Das Programm Spielplan Konzerte 2019 Ausgewähltes Konzert
Preis: 45 | 40 | 35 | 25
Beethovens Violinsonaten II
Martin Helmchen
Frank Peter Zimmermann (Violine)
Martin Helmchen  

Es gibt Shooting-Stars, die mit einem Paukenschlag die Konzertszene betreten und manchmal schnell wieder verschwinden. Und es gibt Musiker, die sich allmählich ins Rampenlicht spielen und irgendwann nicht mehr wegzudenken sind. Normalerweise hätte der Gewinn des Concours Clara Haskill auch den 19-jährigen Martin Helmchen in die Star-Rotation der Klassikwelt katapultiert. Doch ließen es die Konzertagenten und Plattenfirmen lieber langsam angehen. So entwickelte sich Martin Helmchens Karriere...

 

Es gibt Shooting-Stars, die mit einem Paukenschlag die Konzertszene betreten und manchmal schnell wieder verschwinden. Und es gibt Musiker, die sich allmählich ins Rampenlicht spielen und irgendwann nicht mehr wegzudenken sind. Normalerweise hätte der Gewinn des Concours Clara Haskill auch den 19-jährigen Martin Helmchen in die Star-Rotation der Klassikwelt katapultiert. Doch ließen es die Konzertagenten und Plattenfirmen lieber langsam angehen. So entwickelte sich Martin Helmchens Karriere allmählich, aber stetig. Wofür er im Nachhinein sehr dankbar ist. „Ich hatte genügend Zeit und Freiräume für meine künstlerische Entwicklung.“

1982 geboren, besuchte Martin Helmchen als erster Schüler aus dem ehemaligen West-Berlin das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach und studierte dann an der Hochschule „Hanns Eisler“ bei Galina Iwanzowa und in Hannover beim legendären Arie Vardi. Ausgestattet mit dem virtuosen Rüstzeug der russischen Schule entwickelte Martin Helmchen seine ganz eigene Musizierhaltung und etablierte sich mit seinem ausdrucksvollen, innigen Spiel in der ersten Liga der Klavierwelt.

Er gastiert mit den großen Orchestern in Boston und Chicago, London und Cleveland, Paris und Tokio und mit den großen deutschen Rundfunkorchestern. Mit seinen Debüts bei den Berliner, den Wiener, den New Yorker Philharmonikern und dem Concertgebouworkest Amsterdam ist er inzwischen endgültig im Olymp angekommen. Zu den Dirigenten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Herbert Blomstedt und Philipp Herreweghe, Vladimir Jurowski, Sir Neville Marriner, Andris Nelsons und Andrés Orozco-Estrada, Michael Sanderling und vor allem sein langjähriger Partner und Förderer Christoph von Dohnányi.

Martin Helmchen beeindruckt sein Publikum mit seiner „ganz und gar entschlossenen Haltung“, wie es Christophe Huss in der kanadischen Zeitung Le Devoir formuliert hat. „Helmchen gehört zu den Künstlern, die eine ästhetische, kulturell durchdachte Vision eines Werkes haben und deren Finger jede Facette dieses Universums genau widerspiegeln. Bei Helmchen lassen einen die Kontrolle über den Klang, die differenzierte Dynamik und die rhythmische Meisterschaft sprachlos zurück.“

„Virtuosität macht mir schon Spaß“, sagt er selbst. Doch der Verlockung, das Publikum vor allem mit Geschwindigkeit und Effekt zu beeindrucken, ist er nie erlegen. Wichtig sind ihm vielmehr die tiefe musikalische Gestaltung und die lineare Feinzeichnung, und auf lange Sicht fesselt sein unprätentiöses, ausdrucksreiches Spiel, das sich in einer erstaunlichen Balance zwischen Intellekt und Intuition bewegt, umso mehr.

Es ist bezeichnend, dass Martin Helmchen die Kammermusik, diese „natürlichste und meist beglückendste Art des Musikmachens“, besonders am Herzen liegt. Geprägt auf diesem Feld vor allem von den Cellisten Boris Pergamenschikow und Heinrich Schiff, musiziert er regelmäßig mit seiner Frau Marie-Elisabeth Hecker, Veronika Eberle, Julia Fischer, Antoine Tamestit, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Carolin Widmann, Juliane Banse und Matthias Goerne. Seit 2010 ist er „Associate Professor“ an der Kronberg Academy.

Auf CD hat Martin Helmchen u.a. Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Dvorak, Mendelssohn, Schostakowitsch und George Benjamin sowie Solowerke und Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms aufgenommen, zumeist beim Label Pentatone. Gemeinsam mit seiner Frau Marie-Elisabeth Hecker engagiert er sich außerdem im von seiner Frau gegründeten Projekt „Music Road Rwanda“.

 
Frank Peter Zimmermann  

Geboren 1965 in Duisburg, begann Frank Peter Zimmermann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg zur Weltelite. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.

In der Spielzeit...

 

Geboren 1965 in Duisburg, begann Frank Peter Zimmermann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Nach Studien bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers begann 1983 sein kontinuierlicher Aufstieg zur Weltelite. Frank Peter Zimmermann gastiert bei allen wichtigen Festivals und musiziert mit allen berühmten Orchestern und Dirigenten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.

