Das Programm Spielplan Konzerte 2019 Ausgewähltes Konzert
Dienstag | 16. Juli 2019 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried-Krupp Saal
Preis: € 80 | 70 | 65 | 35 | 25
Ausverkauft
Temperament und Virtuosität
Martha Argerich
Preisträgerin des Klavier-Festivals Ruhr 2007
Mischa Maisky (Violoncello)
Martha Argerich  

Martha Argerich wurde in Buenos Aires geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie Klavierunterricht bei Vincenzo Scaramuzza. 1955 ging sie mit ihrer Familie nach Europa und studierte bei Friedrich Gulda in Wien. Auch Nikita Magaloff und Stefan Askenase gehörten zu ihren Lehrern. Ihren Siegen bei den Klavierwettbewerben in Bozen und Genf 1957 folgte eine intensive Konzerttätigkeit. Der Erste Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb 1965 war ein entscheidender Schritt zur weltweiten Anerkennung. ...

 

Martha Argerich wurde in Buenos Aires geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie Klavierunterricht bei Vincenzo Scaramuzza. 1955 ging sie mit ihrer Familie nach Europa und studierte bei Friedrich Gulda in Wien. Auch Nikita Magaloff und Stefan Askenase gehörten zu ihren Lehrern. Ihren Siegen bei den Klavierwettbewerben in Bozen und Genf 1957 folgte eine intensive Konzerttätigkeit. Der Erste Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb 1965 war ein entscheidender Schritt zur weltweiten Anerkennung.

Martha Argerich ist als Interpretin der virtuosen Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts hoch geachtet. Sie selbst fühlt sich nicht als Spezialistin für „Virtuoses“, ihr Repertoire reicht von Bach über Werke von Beethoven, Chopin, Schumann, Liszt, Debussy, Ravel, Franck, Prokofjew, Strawinsky, Schostakowitsch oder Tschaikowsky bis hin zu Bartók und Messiaen.

Trotz unzähliger Einladungen von den renommiertesten Orchestern, Dirigenten und Musikfestivals in Europa, Japan und Amerika macht die Kammermusik einen wesentlichen Bestandteil ihres musikalischen Lebens aus. Sie musiziert regelmäßig mit den Pianisten Nelson Freire und Alexandre Rabinovitch, dem Cellisten Mischa Maisky und dem Geiger Gidon Kremer. „Diese Stimmigkeit im Schoße eines Ensembles ist sehr beruhigend für mich“, sagt die Pianistin selbst zu ihrem kammermusikalischen Engagement.

Martha Argerichs Aufnahmen sind bei EMI, Sony, Philips, Teldec und Deutsche Grammophon erschienen, und viele ihrer Konzerte wurden weltweit im Fernsehen übertragen. Sie erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, darunter einen Grammy Award für Bartók- und Prokofjew-Konzerte, den Gramophon Artist of the Year, die Auszeichnung „Best Piano Concerto Recording of the Year“ für ihre Einspielung der Chopin-Konzerte, den Choc du Monde de la Musique für ihr Amsterdamer Rezital, die Auszeichnung „Künstler des Jahres“ von der Deutschen Schallplattenkritik, einen Grammy Award für Prokofjews „Cinderella“ zusammen mit  Mikhael Pletnev, einen weiteren Grammy Award für die Beethoven-Klavierkonzerte Nr. 2 und 3 mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Claudio Abbado und die Auszeichnung der Sunday Times „Record of the Year“ sowie den BBC Music Magazine Award für ihre Schostakowitsch-Aufnahme aus dem Jahr 2007. 1996 wurde Martha Argerich von der französischen Regierung zum Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres und 1997 von der Fondazione dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zum Ehrenmitglied der Accademica di Santa Cecilia ernannt.


Seit 1998 ist sie künstlerische Leiterin des Beppu Festivals in Japan. 1999 gründete sie den Internationalen Klavierwettbewerb und das Festival Martha Argerich in Buenos Aires und im Juni 2002 das Progetto Martha Argerich in Lugano. Das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation ernannte sie im Jahr 2004 zum Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres. 2005 verlieh ihr der Japanische Kaiser den Kleinen Orden der Aufgehenden Sonne mit Rosette und die Japan Art Association den Praemium Imperiale.

 
Mischa Maisky  

Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch pries Mischa Maisky als „… eines der herausragendsten Talente in der jüngeren Cellisten-Generation. Sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik.“

Mischa Maisky wurde in Lettland geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium, konzertiert auf allen fünf Kontinenten und hat nach...

 

Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch pries Mischa Maisky als „… eines der herausragendsten Talente in der jüngeren Cellisten-Generation. Sein Spiel verbindet Poetik und hervorragendes Feingefühl mit viel Temperament und brillanter Technik.“

Mischa Maisky wurde in Lettland geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium, konzertiert auf allen fünf Kontinenten und hat nach seiner Repatriierung nach Israel seinen Lebensmittelpunkt in Brüssel gefunden. Im Rahmen seines Exklusivvertrags mit der Deutschen Grammophon spielte er in den vergangenen 25 Jahren mehr als 30 Aufnahmen für das Label ein, mit Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, London Symphony, Israel Philharmonic, Orchestre de Paris, Orpheus und Chamber Orchestra of Europe.

Keine geringeren als Lang Lang und Vadim Repin waren die Partner seiner jüngsten CD mit Klaviertrios von Tschaikowsky und Rachmaninow. Seine Aufnahmen erregten bei der internationalen Kritik großes Aufsehen und einige davon wurden fünf Mal mit dem Record Academy Prize in Tokyo, drei Mal mit dem Echo Deutscher Schallplattenpreis, dem Grand Prix du Disque in Paris und dem Diapason d’Or ausgezeichnet und für den begehrten Grammy nominiert.

Durch zahlreiche Auftritte mit führenden Orchestern der Welt, eine regelmäßige Präsenz bei den renommiertesten internationalen Festivals und Klassikreihen, aber auch durch die Zusammenarbeit mit hervorragenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Lorin Maazel, Vladimir Ashkenazy, Giuseppe Sinopoli und Daniel Barenboim sowie Kammermusikpartnern wie Martha Argerich, Radu Lupu, Nelson Freire, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Julian Rachlin und andere hat Mischa Maisky seinen internationalen Ruf als Cellist gefestigt.

 
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