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30 Jahre Klavier-Festival Ruhr: Erneut mehr Besucher dank zahlreicher künstlerischer Höhepunkte

Eine Hommage an das französische Chanson mit Götz Alsmann, Pe Werner und Frank Chastenier in der ausverkauften Philharmonie Essen setzt am Freitag, 13. Juli den Schlusspunkt unter eine höchst erfolgreiche Jubiläums-Ausgabe des Klavier-Festivals Ruhr im Jahre 2018. 30 Jahre nach seiner Gründung durch den Initiativkreis Ruhr konnte dessen kulturelles Leitprojekt seine Besucherzahl um mehr als 15 Prozent von 57.500 (2017) auf 66.800 steigern. Der Grund dafür: Die Ticketverkäufe des Festivals ließen sich um rund 4% auf 42.000 erhöhen, die Besucherzahl bei der ExtraSchicht von 17.000 (2017) sogar um 45% auf aktuell 24.800. Die Anzahl der Veranstaltungen war mit 67 (Vorjahr 69) nahezu konstant. Mit 33 ausverkauften Konzerten wurde erneut die Erfolgsmarke von 2017 erreicht. Intendant Prof. Franz Xaver Ohnesorg: „Ich freue mich, dass wir uns im Jahr unseres 30. Jubiläums neue Bestmarken erarbeiten konnten – dank zahlreicher künstlerischer Sternstunden und dank der Begeisterungsfähigkeit unseres Publikums!“

Die Deutsche Bahn AG als starker, nachhaltiger Partner für die Region Rhein-Ruhr unterstützte das Klavierfestival Ruhr 2018 als Hauptsponsor und stand als Mobilitätsdienstleister für eine umweltfreundliche und stressfreie Anreise zu den Konzerten. Unter der Schirmherrschaft von Ulrich Weber, einem langjährigen Mitglied des Initiativkreises Ruhr, war das Festival in 21 Städten auf 33 Podien der Region vertreten.

„Vive la France!“ Unter diesem Motto lag der Schwerpunkt des 30. Festivals auf französischer Musik, insbesondere auf den Klavierwerken Claude Debussys und Camille Saint-Saëns‘. Zudem nahm das Festival den 100. Jahrtag des Endes des Ersten Weltkriegs zum Anlass, die deutsch-französische Freundschaft zu feiern. Nahezu die vollständige Elite der französischen Pianisten folgten der Einladung von Intendant Franz Xaver Ohnesorg.

Das Klavier-Festival Ruhr bleibt auch im kommenden Herbst mit hochkarätigen Künstlern präsent: Am Montag, 3. September 2018, kommt ein höchst renommierter Weltstar der Klavierkunst nach Wuppertal: Maurizio Pollini holt in der Historischen Stadthalle sein Konzert nach, das wegen einer Erkrankung des Maestro verlegt werden musste. Nun steht auch das ganz Pollinis Handschrift tragende Programm für den 3. September fest: nach kurzen Stücken von Arnold Schönberg (Drei Klavierstücke op. 11 und Sechs kleine Klavierstücke op. 19) kulminiert der erste Konzertteil in einer der bedeutendsten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, der Pathétique in c-Moll op. 13. Der zweite Konzertteil ist ganz der großen Hammerklaviersonate op. 106 gewidmet. 

Am Montag, 5. November 2018, begrüßt das Festival einen der bedeutendsten deutschen Geiger und einen der führenden jungen deutschen Pianisten in Wuppertal: Frank Peter Zimmermann wird gemeinsam mit Martin Helmchen drei Sonaten für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven spielen. Bereits ausverkauft ist das Weihnachtskonzert mit Sophie Pacini am Sonntag, 16. Dezember 2018 auf Schloss Gartrop in Hünxe. Wie bei allen ausverkauften Konzerten gibt es durch einen Eintrag in der Warteliste die Chance, kurzfristig frei werdende Karten zu bekommen.

Mit Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Mülheim und Wuppertal war das Klavier-Festival Ruhr auch 2018 in wichtigen Metropolen der Rhein-Ruhr-Region präsent. In Essen spielten in 18 Konzerten an fünf Veranstaltungsorten weltbekannte Pianisten wie Evgeny Kissin im Neujahrskonzert, Jean-Yves Thibaudet, Yuja Wang, Bertrand Chamayou und der legendäre Jazz-Pianist Chick Corea mit seinem Trio. Pierre-Laurent Aimard, der das Klavier-Festival Ruhr in Duisburg mit einem umjubelten Konzert eröffnet hatte, gab in einem Meisterkurs in Haus Fuhr in Essen-Werden sein Wissen an junge Pianisten weiter. Preisträger international bedeutender Wettbewerbe wie JeungBeum Sohn oder der dem Klavier-Festival Ruhr seit langem verbundene Fabian Müller zeigten ihr Können. Großes Interesse fanden auch ein literarisch-musikalischer Abend mit Alfred Brendel und Pierre-Laurent Aimard im Museum Folkwang, ein Vortragskonzert mit Prof. Ulrich Mosch und dem jungen Pianisten Lorenzo Soulès, bei dem Verbindungslinien zwischen der Musik Debussys und der Malerei seiner Zeit gezogen wurden, und ein fantastisches Konzert mit Tamara Stefanovich, die Musik der Jubilare Olivier Messiaen und Karlheinz Stockhausen präsentierte.