In der Spielzeit 2017/2018 wird Frank Peter Zimmermann als “Artist in Residence” des NDR Elbphilharmonie Orchesters in vier unterschiedlichen Projekten zu erleben sein. Zu weiteren Höhepunkten zählen Konzerte mit seinem Trio Zimmermann in Paris, Dresden, Berlin und Madrid sowie bei den Sommerfestivals in Salzburg, Edinburgh und Schleswig-Holstein, Konzerte in Amsterdam und auf Tournee in Korea und Japan mit dem Royal Concertgebouw Orchestra und Daniele Gatti, eine Tournee mit Gastspielen in Europa und der New Yorker Carnegie Hall mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons, Konzerte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Bernard Haitink, eine Europatournee mit den Berliner Barock Solisten, Auftritte mit dem Dirigenten Daniel Harding und seinen Orchestern, dem Orchestre de Paris und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, sowie eine China-Tournee mit Gastspielen bei den Sinfonieorchestern in Shanghai und Guangzhou und dem China Philharmonic Orchestra (anlässlich der Eröffnung des Beijing Music Festivals) jeweils unter der Leitung von Long Yu.

Wichtige Engagements der vergangenen Spielzeit führten ihn zum Boston Symphony Orchester und den Wiener Symphonikern jeweils mit Jakub Hrůša, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Yannick Nézet-Séguin, Bayerischen Staatsorchester mit Kirill Petrenko, Philharmonia Orchestra mit Juraj Valčuha und Rafael Payare, zu den Berliner Philharmonikern und New York Philharmonic jeweils mit Alan Gilbert, zur Russisch-Deutschen Musikakademie mit Valery Gergiev, zum Orchestre National de France mit Juraj Valčuha und zu den Bamberger Symphonikern mit Manfred Honeck.

2015 spielte Frank Peter Zimmermann die Welturaufführung von Magnus Lindbergs Violinkonzert Nr. 2 mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Jaap van Zweden. Weitere Aufführungen dieses neuen Werks führten ihn zu den Berliner Philharmonikern und dem Swedish Radio Symphony Orchestra, jeweils mit Daniel Harding, sowie zu New York Philharmonic und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, jeweils mit Alan Gilbert.

Er brachte drei weitere Violinkonzerte zur Uraufführung: "en sourdine" von Matthias Pintscher mit den Berliner Philharmonikern und Peter Eötvös (2003), "The Lost Art of Letter Writing" (2007) mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung des Komponisten Brett Dean, der für diese Komposition 2009 den Grawemeyer Award erhielt, sowie das Violinkonzert Nr. 3 "Juggler in Paradise" von Augusta Read Thomas mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dirigiert von Andrey Boreyko (2009).

Neben seinen zahlreichen Orchesterengagements ist Frank Peter Zimmermann regelmäßig als Kammermusiker auf den bedeutenden Podien der Welt zu hören. Seine Interpretationen des klassischen, romantischen und des Repertoires des 20. Jahrhunderts finden immer wieder großen Anklang bei Presse und Publikum.

Gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er das Trio Zimmermann; regelmäßige Tourneen führen das Ensemble zu allen wichtigen Musikzentren Europas. Bisher veröffentlichte das Trio beim Label BIS Records Aufnahmen mit Werken von Beethoven (Streichtrios opp. 3, 8 und 9), Mozart (Divertimento KV 563) und Schubert (Streichtrio D 471).

Frank Peter Zimmermann erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter der Premio del Accademia Musicale Chigiana in Siena, der Rheinische Kulturpreis, der Musikpreis der Stadt Duisburg, der Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Über die Jahre hat Frank Peter Zimmermann eine eindrucksvolle Diskographie eingespielt; seine Aufnahmen erschienen bei EMI Classics, Sony Classical, BIS, Ondine, Teldec Classics und ECM Records. Er nahm nahezu alle großen Violinkonzerte von Bach bis Ligeti sowie zahlreiche Kammermusikwerke auf. Seine Aufnahmen wurden weltweit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet.

2015 und 2016 erschien bei hänssler Classic eine gemeinsam mit dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Antoine Tamestit entstandene Neuaufnahme der fünf Violinkonzerte sowie der Sinfonia Concertante von W. A. Mozart. Als Teil der Gesamteinspielung aller Symphonien und Konzerte von Dvořák der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Jiří Bělohlávek brachte Decca 2014 seine zweite Aufnahme des Violinkonzerts heraus. BIS veröffentlichte seine Aufnahme des Violinkonzerts The Lost Art of Letter Writing von Brett Dean mit Sydney Symphony und Jonathan Nott sowie die von der Kritik hochgelobte Einspielung mit Werken von Paul Hindemith, darunter das Violinkonzert (1939) mit dem hr-Sinfonieorchester und Paavo Järvi, drei Sonaten für Violine und Klavier mit Enrico Pace und die Sonate für Violine solo op. 31 Nr. 2. Ebenfalls bei BIS erschien 2016 seine Aufnahme der beiden Violinkonzerte von Dmitri Schostakowitsch gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert.

Die Violine 1711 "Lady Inchiquin" von Antonio Stradivari wird ihm freundlicherweise überlassen durch die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, "Kunst im Landesbesitz".

 
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