Programm Spielplan Konzerte 2018 Ausgewähltes Konzert
Montag | 04. Juni 2018 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal

Seit 9. November 2017 im Frühbucher-Angebot

Jan Lisiecki übernimmt für den erkrankten Daniil Trifonov
Jan Lisiecki
Gidon Kremer (Violine)
Kremerata Baltica

Wir danken Jan Lisiecki für seine Bereitschaft, kurzfristig für den verletzten Daniil Trifonov das heutige Konzert zu übernehmen, und bitten um Ihr Verständnis für die dadurch erforderliche Programmänderung.

Der erst 21 Jahre alte Pianist Jan Lisiecki erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.

Jan Lisiecki wurde als Kind polnischer Eltern 1995 in...

 

Der erst 21 Jahre alte Pianist Jan Lisiecki erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.

Jan Lisiecki wurde als Kind polnischer Eltern 1995 in Kanada geboren. Nachdem er im Alter von 5 Jahren seinen ersten Klavierunterricht bekam, debütierte er nur vier Jahre später. Trotz dessen wies er den Titel Wunderkind stets von sich. Seine Herangehensweise an Musik ist eine erfrischende Mischung aus Hingabe, Können, Enthusiasmus und realistischer Sicht auf die Karriere eines Musikers. „Ich mag zwar das Glück gehabt haben, Talent gegeben zu bekommen, aber Disziplin und harte Arbeit gehören auch dazu,“ sagt Jan. Mit einer Live-Aufnahme der beiden Chopin-Klavierkonzerte, die Jan im Alter von 13 und 14 Jahren machte und die vom Fryderyk Chopin Institut herausgebracht wurde, wurde die internationale Musikwelt auf ihn aufmerksam. Das BBC Music Magazine berichtete von der „musikalischen Reife“ seines Spiels und erwähnte auch seine „gefühlvoll destillierten“ Einblicke seiner Chopin Interpretationen. Das Album wurde mit dem renommierten Diapason Découverte Preis ausgezeichnet. 2011 nahm die Deutsche Grammophon den erst 15-jährigen Jan Lisiecki als einen der fantasievollsten und poetischsten Pianisten seiner Generation exklusiv unter Vertrag.

Seine erste Aufnahme für die Deutsche Grammophon mit Mozarts Klavierkonzerten KV 466 und KV 467 erschien 2012. Die zweite CD folgte 2013 mit Chopins Etüden Op. 10 und 25, welche vom Gramophone Magazine gelobt wurde als „Pure Musik, gespielt so natürlich wie das Atmen“. Sein drittes Album wurde im Januar 2016 veröffentlicht und beinhaltet Schumanns Werke für Klavier und Orchester. ClassicFM schrieb dazu, „Er mag jung sein, aber Jan Lisiecki spielt Schumann wie eine Legende.“ Im Frühjahr 2017 wird die Deutsche Grammophon Jan Lisieckis Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbanski auf den Markt bringen.

Jan sagt, sein Ziel sei es, mit seinem Spiel die Schönheit und die Brillanz des Ursprungswerkes herauszuarbeiten. Er hat bewiesen, dass er in der Lage ist ein Stück bemerkenswert nahe am Originalklang wiederzugeben. „In ein Konzert zu gehen sollte sein, als ob man ein Heiligtum betritt. Man ist dort, um einen Moment der Reflektion zu erleben und fühlt sich hinterher hoffentlich anders, erfrischt und inspiriert.“

Im März 2013 sprang Lisiecki kurzfristig für Martha Argerich in Bologna ein, wo er mit dem Orchestra Mozart unter Claudio Abbado Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 aufführte. Die gleiche Saison wurde gekrönt von seiner sensationellen Darbietung von Schumanns Klavierkonzert bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London. Im folgenden Jahr spielte er drei Mozartkonzerte in einer Woche mit dem Philadelphia Orchestra, und meisterte seine Debüts als Konzertsolist mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem NHK Symphony Orchestra in Tokio und dem Deutschen Symphonie- Orchester Berlin. In der gleichen Spielzeit gab Jan seine Rezitaldebüts in der Wigmore Hall, in der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und in San Francisco.

Die Entwicklung des jungen Pianisten wurde begleitet von vielen weltführenden Orchestern, wie dem Orchestre de Paris, den New York Philharmonic und BBC Symphony an Spielorten wie der Suntory Hall, dem Kennedy Center, dem Lincoln Center, dem Barbican Center und der berühmten Royal Albert Hall. Jan pflegt enge Beziehungen zu namhaften Dirigenten wie beispielsweise Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding und Pinchas Zukerman. Der bemerkenswerte junge Musiker debütierte im Main Auditorium der New Yorker Carnegie Hall im Januar 2016. In ihrer begeisterten Kritik vermerkte die New York Times, es wäre eine „ungewöhnlich gefühlvolle Darbietung“ gewesen. Andere wichtige Ereignisse in seinem Saisonkalender 2015/2016 waren zum Beispiel seine Konzerte mit dem Bamberger Symphonikern in Luzern, Debüts mit dem Cleveland Orchestra und dem San Francisco Symphony Orchestra und viele Tourneen einschließlich einer Europatour mit dem Zürcher Kammerorchester, das Jan vom Flügel leitete.

