Das Programm Archiv Konzert-Archiv 2017 Ausgewähltes Konzert
Donnerstag | 18. Mai 2017 | 20:00 Uhr

Im Vorverkauf seit 10. November 2016

Mozart
Till Fellner
Juliane Banse (Sopran)
Christoph Poppen (Dirigent)
Kölner Kammerorchester
Till Fellner  

„Es gibt Pianisten, die mit Mozarts Klaviermusik nicht viel anfangen können. Und es gibt Interpreten wie den Wiener Till Fellner: Musiker, deren Klang- und Spielverständnis geradezu für Mozart geschaffen scheint. Schlank und leichtfüßig wirkt Fellners Anschlag, natürlich leuchtet sein Cantabile“ (Berliner Morgenpost, 7.12.2015). Mit seiner Interpretation von Mozarts C-Dur-Klavierkonzert begeisterte Till Fellner im Dezember 2015 bei seinem Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter dem Dirigat...

 

„Es gibt Pianisten, die mit Mozarts Klaviermusik nicht viel anfangen können. Und es gibt Interpreten wie den Wiener Till Fellner: Musiker, deren Klang- und Spielverständnis geradezu für Mozart geschaffen scheint. Schlank und leichtfüßig wirkt Fellners Anschlag, natürlich leuchtet sein Cantabile“ (Berliner Morgenpost, 7.12.2015). Mit seiner Interpretation von Mozarts C-Dur-Klavierkonzert begeisterte Till Fellner im Dezember 2015 bei seinem Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter dem Dirigat von Bernard Haitink Publikum und Kritiker gleichermaßen.
Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals. Zu den Dirigenten, mit denen er konzertiert hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Hebert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Vasily Petrenko, Claudius Traunfellner und Hans Zender.
Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore, mit dem er im Januar 2016 eine Komposition von Hans Zender uraufgeführt hat. Außerdem konzertiert er wiederholt mit dem Belcea Quartet; eine gemeinsame Einspielung des Brahms Klavierquintetts erscheint im Herbst.
In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Auch die Aufführung von zeitgenössischen Werken ist ihm ein großes Anliegen; so hat er u. a. Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher und Alexander Stankovski uraufgeführt. 2012 zog er sich für ein Jahr aus dem Konzertbetrieb zurück, um sich dem Studium neuen Repertoires zu widmen und seine Kenntnisse in den Bereichen Komposition, Literatur und Film zu vertiefen.
Beim Label ECM, für das Till Fellner exklusiv aufnimmt, erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von J. S. Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von L. v. Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie zuletzt Kammermusik von Harrison Birtwistle.
Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien Klavier bei Helene Sedo-Stadler. Weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel, Meira Farkas, Oleg Maisenberg und Claus-Christian Schuster. Seit Herbst 2013 unterrichtet Till Fellner selbst als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste einen kleinen Kreis von Studenten.
In der Saison 2016/17 wird er mit Rezitals bei den Niedersächsischen Musiktagen sowie im Duo mit dem Cellisten Istvan Várdai zu hören sein. In Berlin wird Till Fellner diese Saison gleich mehrmals auf der Bühne stehen: mit dem Konzerthausorchester unter Iván Fischer mit Beethovens zweitem Klavierkonzert und bei der Aufführung von Beethovens Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80 in der Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kent Nagano.

 
Juliane Banse  

Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits als 20-Jährige als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer.

Juliane Banse ist herausragend in ihrer künstlerischen Vielfältigkeit. Ihr Opernrepertoire reicht...

 

Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits als 20-Jährige als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer.

Juliane Banse ist herausragend in ihrer künstlerischen Vielfältigkeit. Ihr Opernrepertoire reicht von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Vitellia (La Clemenza di Tito) über Genoveva (Titelpartie), Leonore (Fidelio), Tatjana (Eugen Onegin), Arabella (Titelpartie) bis hin zu Grete (Der ferne Klang). Als Rosalinde (Fledermaus) gab sie ihr US-Operndebüt 2014 in Chicago und noch in demselben Frühjahr als Zdenka an der MET. In der letzten Saison feierte sie große Erfolge in der Hauptrolle von Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien und insbesondere mit ihrem kurzfristigen Einspringer als Heilige Johanna in der gleichnamigen Braunfels-Oper in Köln.

Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit Heinz Holliger, unvergessen ist ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung seiner gleichnamigen Oper an der Oper Zürich.

Aktuelle Engagements führen sie u. a. an die Opernhäuser in Nantes und Anger, wo sie als Elsa von Brabant in Wagners Lohengrin zu hören ist. An der Deutschen Oper am Rhein singt sie in der Neuproduktion von Lehárs Graf von Luxemburg in der Regie von Jens-Daniel Herzog die Partie der Angèle Didier. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit 16/17 liegt in Köln, wo sie an der Oper die Hauptdarstellerin in Poulencs Monooper Voix humaine verkörpert, Konzerte führen sie mit dem Kölner Kammerorchester in die Philharmonie, außerdem steht ein Lied-Projekt mit Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters an.

Ein weiterer Focus gilt der Kammermusik, ein Höhepunkt 2016 war eine Uraufführung von Manfred Trojahn im Rahmen der Salzburger Osterfestspiele. Juliane Banse ist in dieser Saison bei der Schubertiade Vilabertran zu erleben, in Oxford, bei der Liedwoche auf Schloss Elmau mit Wagners Wesendonck-Liedern, in Bremen mit dem KUSS-Quartett mit Reimanns/Mendelssohns Oder soll es Tod bedeuten sowie im Rahmen der ersten Konzerte im neuen Boulez-Saal in Berlin mit einem Liederabend begleitet von Wolfram Rieger.

Zahlreiche CD-Einspielungen der Künstlerin sind preisgekrönt, gleich zwei erhielten den Echo Klassik: Braunfels‘ Jeanne D’Arc mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck (Welt-Ersteinspielung des Jahres) und Mahlers 8. Sinfonie mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman (Sinfonische Einspielung des Jahres/19. Jahrhundert). Weitere herausragende Aufnahmen sind die Arien-CD Per Amore mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, die Lied-Aufnahme Tief in der Nacht mit Aleksandar Madzar sowie der Film Hunter’s Bride/Der Freischütz mit Juliane Banse als Agathe und dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding. In dieser Spielzeit erscheint ihre erste CD mit dem Münchner Rundfunkorchester mit Werken von Braunfels, Korngold, Marx und Pfitzner.

Mit dem Wintersemester 2016/2017 übernimmt Juliane Banse eine Gesangsprofessur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

 

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