Sonntag | 27. Mai 2018 | 18:00 Uhr (ohne Pause)
Essen | Museum Folkwang | Karl Ernst Osthaus-Saal
Preis: € 50 | 45 | 35
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"Ein Finger zuviel"
Alfred Brendel (Vortrag)
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2004
Pierre-Laurent Aimard
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2003

Alfred Brendel und das Klavier-Festival Ruhr widmeten am 27. Mai 2018 den Abend „Ein Finger zuviel“ mit Gedichten von Alfred Brendel und Klaviermusik von György Kurtág und György Ligeti der im letzten Herbst verstorbenen Mäzenatin Gabriele Henkel. Zu Beginn des gemeinsam mit Pierre- Laurent Aimard gestalteten Abends im Karl Ernst Osthaus-Saal des Museum Folkwang erinnerte Alfred Brendel mit sehr persönlichen Worten an die engagierte Gönnerin des Klavier-Festivals Ruhr: 

 

„Ich möchte zunächst Gabriele Henkel gedenken und ihr den heutigen Abend widmen. Gabriele Henkel war an Menschen ebenso interessiert wie an allem Ästhetischen. Künstler und Publikum seien, wie sie sagte, zwei Seiten einer Münze, und die einzige existierende Weltwährung sei die Kunst. Sie selbst war Schriftstellerin, Aquarellistin, Bühnenbildnerin, Rauminstallateurin, Dozentin, Kuratorin von Ausstellungen und einer Kunstsammlung, Mäzenin und liebenswürdige Gastgeberin in ihrem schönen Düsseldorfer Haus. Als Journalistin war sie die Autorin fesselnder Interviews mit Robert Wilson, Andy Warhol und Conrad Klapheck, aber auch mit Vicco von Bülow, Werner Schmalenbach, Hans Belting oder Karl Lagerfeld. Über Willem de Kooning, Frank Stella, Günther Uecker, Daniel Spoerri und Balthus hat sie ebenfalls geschrieben. Wen hätte sie nicht gekannt und als Grand Dame fürstlich bewirtet? Ohne die Großzügigkeit und den Beistand von Persönlichkeiten wie Gabriele Henkel wären die Künste kaum denkbar. Im Namen ihrer vielen Freunde, wie auch des Klavier-Festivals Ruhr, verneige ich mich und sage: Danke, Gabriele!“

Alfred Brendel

Im Gedenken an Prof. Gabriele Henkel

Programmdetails

Alfred Brendel und das Klavier-Festival Ruhr widmeten am 27. Mai 2018 den Abend „Ein Finger zuviel“ mit Gedichten von Alfred Brendel und Klaviermusik von György Kurtág und György Ligeti der im letzten Herbst verstorbenen Mäzenatin Gabriele Henkel. Zu...