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Das Klavier-Festival Ruhr 2019 spiegelt die Offenheit Europas

Der Fall der Berliner Mauer und die vorangegangene Öffnung der europäischen Binnengrenzen vor 30 Jahren haben die Welt verändert und Europa in einer ganz neuen Qualität erlebbar gemacht. Die Freiheit des Reisens und der ungehinderte Austausch zwischen den Nationen beflügelte das kulturelle Leben und ließ es internationaler werden. In den Lebensläufen der Künstler des Klavier-Festivals Ruhr spiegelt sich die Offenheit Europas auf ganz besondere Weise wieder. Das Klavier-Festival Ruhr 2019 rückt daher kein Land und keinen Komponisten in den Fokus, sondern richtet den Blick auf die Biografien seiner Künstler. Intendant Professor Franz Xaver Ohnesorg hierzu: „Die Biografien vieler unserer Künstler sind geradezu ein Appell für ein gemeinsames Europa!“ So stellt das Festival die Verbindungen zwischen den Generationen und zwischen Menschen verschiedener Herkunft her und schaut auch auf ein Weltbürgertum, das in der Musik wie im Leben seine Wurzeln kennt, aber seine Entfaltung jenseits zwischenstaatlicher Grenzen findet.

„Living Legends“ und „Rising Stars“: International renommierte Solisten und vielversprechende Nachwuchspianisten zeigen zwischen 7. Mai und 19. Juli 2019 in 60 Veranstaltungen auf 31 Podien in 23 Städten, wie kreativ und vielfältig sie sich im weltweiten Verbund der Kulturen bewegen. Als kulturelles Leitprojekt des Initiativkreises Ruhr steht das Festival 2019 unter der Schirmherrschaft von Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG. Als Hauptsponsor der Klavier-Festival Ruhr 2019 unterstreicht die RWE AG mit ihrem Engagement den hohen Stellenwert der vor 31 Jahren ins Leben gerufenen traditionsreichen Konzertreihe. Dr. Rolf Martin Schmitz auf der Programm-Pressekonferenz: „Die neue RWE wird ihre Tradition und Herkunft nicht vergessen. Deshalb freuen wir uns sehr, in diesem für uns sehr transformierenden Jahr das Klavier-Festival Ruhr begleiten zu dürfen, um gemeinschaftlich zum Wohle unserer Region beitragen zu können. Persönlich ist es mir gleichermaßen eine Ehre, die Schirmherrschaft über das Klavier-Festival Ruhr 2019 übernehmen zu dürfen.“

Neben dem Initiativkreis Ruhr als Generalsponsor ermöglichen 60 Sponsoren und Förderer, fünf Partner-Stiftungen, die Festival-Mäzene Helga und Dr. Winfried Materna, sieben private Donatoren sowie die Mitglieder des Gründerkreises, des Silver Circle, des Jubilee Circle und des Vereins der Freunde und Förderer des Klavier-Festival Ruhr e.V. die Konzerte und die Education-Arbeit des vollständig privat finanzierten Festivals.

Das Eröffnungskonzert des weltweit wichtigsten Pianistentreffens am Dienstag, 7. Mai 2019 im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum ermöglicht die Begegnung mit einer Klavier-Legende: Menahem Pressler, einer der ältesten aktiven Pianisten der Welt, spielt Werke der großen Europäer Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Frédéric Chopin. Beim Abschlusskonzert am Freitag, 19. Juli 2019 in der Stadthalle Mülheim kehrt einer der spannenden Klavierkünstler der jungen Generation zu seinem mittlerweile achten Auftritt in Folge zum Klavier-Festival Ruhr zurück: Joseph Moog spielt Werke von Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Ignaz Friedman, Maurice Ravel und Franz Schubert.

Eine Weltpremiere ist am Donnerstag, 4. Juli im Salzlager der Kokerei Zollverein in Essen zu erleben: Maki Namekawa wird ein mit Spannung erwartetes Solo-Werk von Philip Glass aus der Taufe heben: seine erste Piano Sonata. Das Werk wurde vom Klavier-Festival Ruhr gemeinsam mit europäischen Partnern wie der Philharmonie de Paris und der Ars Electronica in Linz in Auftrag gegeben.

2019 erschließt sich das Klavier-Festival Ruhr mit der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna eine neue Spielstätte. Dort vertieft sich am 9. Juli 2019 Lars Vogt mit der Neuen Philharmonie Westfalen als Pianist und Dirigent in die Welt Wolfgang Amadeus Mozarts.

