Hercules Gomes
Der Pianist und Komponist aus Espírito Santo, Nachbarbundesstaat von Rio de Janeiro, erneuert die Tradition des brasilianischen Choro. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts als Mix aus Polka, Walzer und „Afro-Elementen“ entstanden, wurde dieser Stil mit Flöte, Mandoline und Gitarren gespielt, später kam Percussion hinzu. Hercules Gomes saß mit 16 Jahren erstmals an einem echten Klavier, dann aber stieg er tief ins klassische Repertoire ein und arrangiert heute Original-Choros für Soloklavier, die er hochvirtuos interpretiert und mit Improvisationen durchsetzt. Die großen Choro-Komponistinnen Chiquinha Gonzaga und Tia Amélia ehrt er mit Tributalben, neben eigenem Material spielt er Stücke von Choro-Legenden wie Ernesto Nazareth, Pixinguinha oder Zequinha de Abreu (Welthit: „Tico-Tico no fubá“).
Am Vorabend des längsten Tags des Jahres verwandelt sich das Salzlager in einen Ort voller südamerikanischer Wärme, voller Rhythmus und Lebensfreude. In unserer „Brasilianischen Nacht“ können Sie den Sommer genießen – mit frischen Caipirinhas, kulinarischen Köstlichkeiten und Musik, die direkt an die Copacabana führt.
Hbf Essen oder aus Richtung Gelsenkirchen > SB 107 (Kulturlinie) > Haltestelle Zollverein-Süd > ca. 15 Min. Fußweg über Fritz-Schupp-Allee bis Arendahls Wiese > von dort der Beschilderung folgen. Zur „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ verkehren Sonderbusse.
Kostenlos vor Areal C (Kokerei Zollverein) auf Parkplatz C, von dort ca. 600 m zu Fuß.
Alternativ: Parkdeck Zollverein auf der Kokerei, Im Welterbe 11 (von dort ca. 150 m). Das Parkdeck ist kostenpflichtig (1,80 €/Stunde, Tagesticket 7,50 €). Es ist keine Barzahlung möglich, aktuell kann nur mit EC-Karte gezahlt werden. Hier befinden sich vier Ladeplätze (22 kW Schnell-Lader) für E-Autos.
Die Spielstätte ist barrierefrei. Für unsere Konzertgäste mit einer Gehbehinderung ist die Vorfahrt zum Salzlager über Tor 3, Heinrich-Imig-Str. 11 möglich. Zum Parken wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter vor Ort.