In Bochum waren im Anneliese Brost Musikforum Ruhr vier Konzerte zu erleben, von den umjubelten Solo-Rezitals von Arcadi Volodos und Marc-André Hamelin über ein Orchesterkonzert mit den Bochumer Symphonikern unter Chefdirigent Steven Sloane mit Joseph Moog bis hin zum Debüt der jungen georgischen Cellistin Lizi Ramishvili, als deren Partnerin die junge Pianistin Claire Huangci als spontane Einspringerin für die erkrankte Khatia Buniatishvili ebenfalls ihr Debüt beim Klavier-Festival Ruhr gab.

In Dortmund entdeckte das Klavier-Festival Ruhr erfolgreich einen attraktive neue Spielstätte für sich: Die renommierte französische Pianistin Claire-Marie Le Guay spielte im Magazin des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern ein Programm, das Bach und Mozart mit Debussy und Saint-Saëns kombinierte. Im Konzerthaus konnte das Klavier-Festival Ruhr erneut die Weltklasse-Geigerin Anne-Sophie Mutter begrüßen. Seit 30 Jahren wirkt sie zusammen mit ihrem Klavierpartner Lambert Orkis, mit dem sie diesmal Kammermusik von Bach, Brahms Mozart und Penderecki sowie eine neue Komposition von André Previn spielte, die in ihrem Auftrag entstanden ist. 

Die Konzertreihe des Klavier-Festivals Ruhr in Düsseldorf eröffnete kein Geringerer als Daniel Barenboim, der mit seinem Sohn Michael und dem preisgekrönten jungen Cellisten Kian Soltani im ausverkauften Robert-Schumann-Saal die drei Klaviertrios Ludwig van Beethovens aufführte. Das zweite der vier Düsseldorfer Konzerte bestritt das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen mit einem faszinierenden französischen Programm. Der junge französische „rising star“ Lucas Debargue präsentierte Frédéric Chopin und Karol Szymanowski. Mit Igor Levit (Klavier), Ning Feng (Violine) und Daniel Müller-Schott (Violoncello) widmeten sich drei erstklassige Musiker den Klaviertrios von Franz Schubert.

Duisburg gehört nicht nur musikalisch zu den Schwerpunkten des Klavier-Festivals Ruhr im Ruhrgebiet: Bei einer Festveranstaltung und zwei Präsentationen im Landschaftspark Nord zeigte das Education-Team des Klavier-Festivals Ruhr die Ergebnisse seiner nunmehr zehnjährigen Arbeit in Duisburg-Marxloh, in die erstmals alle Schulen dieses Stadtteil eingebunden waren. Bei den fünf Konzerten – darunter das Eröffnungskonzert mit Pierre-Laurent Aimard – spielten in Duisburg mit Till Brönner einer der weltbesten Jazz-Trompeter mit einem der weltbesten Jazz-Ensembles, der WDR Big Band Köln. Im Landschaftspark Nord brillierten der Isländer Víkingur Ólafsson sowie die langjährigen Klavierpartner Anthony & Joseph Paratore und das Klavierduo GrauSchumacher.

Drei Spitzenpianisten konnte das Publikum in der Stadthalle in Mülheim genießen: Dame Mitsuko Uchida gab mit drei großen Schubert-Sonaten tiefe Einblicke in ihre großartige Kunst der Interpretation. Rafał Blechacz bestätigte seinen Ruf, einer der sensibelsten Kenner der Musik Frédéric Chopins unter den Pianisten der Gegenwart zu sein. Mit Kit Armstrong war einer der interessantesten Nachwuchs-Pianisten unserer Zeit zu Gast, der mit dem Geiger Andrej Bielow und dem Cellisten Adrian Brendel mit exquisiter französischer Kammermusik den Bogen von Jean-Philippe Rameau bis Maurice Ravel schlug.