Die Reihe der Konzerte in Bochum beginnt bereits am 8. Februar 2019 mit einem Beethoven-Abend mit Daniel Barenboim im Anneliese Brost Musikforum Ruhr. Am 24. Februar stellen dort Schülerinnen und Schüler aus Bochum zur Musik von Igor Strawinskys Sacre du Printemps ihr neues, inklusives Tanzprojekt vor. Nach dem Eröffnungskonzert mit Menahem Pressler am 7. Mai tritt im Anneliese Brost Musikforum Ruhr bereits am 14. Mai mit Emanuel Ax eine weitere Klavier-Legende auf. Am 26. Juni musizieren die Schwestern Khatia und Gvantsa Buniatishvili gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane zu deren 100jährigem Jubiläum. Und am 11. Juli wird Igor Levit seine Zuhörer in Bochum mit Gustav Mahler, Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schubert begeistern.

In Essen beginnt das Klavier-Festival Ruhr die Reihe seiner Konzerte am 10. Mai 2019 mit einem der herausragenden Pianisten der Gegenwart: Krystian Zimerman spielt in der Philharmonie einen Brahms-Chopin-Abend. Am 4. Juni entfesselt dort Khatia Buniatishvili ihre Zauberkunst am Klavier mit Werken von Johannes Brahms und Franz Liszt. Am 3. Juli ist in Essen eine weitere Legende des Klavierspiels zu erleben: Evgeny Kissin vertieft sich in drei der bekanntesten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, die „Pathétique“, die „Sturm“- und die „Waldstein“-Sonate. Auch die legendäre Martha Argerich bleibt dem Klavier-Festival Ruhr treu und kommt am 16. Juli mit ihrem Cello-Partner Misha Maisky in die Essener Philharmonie.

Konzerte von „Rising Stars“ runden das Essener Programm ab und stellen sich – zum Teil als Debütanten – im Haus Fuhr in Essen-Werden vor, so Tiffany Poon, Elisabeth Brauß und die Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe, Changyong Shin und Nicolas Namoradze. Auf Zeche Zollverein begrüßt das Festival Pianisten wie den Jazzer Harold López Nussa mit seinem Trio am 23. Mai, Maki Namekawa am 4. Juli sowie den legendären Alfred Brendel, dessen Lesung am 14. Juli von der Jahrhundertbegabung Kit Armstrong am Flügel begleitet wird.

In Dortmund bleibt mit dem Magazin der Zeche Zollern eine stimmungsvolle Spielstätte im Programm: Mariam Batsashvili debütiert dort am 13. Juli 2019 mit einem Programm mit Werken von Bach, Chopin und Liszt. Im Konzerthaus Dortmund ist am 24. Mai mit Hélène Grimaud eine weitere bedeutende Pianistin unserer Zeit zu erleben. Das dritte hochkarätige Konzert in Dortmund bestreitet am 5. Juli Till Brönner mit seinen Partnern Jacob Karlzon und Dieter Ilg im Rahmen der JazzLine des Festivals.

Der Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf ist Schauplatz von vier außergewöhnlichen Konzerten des Klavier-Festivals Ruhr, beginnend mit einem Duo-Abend der Geschwister Christina und Michelle Naughton. Am 2. Juli kommt mit Sir András Schiff ein Meister des feinsinnigen Klavierspiels mit einem reinen Schubert-Abend; am 15. Juli spielen Frank Peter Zimmermann (Violine) und Martin Helmchen (Klavier) die Sonaten für Violine und Klavier Nr. 1 bis 4 Ludwig van Beethovens.

In Duisburg tritt Alice Sara Ott am 16. Mai 2019 im anziehenden Ambiente der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg Nord auf. Dort präsentieren auch die Schülerinnen und Schüler der Education-Projekte in Duisburg-Marxloh die Ergebnisse ihrer Arbeit in zwei Auftritten am 12. Juni und 1. Juli. Im Lehmbruck-Museum gibt am 28. Juni der junge Pianist Lorenzo Soulès eine Probe seines herausragenden Könnens; in der Mercatorhalle sind am 12. Juli der Pianist Rafał Blechacz und das WDR Sinfonieorchester Köln unter Christoph Eschenbach mit Mozarts c-Moll-Klavierkonzert KV 491 und Bruckners Dritter Symphonie zu Gast.

