Großer Saal der Historischen Stadthalle
Wuppertal
Lang Lang ist ein Pianist der Superlative, eine Art Popstar der Klassik: Wie kaum einem anderen Künstler gelingt es ihm, ein Publikum weit über die klassische Musik hinaus anzusprechen. Bei den mit viel Spektakel verliehenen Grammy Awards stand er schon mit Metallica, Pharrell Williams und der Jazz-Legende Herbie Hancock auf der Bühne. Und auch bei der Wiedereröffnung von Notre-Dame gehörte er zur ebenso illustren wie exklusiven Liste von Künstlern, die an den Feierlichkeiten mitwirkten.
Wann immer er die Bühne betritt, reißt er die Menschen mit durch seine eigene, ansteckende Begeisterung am Musikmachen. Dabei ist er nicht nur ein phänomenaler Pianist, sondern auch ein begnadeter Kommunikator und Botschafter einer Kunst, die von vielen immer noch als elitär angesehen wird. Natürlich ist das jugendliche Supertalent nach mehr als 25 Jahren an der Weltspitze erwachsen geworden, aber von seiner Strahlkraft hat der 1982 geborene Pianist nichts eingebüßt, und er erweitert sein Repertoire ebenso kontinuierlich wie seine schon jetzt beeindruckende Diskographie.
Und von dieser Vielfalt gibt er auch bei seinem Festival-Konzert in der Historischen Stadthalle Wuppertal, die Sir Simon Rattle einmal als einen der besten Konzertsäle Europas bezeichnet hat, eine Kostprobe. Lang Lang eröffnet mit Mozarts strahlendem Rondo und Beethovens kontrastreichen Sonaten – von der leidenschaftlichen „Pathétique“ bis zur introspektiven Spätphase. Danach entführt er in den Süden: Albéniz’ „Suite española“ und Granados’ poetische Klangbilder führen zu Liszts Consolation Nr. 2 und zur funkelnden „Tarantella“ – ein Finale voller Virtuosität und mediterraner Glut.
Wolfgang Amadeus Mozart
Rondo in D-Dur, KV 485
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 8 in c-Moll, Op. 13 „Pathetique“
Sonate Nr. 31 in As-Dur, Op. 110
Isaac Albéniz
Suite española, Op. 47
Enrique Granados
„Quejas, o la maja y el ruiseñor“, aus „Goyescas“, Op. 11
Franz Liszt
Consolation Nr. 2 in E-Dur, S. 172
„Tarantella“, aus „Années de pèlerinage II:
Venezia e Napoli“, S. 162
Vom Hbf Wuppertal erreichen Sie die Stadthalle Wuppertal in ca. 9 Min. zu Fuß. Vor dem Bahnhof (oberer Ausgang) wenden Sie sich nach links und gehen die Bahnhofstraße hinauf.
Informationen zur Anfahrt erhalten Sie unter www.stadthalle.de/de/service/anreise/
Die Historische Stadthalle ist über eine Rampe links vom Haupteingang sowie vom Parkhaus „Hotel/Stadthalle“ über einen Aufzug zugänglich. Garderoben und WC-Anlagen befinden sich ebenfalls auf Ebene des Konzertsaals. Das Hauspersonal hilft Ihnen gerne, Ihren Platz im Saal zu finden, und steht Ihnen bei Fragen und Anliegen jederzeit vor Ort zur Verfügung.