Mit sechs Konzerten bildete die Historische Stadthalle Wuppertal erneut einen Konzert-Schwerpunkt des Klavier-Festivals Ruhr. Ein einzigartiges Gipfeltreffen von Weltklasse-Künstlern läutete dort das Jubiläum 30 Jahre Klavier-Festival Ruhr ein: 18 Pianisten, Sänger, Instrumentalisten und Jazz-Musiker trafen sich zu einem ausverkauften Benefizkonzert, um ihre Freundschaft und Verbundenheit mit dem weltweit bedeutendsten Pianistentreffen zu zeigen und dem Klavier-Festival Ruhr zum Geburtstag zu gratulieren. Hélène Grimaud präsentierte ein innovatives Konzertformat, bei dem sie zu faszinierenden Naturfotografien von Mat Hennek passende Musik spielte und die visuelle durch eine musikalische Dimension erweiterte. Mit Sir András Schiff war erneut einer der weltweit führenden Pianisten in Wuppertal zu Gast und überzeugte nicht nur mit einem klugen Programm, sondern auch mit so charmanten wie tiefgründigen Erläuterungen. In Wuppertal stehen noch zwei Konzerte auf dem Programm: Am 3. September 2018 holt Maurizio Pollini sein wegen Erkrankung verlegtes Konzert nach. Und am 5. November kommen der Geiger Frank Peter Zimmermann und der Pianist Martin Helmchen zu einem spannenden Abend mit Violinsonaten Ludwig van Beethovens.

Meisterpianisten und erfolgreiche Nachwuchsstars konnte das Klavier-Festival Ruhr auch auf weiteren Podien in der Region begrüßen: In Bottrop zog Juan Carlos Fernández-Nieto mit einem kraftvollen Auftritt im Kulturzentrum August Everding das Publikum in seinen Bann; im Lokschuppen verzauberte Mona Asuka mit magischen Klängen von Claude Debussy bis Franz Liszt. In Hagen begeisterten die Brüder Lucas und Arthur Jussen in der neuen Spielstätte Arcadeon mit brillantem Können; im Emil Schumacher Museum gestaltete der junge Jazz-Pianist Jerry Lu mit seinem Trio einen beschwingten Abend.

Auf Schloss Herten prägte ein besonderer Anlass drei Liederabende: Graham Johnson, seit seinem Debüt 1996 dem Klavier-Festival Ruhr verbunden, konnte seinen 50. Auftritt beim Festival feiern. Mit fünf Sängern stellte der international renommierte Liedpianist ausgewählte Werke von Claude Debussy und Camille Saint-Saëns vor und präsentierte in seinem Jubiläumskonzert eine persönliche Auswahl von Liedern von Franz Schubert, Robert Schumann, Benjamin Britten und Gabriel Fauré. 

Bei den beiden Konzerten in Schwelm begeisterte der Debütant Amadeus Wiesensee mit einem reflektierten Programm ebenso wie Severin von Eckardstein, der sein außergewöhnliches Können in den Dienst rarer Werke, etwa von Emmanuel Chabrier oder Nikolai Medtner stellte.

Der Preis des Klavier-Festivals Ruhr ging 2018 an die großartige Pianistin Elena Bashkirova, die auf Schloss Gartrop in Hünxe bei einem ihrer seltenen Solo-Abende das Publikum im ausverkauften Saal begeisterte. Elena Bashkirova, die nach ihrem Debüt beim Klavier-Festival Ruhr 1992 in diesem Jahr ihren 22. Auftritt feiern konnte, hat nach den Worten von Intendant Franz Xaver Ohnesorg dem Festival unschätzbare Impulse gegeben. Die Künstlerin dankte mit bewegten Worten für die langjährige Freundschaft, die ihr das Festival entgegenbringt.

Mit seiner Education-Arbeit engagiert sich das Klavier-Festival Ruhr kontinuierlich in Duisburg-Marxloh, einem sozialen Brennpunkt im Norden der Stadt, um dort Kinder und Jugendliche langfristig musikalisch zu fördern und bei der Entwicklung kreativer, sozialer und persönlicher Fähigkeiten zu unterstützen. Seit Frühjahr 2018 beteiligt sich auch die Grundschule Regenbogenschule an der ganzjährigen Education-Arbeit des Klavier-Festivals Ruhr. Somit werden inzwischen alle Marxloher Schulen erreicht und miteinander vernetzt. Insgesamt wurde in diesem Schuljahr über 600 Grundschüler, Förderschüler und Gesamtschüler erreicht, die die farbenreichen Kompositionen von Claude Debussy und seiner Zeitgenossen in kreative eigene Klang- und Bewegungswelten umsetzten und in zwei ausverkauften Präsentationen im Landschaftspark Nord in Duisburg dem begeisterten Publikum vorstellten.

Auch die bereits im Jahr 2006 vom Klavier-Festival Ruhr initiierte Little Piano School bzw. der KlavierGarten zur musischen Bildung von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren konnten 2018 ihre Arbeit erfolgreich weiterführen: An der Folkwang Musikschule Essen sowie in 18 evangelischen Kindertagesstätten in Bottrop, Dorsten, Gladbeck, Essen, Marl und Recklinghausen werden über 350 Kinder ganzjährig auf fantasievolle und spielerische Weise an die Musik und das Klavierspiel heranführt.

Das Klavier-Festival Ruhr 2019 findet voraussichtlich von 7. Mai bis 19. Juli 2019 statt. Das Frühbucher-Angebot für das Festival 2019 wird ab Mitte November verfügbar sein und rechtzeitig angekündigt.

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