In Mülheim an der Ruhr bietet das Klavier-Festival Ruhr 2019 in der Stadthalle erneut außergewöhnliche Konzerte mit Marc-André Hamelin am 5. Juni, Jeremy Denk am 25. Juni, dem Abschlusskonzert des Festivals am 19. Juli mit Joseph Moog und einem Extra-Konzert am 20. November mit dem Pianisten Martin Helmchen und dem Weltklasse-Geiger Frank Peter Zimmermann mit Sonaten für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven.

Große Namen des Klavierspiels bringt das Klavier-Festival Ruhr auch in diesem Jahr in die Historische Stadthalle Wuppertal: Dort spielt am 14. Juni 2019 einer der gefragtesten Pianisten der Gegenwart, Grigory Sokolov, Werke von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Schon am 6. Juni sind Jean-Yves Thibaudet (Klavier) und Gautier Capuçon (Violoncello) Solisten eines Konzerts mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Michael Sanderling. Dabei erklingt als deutsche Erstaufführung ein Auftragswerk des Klavier-Festivals Ruhr, Eros athanatos op. 69, eine Fantaisie concertante für Violoncello, Klavier und Orchester des aus der Schweiz stammenden Komponisten Richard Dubugnon. Am 27. Juni spielt der inzwischen für den „Pianisten-Olymp“ nominierte Jan Lisiecki Werke von Chopin, Ravel, Rachmaninow und Schumann. Und am 18. Juli beschließt eine virtuos zwischen allen Genres oszillierende „Living Legend“, Chilly Gonzales, die JazzLine des Festivals mit einem sicher fulminanten Solo-Abend.

Den Preis des Klavier-Festivals Ruhr 2019 erhält einer der weltweit wichtigsten Jazz-Pianisten, Michel Camilo. Der „Tastenhexer aus der Dominikanischen Republik“ ist dem Klavier-Festival Ruhr seit seinem Debüt im Jahr 2000 verbunden: Zum 17. Mal kehrt er in diesem Jahr zurück und spielt mit seinem Trio am 10. Juli 2019 im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen.

Die von Intendant Prof. Franz Xaver Ohnesorg initiierte Education-Programm erreicht mit seiner außergewöhnlichen Stadtteilarbeit in Duisburg-Marxloh in diesem Jahr mehr als 600 Grundschüler, Förderschüler, Gesamtschüler und Gymnasiasten. Alle Schulen des Stadtteils sind seit 2018 an der Education-Arbeit des Festivals beteiligt, das somit in dem als sozialen Brennpunkt geltenden Stadtteil ganzjährig eine flächendeckende Arbeit leistet. Im Schuljahr 2018/19 entwickeln die Schülerinnen und Schüler zu kurzen Klavierstücken von Ludwig van Beethoven bis George Benjamin und zu George Gershwins Rhapsody in Blue eigene Choreographien und neue eigene Musikstücke. Außerdem werden die Kooperationen mit Ausbildungsinstitutionen für angehende Lehrerinnen und Lehrer intensiviert - unter anderem durch einen Studientag für 100 Lehramtsanwärter in Duisburg-Marxloh.

Die Aktivitäten des Education-Teams um Dr. Tobias Bleek und Richard McNicol inspirieren auch andere Schulen: In Bochum-Gerthe haben sich vier Schulen zusammengetan, um in ihrem Stadtteil ähnliche Wege wie in Duisburg zu gehen. Das Klavier-Festival Ruhr begleitet diesen Prozess und ermöglicht ein erstes inklusives Tanzprojekt zu Igor Strawinskys Le Sacre du printemps. Die Ergebnisse werden bereits am 24. Februar 2019 bei einem Auftritt im Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Bochum vorgestellt.

Auch Little Piano School und KlavierGarten führen inzwischen ganzjährig mehr als 350 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren an das Klavier und die Welt der Musik. Das Projekt wird nicht nur an der Folkwang Musikschule Essen angeboten, sondern auch an 21 Kindertagesstätten in Bottrop, Dorsten, Essen, Gladbeck, Marl und Recklinghausen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Education-Arbeit des Klavier-Festivals Ruhr liegt auf der Entwicklung innovativer Vermittlungsformate wie der Internetplattform www.explorethescore.org. Dieses von der Presse und von Fachleuten hoch gelobte Projekt präsentiert klassische Musik des 20. und 21. Jahrhunderts anschaulich und verständlich einem breiten Publikum.

 

Der Kartenvorverkauf für alle Konzerte beginnt am Samstag, 19. Januar 2019 um
10 Uhr. 

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