Magdalene Ho
Pianist
Die Pianistin Magdalene Ho wurde international bekannt, als sie 2023 den renommierten Clara-Haskil-Wettbewerb in Vevey gewann und dort zusätzlich mit dem Publikumspreis, dem Preis der jungen Kritiker und dem „Children’s Corner“-Preis ausgezeichnet wurde. Ein Jahr später folgte der Gewinn des Internationalen Deutschen Pianistenpreises in Kronberg.
Die 2003 in Kalifornien als Tochter malaysischer Eltern geborene Musikerin wuchs ab 2012 in England auf und erhielt ihre Ausbildung an der Purcell School for Young Musicians. Dort wurde sie von Patsy Toh unterrichtet, einer Schülerin von Myra Hess, Yvonne Lefébure und Alfred Cortot. Seit 2022 studiert sie bei Dmitri Alexeev am Royal College of Music in London.
Bereits früh machte Magdalene Ho durch ihre außergewöhnliche musikalische Reife auf sich aufmerksam. Konzerte mit Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchestra della Scala sowie Kammermusikauftritte mit Künstlern wie Daniel Müller-Schott und Marc Coppey unterstreichen ihre Vielseitigkeit. 2019 erschien ihre erste CD mit Werken von Bach und Messiaen.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Debüts in der Tonhalle Zürich, mit dem Royal Scottish National Orchestra und dem Litauischen Nationalen Philharmonieorchester sowie Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zum Rheingau Musik Festival und zur SWR-Reihe „Internationale Pianisten“. Im Herbst 2025 gestaltete sie außerdem eine Reihe von Konzerten zum Gedenken an Alfred Brendel in Köln, Düsseldorf und Hamburg.
Magdalene Ho wird derzeit vom Vevey Spring Classic Festival und durch den Weir Award des Londoner Keyboard Charitable Trust gefördert und zählt zu den bemerkenswertesten jungen Pianistinnen ihrer Generation.