Igor Levit
„Alles Beethoven": Sonaten Nr. 2, 6, 7 und 18 in Bochum
Adventskonzert des Klavier-Festival Ruhr
Es gibt Pianisten, die Programme spielen. Und es gibt Pianisten, die mit Programmen Geschichten erzählen. Julius Asal gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.
Für sein Adventskonzert spannt er einen Bogen von Bachs Choral „Nun komm‘ der Heiden Heiland“ über die späten Intermezzi von Brahms bis zu den schillernden Klangwelten von Prokofjews „Romeo und Julia“. Musik voller Sehnsucht, Erinnerung und Erwartung – Empfindungen, die wohl zu keiner anderen Zeit des Jahres so präsent sind wie in den Wochen vor Weihnachten.
Wer Julius Asal erlebt, weiß zugleich, dass bei ihm nicht alles strikt durchgeplant ist. Neben den Werken des Programms spielt in diesem Konzert die Improvisation eine zentrale Rolle. Aus Ideen und Zurufen des Publikums entstehen musikalische Augenblicke, die Julius Asal im Moment erschafft.
So wird dieser Nachmittag nicht nur zu einer Begegnung mit Bach, Brahms und Prokofjew, sondern auch mit einer Kunstform, die im klassischen Konzertbetrieb selten geworden ist: dem spontanen Erfinden von Musik im Moment ihres Entstehens.
Johann Sebastian Bach
Choralvorspiel „Nun komm‘ der Heiden Heiland“, BWV 659 (Arr. Ferruccio Busoni)
Johannes Brahms
Drei Intermezzi, Op. 117
Sergei Prokofjew
Romeo und Julia, Op. 75 (Auswahl)
und Improvisationen von Julius Asal
Vom Hbf Wuppertal erreichen Sie die Stadthalle Wuppertal in ca. 9 Min. zu Fuß. Vor dem Bahnhof (oberer Ausgang) wenden Sie sich nach links und gehen die Bahnhofstraße hinauf.
Informationen zur Anfahrt erhalten Sie unter www.stadthalle.de/de/service/anreise/.
Die Historische Stadthalle ist über eine Rampe links vom Haupteingang sowie vom Parkhaus „Hotel/Stadthalle“ über einen Aufzug zugänglich. Garderoben und WC-Anlagen befinden sich ebenfalls auf Ebene des Konzertsaals. Das Hauspersonal hilft Ihnen gerne, Ihren Platz im Saal zu finden, und steht Ihnen bei Fragen und Anliegen jederzeit vor Ort zur Verfügung.