Ya-Fei Chuang

Ya-Fei Chuang wurde von Kritikern in den Vereinigten Staaten und im Ausland für ihre atemberaubende Virtuosität, ihre Raffinesse und ihre kommunikative Stärke gelobt. Ihr Spiel wurde als ebenbürtig mit dem von Vladimir Ashkenazy, Garrick Ohlsson und Idil Biret bezeichnet (The Boston Musical Intelligencer), und Alfred Brendel lobte sie als „eine Pianistin von außerordentlichem Können, Intelligenz, Sensibilität und Beherrschung …, die sich dem Höhepunkt ihrer Fähigkeiten nähert“. Über ihre kürzlich erschienene Chopin/Liszt-Aufnahme sagte er: „Wenn Sie Chopin und Liszt mit anderen Ohren hören wollen, können Ya-Fei Chuangs ekstatische Darbietungen Sie nicht kalt lassen. Ihr Spiel ist atemberaubend“; und Remy Franck nannte sie „… meisterhaft… mitreißend… phänomenal“ (Classical Music Journal, Luxemburg).

Sie ist mit Orchestern in Berlin, Boston, Birmingham, Israel, Malaysia und Tokio aufgetreten und konzertierte in Berlin, Boston, Birmingham, Israel, Malaysia und Tokio, in der Berliner Philharmonie und im Schauspielhaus, im Gewandhaus (Leipzig), in der Queen Elisabeth Hall (London), in der Boston Symphony Hall, in der National Concert Hall (Taipeh), in der Suntory Hall (Tokio) und in jüngerer Zeit in New York, San Francisco, Argentinien, Österreich, Brasilien, Hongkong, Taiwan, Jerusalem, Tel Aviv und beim Internationalen Grieg-Klavierwettbewerb in Norwegen (wo sie auch dreimal Mitglied der Wettbewerbsjury war) sowie bei der Grand Piano Series in Naples, Florida. Sie trat bei den Bachfestivals in Verbier, Shannon und Oregon, der Mozartwoche Salzburg, dem Mozartfestival (Rumänien), dem Beethovenfestival (Warschau), dem Europäischen Musikfestival (Stuttgart), dem Bachfest Leipzig, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festivals in Gilmore, Nevada, Newport, Ravinia, Sarasota, Tanglewood, dem Taiwan Maestro Piano Festival und dem Taipei International Music Festival auf. Sie trat im Rahmen der Celebrity Series in Boston, bei den Konzerten der Fromm Foundation in Harvard, bei der Harvard Musical Association, bei den International Music Sessions in Prussia Cove, England, und mit der New York Philomusica auf. Sie konzertiert häufig mit dem Spectrum Ensemble Berlin und trat in Duo-Konzerten mit Alban Gerhardt und Kim Kashkashian auf; zudem ist sie eine häufige kammermusikpartnerin von Steven Isserlis und Robert Levin.

Am Hammerflügel trat sie unter anderem mit Boston Baroque, der Händel & Haydn Society, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Philharmonia Baroque und Concerto Köln auf.

Ya-Fei Chuang hat für ECM, Harmonia Mundi, Naxos und New York Philomusica Records aufgenommen. Zu den kommenden CD-Veröffentlichungen gehören Aufnahmen von Liszts Operntranskriptionen sowie das gesamte Klaviersolowerk von Ravel für Le Palais des Dégustateurs, das weltweit bei Harmonia Mundi erscheinen wird. Das Klavier-Festival Ruhr hat mehrere ihrer Konzertaufnahmen in der Edition Klavier-Festival Ruhr veröffentlicht. In einer Rezension ihrer Live-Aufnahme des Mendelssohn-Klavierkonzerts Nr. 1 lobte das Fanfare Magazine ihre „Zartheit und den fließenden Anschlag … diese Version steht jetzt ganz oben auf dem Stapel der Mendelssohn-Erstaufführungen, neben Perahia, [Rudolf] Serkin und John Ogdon.“ Ihre Einspielung von Hindemiths Kammermusikwerken wurde von der International Record Review mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Ya-Fei Chuangs Beherrschung des anspruchsvollen Solo- und Kammermusikrepertoires wird durch ihr Engagement für zeitgenössische Musik ergänzt. Sie spielte die Uraufführungen von Werken von John Harbison, Stanley Walden, Thomas Oboe Lee und Pulitzer-Preisträger Yehudi Wyner.

