Freitag | 21. Juni 2019 | 20:00 Uhr
Preis: € 30 | 25 (ermäßigt)
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Die Besten der Besten II
Nicolas Namoradze
1. Preis Honens International Piano Competition 2018
Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 9 op. 68 “Schwarze Messe”
Johann Sebastian Bach
Sinfonia Nr. 9 in f-Moll BWV 795 | Partita Nr. 6 in e-Moll BWV 830
Robert Schumann
Arabeske in C-Dur op. 18 | Gesänge der Frühe op. 133
Nicolas Namoradze
Arabesque | Études I - III

 

Zugaben:

Alexander Scriabin

Etüde in cis-Moll op. 42/5 | Etüde in dis-Moll op. 8/12 | Etüde in Es-Dur Op. 42/8 | Etüde in cis-Moll op.2/1

Als jemand, der in Tiflis geboren und in Budapest aufgewachsen ist, der eine britische Schule besucht und dann sein Musikstudium in Florenz und Wien absolviert hat, der viel auf dem Kontinent herumgereist ist und heute teilweise in Berlin lebt, betrachte ich mich als einen echten Paneuropäer. Als ich von Europa nach New York zog - ein Ort, den ich auch liebe -, wurde mir klar, wie tief verwurzelt ich in europäischen Anschauungsweisen bin. Für mich ist Europa nicht nur ein Kontinent mit einer Vergangenheit von so unglaublichem wie unermesslichem Reichtum. Ich glaube auch, dass das Modell eines geeinten Europas eine Vision für die Zukunft ist: eine, die erkennt, wie sehr unsere Schicksale als Menschen auf diesem Planeten miteinander verflochten sind, und die die Notwendigkeit versteht, über unsere Unterschiede hinauszuschauen, um die Probleme anzugehen, mit denen wir konfrontiert sind.

Nicolas Namoradze

 

Einen “außergewöhnlichen Pianisten” nannte ihn sein Lehrer Emanuel Ax (den Sie am 14. Mai 2019 beim Klavier-Festival Ruhr erleben können), und der ungarische Meisterpianist Zoltán Kocsis sagte: “Ich ziehe meinen Hut vor dem hohen Niveau seiner Kunst.” Als der junge georgische Pianist Nicolas Namoradze 2018 bei dem nach der Mäzenatin Esther Honens benannten Pianistenwettbewerb im kanadischen Calgary antrat, galt er bereits nach der Vorrunde als ganz großer Favorit.

“Namoradze ist keiner der gewöhnlichen Wettbewerbspianisten.”, urteilte der “Calgary Herald”. “Das Individuelle seiner Kunst war von Anfang an offensichtlich. Den ersten Platz gewann er durch die bemerkenswerte Klarheit der Ausführung, seine Raffinesse und Klangvielfalt und seine unheimliche Fähigkeit, selbst die gewöhnlichsten Passagen bedeutungsvoll und unverwechselbar klingen zu lassen.”

Nach seinem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall im Februar 2019 gibt Namoradze nun sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr und präsentiert sich dabei auch als meisterhafter Komponist. 

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