Sir András Schiff
„Wenn der ungarische Pianist András Schiff über die Klaviermusik seines Landsmannes Béla Bartók spricht, reiht sich ein Bild an das andere,“ schrieb die FAZ in ihrer Besprechung von „explore the score“, der multimedialen Musikvermittlungsplattform des Klavier-Festival Ruhr, für die Sir András Schiff vor fünf Jahren Stücke des ungarischen Komponisten aufbereitete.
In seinem bereits 28. Auftritt an Rhein und Ruhr stellt Schiff seinen ungarischen Landsmann in den Mittelpunkt. Auf ihn wird Schiff durch verschiedene „Linsen“ anderer Komponisten vor und nach Bartók blicken: Er zeigt uns den Einfluss Bachs auf Bartóks Polyphonie, vergleicht die große Sonatenform bei Bartók und Beethoven und entdeckt gemeinsame Farben in Werken von Debussy und Bartók. In seinem Rezital wird Schiff spontan die passenden Werke auswählen, um diesen und weiteren Verbindungen nachzuspüren – garniert mit seinen unverwechselbar gewitzten Moderationen und einem stets verschmitzten Lächeln.
Hbf Essen oder aus Richtung Gelsenkirchen > SB 107 (Kulturlinie) > Haltestelle Zollverein-Süd > ca. 15 Min. Fußweg über Fritz-Schupp-Allee bis Arendahls Wiese > von dort der Beschilderung folgen. Zur „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ verkehren Sonderbusse.
Kostenlos vor Areal C (Kokerei Zollverein) auf Parkplatz C, von dort ca. 600 m zu Fuß.
Alternativ: Parkdeck Zollverein auf der Kokerei, Im Welterbe 11 (von dort ca. 150 m). Das Parkdeck ist kostenpflichtig (1,80 €/Stunde, Tagesticket 7,50 €). Es ist keine Barzahlung möglich, aktuell kann nur mit EC-Karte gezahlt werden. Hier befinden sich vier Ladeplätze (22 kW Schnell-Lader) für E-Autos.
Die Spielstätte ist barrierefrei. Für unsere Konzertgäste mit einer Gehbehinderung ist die Vorfahrt zum Salzlager über Tor 3, Heinrich-Imig-Str. 11 möglich. Zum Parken wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter vor Ort.