 

Ya-Fei Chuang solo beim Klavier-Festival Ruhr: 2 Konzerte seit 2007

2007      Bochum
Debütkonzert, u.a. mit Gaspard de la nuit von Maurice Ravel, Sonate Nr. 28 op. 101 von Ludwig van Beethoven und Toward The Center von Yehudi Wyner

 2011      Hünxe
Solorezital, u.a. mit 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin und „Night Music“ für Klavier solo von Alexander Müllenbach

 

Ya-Fei Chuang & Robert Levin beim Klavier-Festival Ruhr: 10 Konzerte seit 2007

 2007      Duisburg
Duorezital mit Werken zu vier Händen, u.a. mit Ungarische Tänze WoO1 von Johannes Brahms und Slawische Tänze op. 46 von Antonin Dvořák, gespielt auf historischen Tasteninstrumenten, u.a. auf Original Hammerflügel gebaut von Michael Rosenberger in Wien ca. 1800

2008      Dortmund
Duorezital, u.a. mit Variationen über ein Thema von Niccolò Paganini von Witold Lutosławski und Suite für zwei Klaviere op. 17 von Sergej Rachmaninow

2009      Dortmund
Orchesterkonzert mit den Bochumer Symphonikern unter Leitung von Steven Sloane, u.a. mit Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 op. 25 und Konzert für zwei Klaviere und Orchester in As-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy

2011      Hünxe
Robert Levin mit Vortrag zum Thema Vom Virtuosen zum Visionär: Die Schöpferische Laufbahn von Franz Liszt und Solorezital von Ya-Fei Chuang, u.a. mit 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin und „Night Music“ für Klavier solo von Alexander Müllenbach

 2012      Essen
„George Gershwins Komponisten-Werkstatt“ mit Vorträgen und Musikbeispielen am Klavier und vom Band unter Mitwirkung von Eva Vogel (Mezzosopran)

2012      Mülheim an der Ruhr
Konzertabend mit Eva Vogel (Mezzosopran), u.a. mit Die „unbekannten“ Préludes, einer Auswahl an Liedern aus: American Song Book und Graceful Ghost Rag von George Gershwin

2013      Essen
Duorezital bei der Silver-Circle Soirée auf Villa Hügel, u.a. mit Souvenirs de Bayreuth – „Fantasie en forme de Quadrille. Sur les thèmes favoris de l’Anneau du Nibelung de Richard Wagner“ für Klavier zu vier Händen von Gabriel Fauré

 2013      Schwelm
Duorezital, u.a. mit Souvenirs de Munich. „Quadrille sur les thèmes favoris de Tristan et Isolde de Richard Wagner“ op. posth. für Klavier zu vier Händen von Emanuel Chabrier

 2015      Witten
Duorezital, u.a. mit Sonate Nr. 15 KV 533 von Wolfgang Amadeus Mozart in der Fassung für zwei Klaviere von Edvard Grieg und Norwegische Tänze op. 35 von Edvard Grieg

 2017      Bottrop
Duorezital, u.a. mit Sonata Nr. 2 (Robert Levin gewidmet) von John Harbiso und Sonata for Piano Four Hand (1941) von Harold Shapero

 

Konzertimpressionen

Vergangene Konzerterlebnisse

Dienstag, 24. Mai 2022 | 20:00 Uhr
Bottrop Kulturzentrum August Everding

WARTELISTE

Ihr Lieblings-Konzert ist bereits ausverkauft? Tragen Sie sich bitte in die Warteliste ein. Falls sich eine Chance auf Karten ergibt, kontaktieren wir Sie! Bitte benutzen Sie dieses Formular nur für jeweils eine Veranstaltung.