mit Werken von Franz Schubert, u.a. Moments musicaux op. 94 D 784 und Wanderer-Fantasie in C-Dur op. 15 D 760

1999      Bochum
Solorezital, u.a. mit zwei- und dreistimmigen Sinfonien (BWV 772-786/ 787-801) von Johann Sebastian Bach, Variationen op. 27 von Anton Weber und Sechs Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg

2002      Essen
Solorezital, u.a. mit „Das Wohltemperierte Klavier“ (Band I) von Johann Sebastian Bach

2004      Dortmund
Solorezital, u.a. mit der Uraufführung der Auftragskomposition Polygon II von Johannes Maria Staud und Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky

2006      Wuppertal
Duorezital mit Adrian Brendel (Violoncello) anlässlich des 75. Geburtstages von Alfred Brendel, u.a. mit der Uraufführung der Auftragskomposition „Lied“ für Klavier und Violoncello von Sir Harrison Birtwistle und den Sonaten für Violoncello und Klavier D-Dur BWV 1028 und g-Moll BWV 1029 von Johann Sebastian Bach

2006      Mülheim an der Ruhr
Orchesterkonzert mit Paul Lewis (Klavier) und dem Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Helmut Müller-Brühl im Rahmen des Mozart-Zyklus: Klavierkonzerte X: Klavierkonzert Nr. 22 in Es-Dur KV 482 und Konzert für zwei Klavier und Orchester Nr. 10 in Es-Dur KV 365 von Wolfgang Amadeus Mozart

2007      Mülheim an der Ruhr
Solorezital, u.a. mit Sonate Nr. 16 op. 31/1 von Ludwig van Beethoven, Kreisleriana op. 16 von Robert Schumann und 90+ von Elliot Carter

2009      Mülheim an der Ruhr
Solorezital im Rahmen der Reihe Die großen Klavierschulen der Gegenwart 2 – Hommage an Alfred Brendel und Werken von Ludwig van Beethoven

2011      Mülheim an der Ruhr
Solorezital anlässlich des 80. Geburtstages von Alfred Brendel, u.a. mit „Half of One, Six Douzen of the Other“ (Till Fellner gewidmet) von Kit Armstrong

2016      Schwelm
Übernahme des Konzertes von Francesco Piemontesi, u.a. mit Sonate Nr. 13 op. 27/1 „Sonata quasi uns Fantasia“ von Ludwig van Beethoven, Fantasie in C-Dur op. 17 von Robert Schumann und Cinque Variazioni von Luciano Berio

2017      Dortmund
Orchesterkonzert mit Juliane Banse (Sopran) und dem Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466 und Rezitativ und Arie für Sopran, Klavier und Orchester „Ch’io mi scordi di te?“ KV 505

 

Konzertimpressionen

Website

Vergangene Konzerterlebnisse

Sonntag, 08. Mai 2022 | 18:00 Uhr
Hamm Gustav-Lübcke-Museum

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