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Mao Fujita

Klavier

Der japanische Pianist Mao Fujita zählt zu den herausragenden Künstlern seiner Generation. Internationale Aufmerksamkeit erregte er bereits 2017, als er beim renommierten Clara-Haskil-Wettbewerb in der Schweiz nicht nur den Ersten Preis, sondern auch den Publikumspreis und weitere Sonderauszeichnungen gewann. Spätestens seit seiner Silbermedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 gehört er zu den gefragtesten jungen Pianisten weltweit.

In der Saison 2025/26 führen ihn Konzertreisen zu bedeutenden Festivals und Musikzentren in Europa, Nordamerika und Asien, darunter Salzburg, Wien, Paris, Rom, Hamburg, Lissabon und New York. Als Solist arbeitet er mit renommierten Orchestern wie der Filarmonica della Scala, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Royal Philharmonic Orchestra zusammen. Zugleich gibt er Debüts bei bedeutenden Klangkörpern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra.

Fujita musiziert regelmäßig mit führenden Dirigenten unserer Zeit, darunter Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Semyon Bychkov, Andris Nelsons, Jakub Hrůša, Lahav Shani und Kazuki Yamada. Bereits in jungen Jahren gastierte er bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Lucerne Festival Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra und dem Los Angeles Philharmonic. Auch als Kammermusiker ist er gefragt und arbeitet mit Künstlern wie Renaud Capuçon, Leonidas Kavakos, Emanuel Ax, Kirill Gerstein und dem Hagen Quartett zusammen.

Als Exklusivkünstler von Sony Classical hat Fujita mit seinen Einspielungen international große Anerkennung gefunden. Sein Debütalbum mit sämtlichen Klaviersonaten Mozarts wurde für seine Transparenz, Klangkultur und stilistische Raffinesse gefeiert. Mit seinem zweiten Album „72 Preludes“ widmete er sich Werken von Chopin, Skrjabin und Akio Yashiro und unterstrich erneut seine künstlerische Vielseitigkeit.

Bereits als Dreijähriger erhielt Fujita seinen ersten Klavierunterricht. Zahlreiche Wettbewerbserfolge ebneten früh seinen Weg auf die internationalen Konzertpodien. Seit der Saison 2024/25 gehört er außerdem zur renommierten Nachwuchsreihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund. Derzeit studiert Mao Fujita an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Kirill Gerstein.

Kommende Konzerte

20:00 Uhr
Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Mao Fujita

Werke von: Maurice Ravel, Charles-Marie Widor, Claude Debussy, Anton Webern, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow

Wer Mao Fujita einmal gehört hat, versteht schnell, warum so viele ihn für einen der großen Pianisten seiner Generation halten. Er verbindet eine scheinbar mühelose Technik mit einer außergewöhnlichen Klangkultur. Sein Programm spannt einen Bogen von den feinsinnigen Haydn-Hommagen Ravels, Widors und Debussys über Weberns konzentrierte Klangsprache und Schumanns bewegende Geistervariationen bis zu Rachmaninows monumentaler Erster Klaviersonate.