The Americas: Rhapsody in Blue
Denis Matsuev
Steven Sloane (Dirigent)
Bochumer Symphoniker
Andrey Ivanov (bass)
Alexander Zinger (drums)
George Gershwin
Cuban Overture | Rhapsody in Blue
Aaron Copland
El Salón México
Arturo Márquez
Danzón No. 2

Seit seinem Sieg beim Tschaikowsky-Klavierwettbewerb 1998 in Moskau zählt Denis Matsuev zu den bedeutendsten russischen Pianisten. Er widmet sich vor allem der Romantik und Spätromantik, berühmt ist er für seine Rachmaninow-Interpretationen. Seine zweite, mittlerweile gar nicht mehr so heimliche Liebe aber gehört dem Jazz, und hier heißt sein Vorbild Oscar Peterson. Nun sind begnadete Klassikpianisten nur selten auch kompetente Jazzer, doch unser Mann aus Irkutsk kann in Petersons opulentem, von höchster Virtuosität, makelloser Technik und beinhartem Swing geprägten Stil all seine an der Russischen Klavierschule geschärften Fähigkeiten ausspielen und dazu so mitreißend swingen, dass dem Jazzfan das Herz aufgeht.

Bei seinen Jazzkonzerten, die er solo, im Trio oder mit diversen „friends“ bestreitet, findet Matsuev einen ganz eigenständigen Zugang zu Klassikern wie „Take the ‘A’ Train“, „Autumn Leaves“ oder auch zu George Gershwins jazzinspirierter „Rhapsody in Blue“. Die hat er schon als swingenden Trio-Jazz gespielt, aber auch mit Symphonieorchestern wie dem des Bayerischen Rundfunks oder den New Yorker Philharmonikern.

Beim Klavier-Festival Ruhr trifft er auf die Bochumer Symphoniker, deren GMD Steven Sloane für einen Blick über den streng klassischen Tellerrand immer gerne zu haben ist.

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