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Phantasiewelten – Ma mère l‘oye

Ein Education-Projekt des Klavier-Festivals Ruhr 2011 in Kooperation mit den Bochumer Symphonikern und der Emschergenossenschaft

Das Reich der Phantasie und die Welt der Kinder übten auf Maurice Ravel zeitlebens eine besondere Anziehungskraft aus. So erinnert sich die Tochter eines mit dem französischen Komponisten eng befreundeten Ehepaars: „Ravel erzählte mir wunderbare Geschichten. Ich setzte mich auf seinen Schoß und er begann, ohne jemals müde zu werden mit seinem ‚ Es war einmal…‘.“ Um die 9-jährige Mimi Godebska und ihren Bruder Jean zu erfreuen, begann Ravel 1908 mit der Komposition seiner vierhändigen Klaviersuite Ma mère l’oye („Mutter Gans“). Die fünf Sätze des Werks, das er wenig später auch für Orchester bearbeitete, basieren auf bekannten Märchen wie der Geschichte von der Schönen und dem Biest oder dem schlafenden Dornröschen.

Ausgangspunkt

Ravels musikalische Märchenerzählung war der Ausgangpunkt für ein interdisziplinäres Education-Projekt, das das Klavier-Festival Ruhr in Kooperation mit der Emschergenossenschaft und den Bochumer Symphonikern 2011 veranstaltet. In zahlreichen Workshops haben sich Grund-, Haupt- und Gesamtschüler aus dem Emschertal in unterschiedlichen Kunstformen mit Ma mère l’oye auseinandergesetzt. Während Grundschüler aus Bochum, Gelsenkirchen und Recklinghausen unter der Leitung von Richard McNicol und Mitgliedern der Bochumer Symphoniker eigene Musikstücke erfanden, beschäftigten sich die EmscherKids mit der Phantasiewelt, die Ravels Werk zugrunde liegt. In unterschiedlichen Formaten entwickelten sie neue Geschichten, die Themen und Motive aus Ma mère l’oye aufgriffen und brachten diese mit der Geschichte und Zukunft des Emschertals in Verbindung.

Höhepunkt der Education-Aktivitäten war ein moderiertes Familienkonzert mit den Bochumer Symphonikern, dem Klavierduo Anthony & Joseph Paratore sowie Richard McNicol. Am Samstag, den 28. Mai 2011 spielten sie im Audimax der Ruhr-Universität Bochum die Orchester- und Klavierfassung von Ravels Ma mère l’oye-Suite sowie verwandte Kompositionen von Georges Bizet, Gabriel Fauré und Igor Strawinsky. Im Vorfeld des Konzerts wurden ab 15 Uhr die Ergebnisse der Education-Workshops präsentiert.

Außerdem veranstalten die Bochumer Symphoniker und das Klavier-Festival Ruhr ein Kindergarten- und ein Familienkonzert zu Ma mère l’oye.

Weitere Informationen zum Projekt Phantasiewelten

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