Montag | 22. Mai 2017 | 20:00 Uhr
The Americas: Piano Rag
Jeremy Denk
Johann Sebastian Bach
Englische Suite in g-Moll Nr. 3 BWV 808
Scott Joplin
Sunflower Slow Drag
Igor Strawinsky
Piano-Rag-Music
William Byrd
The Passings Mesures: the Nynthe Pavan aus: 'Mye Lady Nevells Book of Virginal Music'
Paul Hindemith
Ragtime aus: Suite 1922 op. 26
William Bolcom
Graceful Ghost Rag
Wolfgang Amadeus Mozart
Gigue in G-Dur KV 574
Conlon Nancarrow
Canon No. 1 aus "Two Canons for Ursula"
Donald Lambert
„Pilgrim's Chorus“ from Tannhäuser
Franz Schubert
Sonate Nr. 21 in B-Dur D 960

Zugabe:

Wolfgang Amadeus Mozart 
Andante (aus der Sonate in C-Dur Nr. 16 KV 545)

„Egal was er spielt – man muss ihn einfach hören!“ Diese unbedingte Empfehlung hat kürzlich erneut der Kritiker der „New York Times“ nach einem Konzert von Jeremy Denk ausgesprochen. Und endlich kann man sie nun auch diesseits des großen Teichs befolgen.

Tatsächlich ist der amerikanische Pianist nämlich im deutschen Konzertleben ein noch fast unbeschriebenes Blatt. So gab Denk erst 2015 bei den Thüringer Bachwochen sein Deutschland-Debüt. In seiner amerikanischen Heimat ist Denk hingegen schon lange ein Star. Er arbeitet regelmäßig mit den großen Orchestern von Los Angeles über Chicago bis New York zusammen. Seine Aufnahme von Bachs „Goldberg-Variationen“ wurde 2013 als Sensation gefeiert. Nebenbei meldet er sich seit 2005 auf seinem interessanten und vielgelesenen Musik-Blog „Think Denk“ zu Wort.

Nun also gibt Denk, der für seine außergewöhnlichen Fähigkeiten mit dem renommierten „MacArthur Fellowship“-Preis ausgezeichnet wurde, sein Debüt beim Klavier-Festival Ruhr. Und vor der großen und wunderbaren B-Dur-Sonate von Schubert widmet er sich Tanzsätzen aus vier Jahrhunderten – von Bach bis zu Ragtimes von Strawinsky, Hindemith und Scott Joplin.

Wir danken unserem Sponsor-Partner