Das Programm Archiv Konzert-Archiv 2017 Ausgewähltes Konzert
Mittwoch | 12. Juli 2017 | 20:00 Uhr

In Kooperation mit der Stiftung Zollverein

The Americas: For Three Pianos
Maki Namekawa
Preisträgerin des Klavier-Festivals Ruhr 2017
Dennis Russell Davies
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2017
Philip Glass
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2017
Maki Namekawa und Dennis Russell Davies  

2003 beschlossen Dennis Russell Davies und Maki Namekawa nach ihrem großen Erfolg beim Festival Ars Electronica in Linz, fortan regelmäßig als Klavierduo aufzutreten. In den USA gastierten sie u.a. im Metropolitan Pavillon und im Miller Theater in New York, beim Festival of Fine Arts des Florida Southern College, Lakeland, sowie bei Other Minds im Herbst Theatre in San Francisco. In Europa trat das Duo u.a. beim Festival International de Musique de Colmar, beim Rheingau Festival, bei den...

 

2003 beschlossen Dennis Russell Davies und Maki Namekawa nach ihrem großen Erfolg beim Festival Ars Electronica in Linz, fortan regelmäßig als Klavierduo aufzutreten. In den USA gastierten sie u.a. im Metropolitan Pavillon und im Miller Theater in New York, beim Festival of Fine Arts des Florida Southern College, Lakeland, sowie bei Other Minds im Herbst Theatre in San Francisco. In Europa trat das Duo u.a. beim Festival International de Musique de Colmar, beim Rheingau Festival, bei den Klangspuren Schwaz (Österreich) sowie dem Festival Transart auf.

Die Künstler gastieren regelmäßig beim Klavier-Festival Ruhr, dem Festival Ars Electronica Linz und den Festwochen Gmunden. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Klavier-Festivals Ruhr feierte das Publikum 2008 in der Essener Philharmonie die Uraufführung der Four Movements for Two Pianos von Philip Glass, einer Auftragskomposition des Klavier-Festivals Ruhr. Zum Mozart-Jahr entstand zu Zemlinskys Bearbeitung der „Zauberflöte“ eine in Deutschland und im Ausland mit großem Erfolg gefeierte Produktion mit dem Freyer-Ensemble.

Die DVD des Duos „images 4 music" mit Steve Reichs „Piano Phase“ und Philip Glass’ „Les Enfants Terribles“ und „Visuals“ von Martin Wattenberg und Lotte Schreiber/ Norbert Pfaffenbichler war für den Internationalen Medienpreis 2005 für Wissenschaft und Kunst nominiert. Die Aufnahme von Zemlinskys Bearbeitung der „Zauberflöte“ für Klavier zu vier Händen erschien Anfang 2006 in der Edition Klavier-Festival Ruhr (Vol. 10) und wurde von der Fachpresse sehr gelobt. Im Juni 2007 wurde ebenfalls in der Edition Klavier-Festival Ruhr Zemlinskys Bearbeitung des „Fidelio“ veröffentlicht (Vol. 16), 2009 folgte die CD „American Piano Music“ mit Werken von Leonard Bernstein, Aaron Copland und Philip Glass (Vol. 21). 2010 erschien eine Doppel-CD mit Haydns "Jahreszeiten" und "Schöpfung", ebenfalls in der Bearbeitung Zemlinskys für Klavier zu vier Händen (Vol. 24).

Die amerikanische Erstaufführung von Philip Glass’ Four Movements for Two Pianos fand im Juli 2009 mit großem Erfolg beim Lincoln Center Festival in New York statt. Im Oktober 2012 fand die Uraufführung der neuen Komposition Stoker von Philip Glass in der New Yorker Morgan Library statt. Im Juni 2013 folgte gemeinsam mit dem Klavierduo Katia und Marielle Labèque die Uraufführung von Philip Glass’ Two Movements for Four Pianos, ebenfalls eine Auftragskomposition des Klavier-Festivals Ruhr.

2017 wurden sie gemeinsam mit Philip Glass mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr ausgezeichnet.

 

 

 
Philip Glass  

Philip Glass wurde in Baltimore, Maryland geboren und studierte an der University of Chicago und an der Juilliard School. In den frühen 1960er Jahren verbrachte er zwei Jahre in Paris, wo er bei Nadia Boulanger studierte. Um das Studium zu finanzieren, verdiente er Geld mit der Transkription von Ravi Shankars indischer Musik in westliche Notation. Bis 1974 schuf er zahlreiche Werke für das Philip Glass Ensemble und die Mabou Mines Theater Company. Höhepunkte dieser Periode waren die Music in...

 

Philip Glass wurde in Baltimore, Maryland geboren und studierte an der University of Chicago und an der Juilliard School. In den frühen 1960er Jahren verbrachte er zwei Jahre in Paris, wo er bei Nadia Boulanger studierte. Um das Studium zu finanzieren, verdiente er Geld mit der Transkription von Ravi Shankars indischer Musik in westliche Notation. Bis 1974 schuf er zahlreiche Werke für das Philip Glass Ensemble und die Mabou Mines Theater Company. Höhepunkte dieser Periode waren die Music in Twelve Parts und seine Maßstäbe setzende Oper Einstein on the Beach, bei der er mit Robert Wilson zusammenarbeitete. Seitdem hat Glass sein Repertoire um Kompositionen für Oper, Tanz, Theater, Kammerensembles, Orchester und Film erweitert. Seine Filmkompositionen wurden mehrfach für den Oscar (Kundun, The Hours, Notes on a Scandal) und einmal für den Golden Globe (The Truman Show) nominiert. In den vergangenen sieben Jahren wurden zahlreiche neue Werke veröffentlicht, darunter eine Oper über den Tod von Walt Disney (The Perfect American, ein Auftragswerk des Teatro Real, Madrid und der English National Opera), der Liederzyklus Ifé für Angelique Kidjo, eine neue Gastspielproduktion von Einstein on the Beach sowie seine Autobiografie ‘Words Without Music’. Im Mai 2015 brachte die Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel ein Doppelkonzert zur Uraufführung, das Glass für Katia und Marielle Labèque geschrieben hat. Im November 2015 hatte an der Washington National Opera eine Neufassung seiner Oper Appomattox Premiere. 2017 feiert Glass seinen 80. Geburtstag. Die Feiern begannen am 31. Januar mit der Weltpremiere seiner 11. Symphonie und setzen sich mit verschiedenen Höhepunkten das ganze Jahr hindurch fort: der Uraufführung eines neuen Konzerts für Simone Dinnerstein, den US-Premieren seiner Opern The Perfect American und The Trial und Festivals zu Glass‘ Ehren in der ganzen Welt. Das JACK Quartet wird im März 2018 in der Carnegie Hall sein 8. Streichquartett uraufführen; in dieser Zeit hat Glass‘ den Richard and Barbara Debs Composer’s Chair inne. Ein Höhepunkt der weltweiten Feierlichkeiten zu Ehren von Philip Glass ist auch die heutige Verleihung des Preises des Klavier-Festivals Ruhr an Philip Glass und seine kongenialen Interpreten Maki Namekawa und Dennis Russell Davies.

 
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