Das Programm Archiv Konzert-Archiv 2017 Ausgewähltes Konzert
Beethoven-Sonaten
Rudolf Buchbinder
Beethoven von einem der besten Interpreten  

Es gibt nicht viele Pianisten, die auf ihrem Instrument so viel zu Beethoven zu sagen haben wie Rudolf Buchbinder. Seine beinahe lebenslange Beschäftigung mit dem Sonaten-Kosmos des Komponisten ist jedem Ton seiner Interpretationen anzuhören. Obwohl...

 

Es gibt nicht viele Pianisten, die auf ihrem Instrument so viel zu Beethoven zu sagen haben wie Rudolf Buchbinder. Seine beinahe lebenslange Beschäftigung mit dem Sonaten-Kosmos des Komponisten ist jedem Ton seiner Interpretationen anzuhören. Obwohl er es nie zum Medienstar bringen wollte, hat sich der heute 70-jährige Pianist mit seinem seriösen Vortragsstil eine große Fan-Gemeinde erarbeitet, wie sein 18. Auftritt beim Klavierfestival Ruhr in der nahezu voll besetzten Essener Philharmonie zeigte.

Auch wenn Buchbinder Bekanntes wie die „Pathétique“ oder die „Waldsteinsonate“ vorträgt, hört man seinem Spiel an, wie unprätentiös und treffsicher er den Charakter jeder einzelnen Sonate hörbar zu machen vermag. Das betrifft selbst ein so kleines Werk wie die 10. Sonate in G-Dur op. 14/2. Den lyrischen Charakter des Kopfsatzes unterstreicht er dezent mit einem leicht verschleierten, dennoch transparenten Anschlag. Die melodischen Linien erfahren eine natürlich atmende Phrasierung, dynamische Kontraste führt er deutlich, aber niemals schroff aus. Vorbildlich, wie er das hüpfende, schwer zu bändigende Thema des Schlusssatzes zu einer vital pulsierenden Einheit formt.

Die Tonrepetitionen zu Beginn der „Waldsteinsonate“ geht Buchbinder verhalten an, behutsam steigernd, so dass auch scharfe Wechsel in Sachen Tempo und Dynamik im Verlauf des Satzes ohne jeden Überdruck unter die Haut gehen, jeder Ton rund und wohlartikuliert klingt und jedes scheinbar beiläufige Lauf- und Passagenwerk seine musikalische Substanz bewahrt.

Ideale Voraussetzungen, um die Essenz so unterschiedlicher Werke wie die frühe, etwas draufgängerische Sonate in C-Dur op. 2/3 und die „Pathétique“ ohne aufgesetzten Firlefanz verständlich zu machen.

Standing Ovations für einen außergewöhnlichen Klavierabend.

WAZ, Pedro Obiera

 
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