Donnerstag | 16. Mai 2019 | 20:00 Uhr (ohne Pause)
Preis: € 60 | 50 | 35 | 25
Ausverkauft
"Nightfall"
Alice Sara Ott
Claude Debussy
Suite bergamasque | Rêverie
Frédéric Chopin
Deux Nocturnes op. 9 | Nocturne Nr. 13 in c-Moll op. 48/1 | Ballade Nr. 1 in g-Moll op. 23
Erik Satie
Gnossienne Nr. 1 | Gnossienne Nr. 3 | Gymnopédie Nr. 1

Zugabe:

Frédéric Chopin: Walzer in a-Moll o. op.

 

Zu Europa:

"Misstrauen, Arroganz und Angst führen zu Intoleranz und diese wiederum führt zu Hass und Krieg. Als Musiker treffen wir täglich auf Kollegen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erziehungen und Visionen. Auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner bereichern uns mit dem Wissen des Anderen und finden und erschaffen so gemeinsam etwas Neues. Wir reflektieren und reagieren. Und das ist es, was uns „vereint“."

Alice Sara Ott

Aufgrund ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose sieht sich Alice Sara Ott gezwungen, das Programm ihres Rezitals zu kürzen. Ihrem Publikum schreibt sie hierzu: "Ein zweistündiges Rezital ist eine körperliche Herausforderung, der ich momentan leider noch nicht gewachsen bin - vor allem wenn das Programm Ravels “Gaspard de la nuit” enthält, welches eines der großartigsten, aber auch körperlich herausforderndsten Werke der Klavierliteratur ist." Alice Sara Ott spielt nun in einem einstündigen Konzert ohne Pause die angekündigten Werke  von Debussy, Chopin und Satie. 

 

„Meine Mutter musste mich vom Klavier wegzerren“, gesteht Alice Sara Ott. Die Deutsch-Japanerin, die in München aufwuchs, hat sich nach ihrem Studium bei dem Ausnahmepädagogen Karl-Heinz Kämmerling schnell in der internationalen Pianisten-Spitze etabliert. Ihre Vorliebe, barfuß am Klavier zu sitzen, begann an einem historischen Flügel, auf dem schon Franz Liszt gespielt hatte. „Wegen meiner hohen Schuhe bekam ich meine Knie nicht unter die niedrige Tastatur. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die Schuhe auszuziehen.“ Das genoss sie sehr, und so blieb es dabei.

Nachdem Alice Sara Ott vor allem mit halsbrecherischen Werken wie den Konzerten von Liszt und Tschaikowsky für Furore gesorgt hatte, begann sie das geheimnisvolle Land der Dämmerung für sich zu entdecken, die Welt der Zwischentöne bei Chopin, Debussy, Satie. „In der Musik kennen Träume und Fantasien keine Grenzen“ – dieses Bekenntnis von Alice Sara Ott passt wunderbar zu dem traumverlorenen und fantastischen Programm, das sie nun in Duisburg präsentiert.

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