Montag | 13. Januar 2020 | 20:00 Uhr
Preis: € 125 | 100 | 80 | 60 | 35
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Beethoven-Sonaten
Daniel Barenboim
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 1999
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 9 in E-Dur op. 14/1 | Sonate Nr. 4 op. 7 in Es-Dur | Sonate Nr. 22 in F-Dur op. 54 | Sonate Nr. 32 in c-Moll op. 111

„Für Beethoven gibt es keine Trennung zwischen Musik und Leben“, behauptet Ausnahme-Musiker Daniel Barenboim. Er kennt Beethovens Werke aus der Doppelperspektive als Dirigent und Pianist in- und auswendig. „Beethoven war ein sehr politischer Mensch. Es hat ihn interessiert, wie der Mensch lebt, was der Mensch zum Leben braucht.“ Das zeigt sich nicht nur in den neun Sinfonien, die sozusagen die öffentliche Visitenkarte fürs große Publikum darstellten, sondern auch – und auf viel intimere Weise – in den 32 Klaviersonaten. Diese bilden den kompletten Weg des Komponisten Beethoven ab, von seinen jungen Sturm-und-Drang-Jahren bis hin zum gereiften Musiker, der mit der Taubheit leben muss.

Daniel Barenboim ist mit diesen Werken seit Jahrzehnten vertraut wie kaum ein anderer lebender Pianist. Davon zeugen nicht nur seine drei Gesamteinspielungen, sondern auch zahlreiche zyklische Aufführungen in den Musikzentren der Welt. Schon am 8. Februar 2019 spielt er in Bochum vier Beethoven-Sonaten aus drei verschiedenen Schaffensperioden. Ein knappes Jahr später kehrt er zum 29. Mal zum Klavier-Festival Ruhr zurück – wieder mit Beethoven-Sonaten, diesmal in die Historischen Stadthalle Wuppertal.