Auch in der Spielzeit 2016/2017 stehen Jan zahlreiche Auftritte weltweit bevor. Zu den Höhepunkten gehören eine Tournee mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski sowie der Auftritt beim Eröffnungsfestival der neuen Elbphilharmonie in Hamburg mit Yannick Nezet- Seguin. Viele große Radio und TV Stationen berichteten bereits ausführlich über Lisieckis Karriere und übertrugen seine Konzerte. Er war auch Gegenstand eines Dokumentarfilms der CBC News namens „The Reluctant Prodigy“ („Wunderkind wider Willen“). 2013 erhielt er den Leonard Bernstein Preis beim Schleswig-Holstein Musik Festival und wurde vom Gramophone Magazine zum Young Artist of the Year ernannt.

Jan engagiert sich in vielen karitativen Projekten und spendet seine Zeit und seine Kunst Organisationen wie der David Foster Foundation, der Polish Humanitarian Organization und der Wish upon a Star Foundation. 2012 wurde er zum UNICEF-Botschafter für Kanada ernannt, nachdem er seit 2008 als National Youth Representative fungierte.

Beim Klavier-Festival Ruhr ist er 2017 bereits zum dritten Mal zu erleben.

 
Gidon Kremer  

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet...

 

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit diversen zeitgenössischen Komponisten verbunden, unter anderem mit Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die zeitgenössischen Komponisten und die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.
Kremer hat bereits mehr als 120 Alben aufgenommen; viele erhielten für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen bedeutende internationale Preise. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, das Große Bundesverdienstkreuz, den Moskauer Triumph-Preis, den UNESCO-Musikpreis und den Preis Una vita nella musica – Artur Rubinstein. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein Praemium Imperiale verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt.
1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig ausgedehnte Konzertreisen und hat bereits fast 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, Burleske und ECM aufgenommen. After Mozart (Nonesuch Records 2001) gewann 2002 einen ECHO Klassik und einen Grammy Award; das kürzlich bei ECM erschienene Album mit Werken von Mieczysław Weinberg war 2015 für einen Grammy nominiert.
In der Saison 2016/17 leitet Gidon Kremer die beiden Jubiläums-Tourneen der Kremerata Baltica, die das Orchester anlässlich seines 20-jährigen Bestehens und zur Feier von Kremers 70. Geburtstag durch Nordamerika und Europa unternimmt.

 
Kremerata Baltica  

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen...

 

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen Konzertbesucher in aller Welt.

Die Kremerata Baltica entstand aus Gidon Kremers tiefem inneren Bedürfnis, seinen reichen Erfahrungsschatz mit jungen Kollegen aus dem Baltikum zu teilen. Die Probenarbeit des Ensembles, die keinen Raum für künstlerische Kompromisse lässt, ist geprägt von höchstem Qualitätsbewusstsein und kreativer Aufgeschlossenheit.

Neben Werken des gängigen Repertoires erarbeitet die Kremerata Baltica auch Uraufführungen von Komponisten wie Lera Auerbach, Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Arvo Pärt, Georgs Pēlecis, Alexander Raskatov, Valentin Silvestrov, Victor Kissine, Sofia Gubaidulina und Pēteris Vasks.

Das breite Repertoire der Kremerata Baltica spiegelt sich in der Diskographie des Ensembles wider, die von sämtlichen Mozart-Violinkonzerten mit Gidon Kremer über Enescus Streichoktett und Piazzollas Tango Ballet bis zu Ersteinspielungen von Werken von Kancheli, Kissine und Pärt reicht. After Mozart, erschienen bei Nonesuch Records, gewann 2002 einen Grammy Award sowie einen ECHO Klassik, und die Alben mit Werken von George Enescu und Mieczysław Weinberg wurden für Grammys nominiert.

Die Kremerata Baltica war im Rahmen ihrer Konzerte bereits mit über 1000 Werken in 600 Städten in mehr als 50 Ländern zu Gast. Sie tritt regelmäßig bei Konzertreihen und Festivals auf, darunter auf Schloss Neuhardenberg bei Berlin, auf Schloss Elmau in Bayern und beim Kammermusikfest Lockenhaus.

Gesellschaftspolitisch engagierte sich das Ensemble unter anderem 2013 mit seinem Konzert To Russia with Love in der Berliner Philharmonie, das auf die Menschenrechtslage in Russland aufmerksam machen wollte, und mit seinem jüngsten kreativen Projekt Pictures from the East, das in Zusammenarbeit mit dem syrischen Künstler Nizar Ali Badr entstand und die verzweifelte Lage der Flüchtlinge aus den Konfliktregionen des Mittleren Ostens thematisiert.

Seit 2003 veranstaltet die Kremerata Baltica ihr eigenes Festival in Sigulda in der Lettischen Schweiz.

2016/17 feiert die Kremerata Baltica ihr 20-jähriges Bestehen und Gidon Kremers 70. Geburtstag mit neun Konzerten in den USA und einer ausgedehnten Jubiläums-Tournee durch Europa unter der Leitung von Gidon Kremer.

 Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.kremerata-baltica.com.

 
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