Dienstag | 20. Juni 2017 | 20:00 Uhr
JazzLine
"American Songbook"
Olaf Polziehn Trio
Olaf Polziehn (Piano)
John Goldsby (Bass)
Hans Dekker (Drums)

Setlist:

Beautiful Friendship (Kahn)
So In Love (Porter)
Jitterbug Waltz (Waller)
In The Wee Small Hours Of The Morning
Liza (Gershwin)
Dinah (Akst)

This Nearly Was Mine (Rodgers)
But Not For Me (Gershwin)
If I Only Had A Brain (Arlen)
Rockin Chair (Carmichael)
Strike Up The Band (Gershwin)
April In Paris (Duke)
She Was To Good For Me (Rodgers)

Dem swingenden, modernen Mainstream hat sich Olaf Polziehn, Professor für Jazzklavier an der Kunstuniversität Graz, verschrieben. In diesem Genre gilt er als einer der wenigen echten Allrounder. 1970 in Ludwigsburg geboren und in Freiberg am Neckar aufgewachsen, studierte er in Köln bei dem großen Briten John Taylor und dem Pianisten der WDR Big Band, Frank Chastenier. 1992 gründete er sein Klaviertrio mit dem Bassisten Ingmar Heller und im Laufe der Jahre wechselnden Drummern. Seit 2002 erweitert er das Trio schon mal um namhafte Solisten, wie die New Yorker Tenoristen Harry Allen und Scott Hamilton oder den Trompeter Leroy Jones aus New Orleans, zum Quartett.

Sowohl im Trio wie im Quartett nahm er sich auf drei bemerkenswerten Alben das American Songbook vor und rückte diesem mal mit „Scotch und Candlelight“-Touch, mal mit waschechtem Hard-Bop-Anschlag zu Leibe. Stets aber fand er dabei einen eigenständigen Zugang zu den viel gespielten amerikanischen Standards. Wofür er Lob von bekannten Kollegen erntete, nicht zuletzt von einem mehrfachen Stargast des Klavier-Festivals Ruhr, Monty Alexander: „Olaf besitzt eine herausragende Klaviertechnik und einen wunderbaren Anschlag. Er und seine musikalischen, swingenden Mitspieler lassen jedes Stück lebendig werden. Ich schätze und bewundere diese ausgezeichneten Musiker.“

Beim Klavier-Festival gastierte Polziehn schon vor Jahren mit der Sängerin Patti Austin sowie als „piano friend“ von Till Brönner.

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