Markus Becker
Herbert Schuch, Sophie Pacini sowie die Schwestern Alice Sara und Mona Asuka Ott, um nur einige Namen zu nennen, haben eines gemeinsam: Sie alle wurden von Karl-Heinz Kämmerling ausgebildet. Und auch Igor Levit und Markus Becker stammen aus der Kaderschmiede dieses bis zu seinem Tod so erfolgreichen Klavierpädagogen. Becker ist bekannt für seine preisgekrönten Gesamteinspielungen – allen voran von Max Regers Klavierwerken, die mit Echo Klassik, Opus Klassik und Deutschen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Neben seinem profunden Repertoire rund um Bach, Beethoven, Brahms und Reger begeistert er mit seiner „Freistil“-Jazz-Improvisation, die Presse und Publikum als „einfach brillant“ gefeiert haben.
„Bis Igor vor einigen Jahren nach Berlin gezogen ist, haben wir beide in Hannover gelebt, wo wir bei Kämmerling studiert haben. Er ist ein wunderbarer Mensch, voller Empathie, Humor und Großzügigkeit“, schwärmt der Pianist über seinen knapp 25 Jahre jüngeren Duo-Partner, an dem er außerdem „die Gabe des Zuhörens, das Reaktionsvermögen auf Unerwartetes und die Fähigkeit, den Klang in den Saal zu projizieren“ schätzt. Mit den berühmten „Goldberg-Variationen“ von Bach haben die beiden ein Werk aufs Programm gesetzt, das Markus Becker bis heute sprachlos zurücklässt: „Mir ist unbegreiflich, wie man derart virtuos Kanons schreiben kann, die auch noch jeder ein unverwechselbares Gesicht haben. Definitiv mein Werk für die einsame Insel!“
Allerdings spielt das Duo diesen Achttausender der Klavierliteratur nicht im Original, sondern in einer sozusagen doppelten Bearbeitung: „Rheinberger hat sich um die Verteilung auf zwei Klaviere gekümmert. Man war zu seiner Zeit davon ausgegangen, dass man so etwas auf einem Instrument gar nicht spielen kann. Bei Reger bekommt das Stück dann zusätzlich ein romantisches Klangbild, ohne jedoch seine Transparenz und Vielfältigkeit zu verlieren.“ Ideales Terrain also für das gut eingespielte Duo Becker/Levit.
Johann Sebastian Bach
Goldberg-Variationen, BWV 988 (Arr. Josef Gabriel Rheinberger und Max Reger für zwei Klaviere)
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