Sonntag | 02. Juli 2017 | 18:00 Uhr

(Veranstaltet in Kooperation mit der Cragg Foundation)

Verschiedene Canones
Martin Stadtfeld
Dietrich Buxtehude
Passacaglia in d-Moll BuxWV 161
Frédéric Chopin
Berceuse Des-Dur op. 57
Stefan Heucke
II. Klaviersonate op. 79
Johann Sebastian Bach
Aria mit verschiedenen Veränderungen und verschiedene Canons über die ersten acht Fundamentalnoten (Fassung von Martin Stadtfeld)

Zugaben:

Sergej Prokofjew
Toccata in d-Moll op. 11

Robert Schumann
Der Dichter spricht (aus: Kinderszenen op. 15)

Er liebt das Experiment, das dezente Verlinken und Verfremden, sofern die Grundsubstanz der originalen Werke dadurch nicht angetastet wird. Für seine Einspielung der Chopin-Etüden beispielsweise hat sich Martin Stadtfeld einige Improvisationen einfallen lassen, die er an ausgewählten Stellen in die beiden originalen Sammlungen einfließen lässt.

Nun nimmt sich Stadtfeld das Handexemplar von Bachs Goldberg-Variationen vor. 1741 erschien das Werk erstmals im Druck, aber erst Mitte der 1970er Jahre konnte endlich Bachs eigenes Hand-Exemplar entdeckt werden. Darin finden sich auf der letzten Seite originale Eintragungen von Bach, überschrieben mit „Verschiedene Canones über die ersten acht Fundamental-Noten vorheriger Arie“.

Für Martin Stadtfeld ist klar: Diese Ideen schreiben die 30 Variationen der Goldberg-Variationen nicht nur fort, sie sind ein integraler Bestandteil und verleihen dem Zyklus eine neue ungeheure Kraft – nur dass es Bach nicht mehr gelungen ist, eine endgültige Fassung zu erstellen, warum auch immer. Verdächtig ist das „etc“ am Ende von Bachs Notizen. Wollte er damit die Nachwelt animieren, diese Reihe ad libitum fortzusetzen? Eines der größten Werke der Musikgeschichte birgt immer noch seine Geheimnisse.

 

 

Anfahrtshinweis:

Wegen des Schwebebahn-Laufes in Wuppertal ist am Sonntag, 2. Juli 2017 die Friedrich-Engels-Allee (B7) zwischen Alter Markt und Bendahler Straße gesperrt. Wenn Sie über die A1 anreisen, weichen Sie dieser Sperrung bitte aus, indem Sie die Ausfahrt Wuppertal-Ronsdorf und in der Folge die L419 (Parkstraße) wählen, um zum Skulpturenpark Waldfrieden zu gelangen. Anreisende über die A46 sind nicht betroffen.

Bitte beachten Sie auch, dass die Parkplätze außerhalb des Skulpturenparks liegen und zum Veranstaltungsort ein kleiner Fußweg von ca. 10 Min. zurückzulegen ist. Gehbehinderte haben Vorfahrt bis zum Veranstaltungsort.

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