Schon früh drehte sich im Leben von Lukas Sternath alles um die Musik. 2001 in Wien geboren, bereiste er bereits als Wiener Sängerknabe die Welt und konzertierte auf den großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens. Seine musikalische Ausbildung am Klavier erhielt er bei Anna Malikova und Alma Sauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2022 absolvierte er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und studiert dort in der Klasse von Igor Levit. Zu seinen weiteren Mentoren zählen Till Fellner sowie Ingolf Wunder und Sir András Schiff, bei welchen er Meisterklassen besuchte.
Beim 71. Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München im September 2022 sorgte Lukas Sternath für Aufsehen – ihm wurden neben dem 1. Preis sieben Sonderpreise zugesprochen, unter anderen der Publikumspreis sowie der Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition. Im Jahr zuvor war er mehrfacher Preisträger beim 63. Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerb in Bozen, beim 14. Internationalen Schubert Klavierwettbewerb in Dortmund und beim 17. Europäischen Klavierwettbewerb in Bremen.
In der Saison 2024/25 gastierte Lukas Sternath bei den Salzburger Festspielen mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ádám Fischer, beim Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn, bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Tarmo Peltoloski, der Kammerakademie Potsdam mit Antonello Manacorda, dem Orquestra Sinfónica de Galicia und Elim Chan, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit Markus Poschner und bei den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Andrew Manze. Er gibt Rezitale u.a. in der Philharmonie Essen, dem Nikolaisaal Potsdam und dem Gewandhaus Leipzig. Weitere Höhepunkte der Saison bilden sein Duo-Konzert mit Igor Levit in London, sowie seine europaweiten Kammermusikkonzerte mit Julia Hagen in Gauting, St. Pölten, Wien, L’Aquila, Mailand, Turin und Dortmund.