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Teilprojekt 3 - Ligeti in Duisburg

Ligetis Klavieretüden gemeinsam getanzt von Gymnasiasten und Förderschülern

Während das erste Teilprojekt den Übergang zwischen Grundschule und Gymnasium fokussiert, steht im Zentrum des dritten die Zusammenarbeit von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Unter Leitung der Choreographin und Tänzerin Yasha Wang und ihrer Assistentin Judith Nüßler entwickelten mehr als 40 Schüler des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und der Buchholzer Waldschule Choreographien zu fünf Klavieretüden von György Ligeti.

Begegnung auf Augenhöhe

In einer ersten Projektphase arbeiteten die Förderschüler und Gymnasiasten zunächst für sich. Dahinter stand die Idee, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Teilnehmer Rechnung zu tragen und zugleich die Grundlagen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit in der zweiten Projektphase zu schaffen.

Nach mehrmonatiger Vorbereitung wurden die beiden Gruppen in einer zehntägigen Intensivphase zusammengeführt. In täglich stattfindenden, mehrstündigen Workshops und Proben fügten die Jugendlichen die verschiedenen Teile der Choreographien zusammen und kamen sich in der gemeinsamenkünstlerischen Aktivität auch menschlich immer näher.

Video: Inklusives Projekt, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium | © 2014

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In einer ersten Projektphase arbeiteten die Förderschüler und Gymnasiasten zunächst für sich. Dahinter stand die Idee, den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Teilnehmer Rechnung zu tragen und zugleich die Grundlagen für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit in der zweiten Projektphase zu schaffen.

Nach mehrmonatiger Vorbereitung wurden die beiden Gruppen in einer zehntägigen Intensivphase zusammengeführt. In täglich stattfindenden, mehrstündigen Workshops und Proben fügten die Jugendlichen die verschiedenen Teile der Choreographien zusammen und kamen sich in der gemeinsamen künstlerischen Aktivität auch menschlich immer näher.

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Zur Choreographie

„Den Zugang zu Ligetis komplexen Werken erhielten die Schüler sowohl über musikalische Strukturen wie Rhythmus und Klang, als auch über die Inspirationsquellen und Bilder des Komponisten“, berichtet Yasha Wang: „Die Etüden ‚Fém‘ (Nr. 8) und ‚L’escalier du diable‘ (Nr. 13) sind hier besonders hervorzuheben. ‚Fém‘ basiert auf zwei verschiedenen rhythmischen Pattern, die sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Länge kontinuierlich gegeneinander verschieben.

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Das Stück eignet sich deshalb für eine Choreographie mit ähnlichem Rhythmus, die die Partitur relativ direkt in Bewegungsabfolgen übersetzt. Wie die Musik folgt die Choreographie einer Art hörbaren Mathematik. Die tänzerischen Formen wurden dabei zunächst improvisatorisch erarbeitet. In Kleingruppen von drei bis vier Schülern entwickelten die Projektteilnehmer eigene Tanzbewegungen, die dann zu einer Choreographie zusammengefügt wurden.“

Der Ausgangspunkt für die Choreographie von „L’escalier du diable“ hingegen war eine emotional-inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Bild der „Teufelstreppe“. So beschäftigten sich die Schüler mit den Themen Ewigkeit, Machtapparat, Kampf und Verdrängung sowie damit verbundenen Emotionen wie Wut, Angst, Verzweiflung, Ausweglosigkeit oder Depression. Ausgehend von den gesammelten Eindrücken wurde gemeinsam eine Choreographie
entwickelt, die zu entdecken versucht, wie sich der Körper in solchen Situationen und emotionalen Zuständen verhält.

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Weitere Informationen zum Projekt Ligeti

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