Vadym Kholodenko

Klavier

Vadym Kholodenko zählt zu den herausragenden Pianisten unserer Zeit – gefeiert für „eiserne Technik, fähig zu kristalliner Zartheit“ (The Guardian) und „außergewöhnliche Begabung“ (Gramophone). Seit seinem Gewinn der Goldmedaille beim Van Cliburn International Piano Competition hat er sich als Künstler etabliert, dessen interpretatorische Tiefe und stilistische Bandbreite an die großen Pianisten der Goldenen Ära erinnert.

Er konzertiert weltweit mit führenden Orchestern, darunter das London Philharmonic, die Wiener Symphoniker, die Filarmonica della Scala, das Philadelphia Orchestra sowie Spitzenensembles in Asien und Nordamerika. 2025 gab er sein Debüt bei den BBC Proms und war zuvor Artist-in-Residence beim Fort Worth Symphony Orchestra und dem SWR Symphonieorchester. Zu seinen musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Iván Fischer und Susanna Mälkki.

Als Solist und Kammermusiker ist Kholodenko auf den bedeutendsten Bühnen präsent – von London und Paris bis New York und Chicago – und arbeitet mit Künstlern wie Clara Jumi-Kang, Vadim Repin und dem Belcea Quartett. Seine Diskografie umfasst Werke von Bach bis Rzewski, darunter die Gesamtaufnahme der Prokofjew-Klavierkonzerte für Harmonia Mundi sowie jüngst eine gefeierte Einspielung der Diabelli-Variationen und Rzewskis The People United Will Never Be Defeated!.

Geboren in Kiew, begann Kholodenko mit sechs Jahren Klavier zu spielen und trat bereits mit 13 international auf. Er studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Vera Gornostaeva und gewann neben dem Van Cliburn Wettbewerb auch den Sendai und den Schubert International Piano Competition. Heute lebt er in Luxemburg und gilt als einer der führenden Pianisten seiner Generation – ein Künstler von immenser Ausdruckskraft und poetischer Tiefe.

Kommende Konzerte

18:00 Uhr
Essen
Salzlager der Kokerei Zollverein
Vadym Kholodenko

Werke von: Wolfgang Amadeus Mozart, Hector Berlioz

Vadym Kholodenko verbindet Virtuosität mit interpretatorischer Tiefe und konzipiert Programme als dramaturgische Erzählungen. Beim Klavier-Festival Ruhr wagt er mit Klavierfassungen von Mozarts „Requiem“ und Berlioz’ „Symphonie fantastique“ den Schritt in orchestrale Dimensionen – ein faszinierender Blick auf zwei Meisterwerke.