Programm Spielplan Konzerte 2018 Ausgewähltes Konzert
Montag | 04. Juni 2018 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal
Dieses Konzert ist Teil der Abonnement-Reihe „Klavierkonzerte”
Preis: € 95 | 80 | 70 | 45 | 25
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Seit 9. November 2017 im Frühbucher-Angebot

Quintetto Concertante
Daniil Trifonov
Gidon Kremer (Violine)
Kremerata Baltica

Wir bitten, die Programmänderungen zu entschuldigen!

Biographie - Daniil Trifonov  

„Ich habe so etwas noch nie gehört.“ Mit diesem Urteil brachte Martha Argerich einmal ihre ganze Begeisterung auf den Punkt, nachdem sie im Internet auf einen Konzertmitschnitt von Daniil Trifonov gestoßen war. Dass es sich bei dem Russen, der am renommierten Institute of Music in Cleveland studierte, um einen absolut außergewöhnlichen Pianisten handelt, hatte sich bereits 2011 angekündigt. Da gewann er den Arthur Rubinstein-Klavierwettbewerb (Tel Aviv) sowie den Moskauer...

 

„Ich habe so etwas noch nie gehört.“ Mit diesem Urteil brachte Martha Argerich einmal ihre ganze Begeisterung auf den Punkt, nachdem sie im Internet auf einen Konzertmitschnitt von Daniil Trifonov gestoßen war. Dass es sich bei dem Russen, der am renommierten Institute of Music in Cleveland studierte, um einen absolut außergewöhnlichen Pianisten handelt, hatte sich bereits 2011 angekündigt. Da gewann er den Arthur Rubinstein-Klavierwettbewerb (Tel Aviv) sowie den Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb. Dank dieser Auszeichnungen standen Trifonov auf einen Schlag sämtliche Konzerthäuser von der Londoner Wigmore Hall bis zur Züricher Tonhalle offen. Zudem hat er mittlerweile mit den New Yorker und Wiener Philharmonikern musiziert.

Zu seinen Vorbildern zählt Trifonov besonders Alfred Cortot, Vladimir Horowitz, Grigory Sokolov und Martha Argerich. Seiner aktuellen  bei der Deutschen Grammophon veröffentlichten CD „Rachmaninow Variations“ attestierte das „Rondo“-Magazin eine Mischung „aus packendem Zugriff und sublimer Klangentfaltung, aus Expression und Explosivität.“

Beim Klavier-Festival Ruhr gastiert Trifonov nach seinem triumphalen Debüt im Jahr 2012 bereits zum vierten Mal.

 
Gidon Kremer  

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet...

 

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit diversen zeitgenössischen Komponisten verbunden, unter anderem mit Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die zeitgenössischen Komponisten und die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.
Kremer hat bereits mehr als 120 Alben aufgenommen; viele erhielten für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen bedeutende internationale Preise. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, das Große Bundesverdienstkreuz, den Moskauer Triumph-Preis, den UNESCO-Musikpreis und den Preis Una vita nella musica – Artur Rubinstein. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein Praemium Imperiale verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt.
1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig ausgedehnte Konzertreisen und hat bereits fast 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, Burleske und ECM aufgenommen. After Mozart (Nonesuch Records 2001) gewann 2002 einen ECHO Klassik und einen Grammy Award; das kürzlich bei ECM erschienene Album mit Werken von Mieczysław Weinberg war 2015 für einen Grammy nominiert.
In der Saison 2016/17 leitet Gidon Kremer die beiden Jubiläums-Tourneen der Kremerata Baltica, die das Orchester anlässlich seines 20-jährigen Bestehens und zur Feier von Kremers 70. Geburtstag durch Nordamerika und Europa unternimmt.

 
Kremerata Baltica  

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen...

 

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen Konzertbesucher in aller Welt.

Die Kremerata Baltica entstand aus Gidon Kremers tiefem inneren Bedürfnis, seinen reichen Erfahrungsschatz mit jungen Kollegen aus dem Baltikum zu teilen. Die Probenarbeit des Ensembles, die keinen Raum für künstlerische Kompromisse lässt, ist geprägt von höchstem Qualitätsbewusstsein und kreativer Aufgeschlossenheit.

Neben Werken des gängigen Repertoires erarbeitet die Kremerata Baltica auch Uraufführungen von Komponisten wie Lera Auerbach, Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Arvo Pärt, Georgs Pēlecis, Alexander Raskatov, Valentin Silvestrov, Victor Kissine, Sofia Gubaidulina und Pēteris Vasks.

Das breite Repertoire der Kremerata Baltica spiegelt sich in der Diskographie des Ensembles wider, die von sämtlichen Mozart-Violinkonzerten mit Gidon Kremer über Enescus Streichoktett und Piazzollas Tango Ballet bis zu Ersteinspielungen von Werken von Kancheli, Kissine und Pärt reicht. After Mozart, erschienen bei Nonesuch Records, gewann 2002 einen Grammy Award sowie einen ECHO Klassik, und die Alben mit Werken von George Enescu und Mieczysław Weinberg wurden für Grammys nominiert.

Die Kremerata Baltica war im Rahmen ihrer Konzerte bereits mit über 1000 Werken in 600 Städten in mehr als 50 Ländern zu Gast. Sie tritt regelmäßig bei Konzertreihen und Festivals auf, darunter auf Schloss Neuhardenberg bei Berlin, auf Schloss Elmau in Bayern und beim Kammermusikfest Lockenhaus.

Gesellschaftspolitisch engagierte sich das Ensemble unter anderem 2013 mit seinem Konzert To Russia with Love in der Berliner Philharmonie, das auf die Menschenrechtslage in Russland aufmerksam machen wollte, und mit seinem jüngsten kreativen Projekt Pictures from the East, das in Zusammenarbeit mit dem syrischen Künstler Nizar Ali Badr entstand und die verzweifelte Lage der Flüchtlinge aus den Konfliktregionen des Mittleren Ostens thematisiert.

Seit 2003 veranstaltet die Kremerata Baltica ihr eigenes Festival in Sigulda in der Lettischen Schweiz.

2016/17 feiert die Kremerata Baltica ihr 20-jähriges Bestehen und Gidon Kremers 70. Geburtstag mit neun Konzerten in den USA und einer ausgedehnten Jubiläums-Tournee durch Europa unter der Leitung von Gidon Kremer.

 Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.kremerata-baltica.com.

 
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