Donnerstag | 11. Juli 2019 | 20:00 Uhr

(Gemeinsam mit dem Anneliese Brost Musikforum Ruhr)

Preis: € 65 | 55 | 40 | 25
Ausverkauft | Warteliste

Bereits seit 8. November 2018 im Verkauf

Adagio
Igor Levit
Felix Mendelssohn Bartholdy
Lied ohne Worte in E-Dur op. 19b/1 | Lied ohne Worte in A-Dur op. 19b/4 | Lied ohne Worte in As-Dur op. 38/6
Gustav Mahler
Adagio aus: Sinfonie Nr. 10 (Bearbeitung von Ronald Stevenson)
Franz Schubert
Sonate Nr. 21 in B-Dur D 960

 

Zugabe:

Franz Schubert: Allegretto in c-Moll D 915

Europa hat für mich viele Bedeutungen. Europa ist meine Heimat, mein Halt, meine Identifikation. Europa sollte für Mitmenschlichkeit stehen, für Neugierde, für kulturelles Miteinander, fürs Lernen voneinander, für Verantwortung füreinander, für das Leben miteinander, für den Schutz Schwacher, für die Verantwortung Starker. Europa sollte mit Zukunftsideen vorangehen, Europa sollte den Klimaschutz als das begreifen, was er ist: das große, das essentielle Thema unserer Zeit. Leider vergisst dieses politische Europa, seine Werte, die es nach Innen zu leben vorgibt, auch an den Außengrenzen zu leben und für sie einzustehen. Europa ist für mich deshalb auch in Gefahr. Und eben deshalb wert, verteidigt, reformiert und in die Zukunft geführt zu werden. Miteinander.

Igor Levit

„Welch ein Abend!“, jubelte Jürgen Kesting 2018 in der FAZ über Igor Levits Auftritt bei den Salzburger Festspielen, „Welch ein grandioser Abend! Welch ein unfasslicher Abend!“ Der 31-jährige Pianist hat längst den Sprung in die absolute Weltelite der Pianisten geschafft und erregt immer wieder auch durch seine politisch-humanistischen Statements, ob in Interviews oder in den sozialen Netzwerken, große Aufmerksamkeit.

Geboren in der russischen Millionenstadt Nizhni Nowgorod, kam Levit mit seinen Eltern nach Deutschland, als er acht war. An der Musikhochschule Hannover übernahm unter anderem der Pianisten-Macher Karl-Heinz Kämmerling seine Ausbildung. Als jüngster Teilnehmer des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs in Tel Aviv gewann Levit 2005 gleich vier Preise – ein unglaublicher Erfolg für den damals 18-jährigen.

In Bochum setzt er nun mit Auszügen aus Felix Mendelssohns Zyklus „Lieder ohne Worte“, Franz Schuberts letzter Klaviersonate in B-Dur und einer raren Mahler-Bearbeitung des Schotten Ronald Stevenson auf besonders viel Innigkeit und Expression.

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