Donnerstag | 01. Juni 2017 | 20:00 Uhr

Im Vorverkauf seit 10. November 2016

Beethoven, Chopin, Liszt
Khatia Buniatishvili
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 „Pathétique“
Franz Schubert
Impromptus op. 90 D 899
Frédéric Chopin
Ballade Nr. 1 in g-Moll op. 23 | Ballade Nr. 4 in f-Moll op. 52 | Polonaise Nr. 6 in As-Dur op. 53 "Héroïque"
Franz Liszt
Rhapsodie espagnole

Zugaben:

Franz Liszt 
Ungarische Rhapsodie Nr. 2 (bearbeitet von V. Horowitz)

Claude Debussy 
Claire de Lune

Gidon Kremer hat sie frühzeitig gewarnt, freundschaftlich-fürsorglich: Sie solle nicht ihre künstlerische Glaubwürdigkeit auf dem Altar eines erfolgreichen Marketings opfern. – Dieser Ratschlag liegt nun einige Jahre zurück, und Kremer dürfte inzwischen erleichtert sein: Khatia Buniatishvili hat ihren Weg gefunden.

Die Georgierin, die unter anderem bei Oleg Maisenberg in Wien studiert hat, zählt zu den schillerndsten, aber auch musikalisch interessantesten Pianistinnen ihrer Generation, weswegen nicht wenige Stimmen in ihr eine neue Martha Argerich sehen. „Pianistinnenfuror“ ist nur eines der Lobes-Etiketten, mit denen die Musikkritik sie wertschätzt.

In jungen Jahren auf der Bühne eher scheu, zeigt Khatia Buniatishvili heute am Klavier die ganze Bandbreite ihrer Emotionen: „Maisenberg hat angeregt, dass ich stärkeren Kontakt zum Instrument bekomme und jede Stimme, jeden Klang mit dem Körper fühle.“ Doch hinter jedem Ungestüm, hinter jeder verträumten Geste wohnt bei Buniatishvili eine musikalische Überzeugung.

Klassisch-romantisch geprägt ist ihr Programm beim Klavier-Festival, wenn sie mit Beethoven und Schubert sowie Chopin und Liszt je zwei Zeitgenossen präsentiert, die einander viel Respekt und Bewunderung gezollt haben.

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