Alexander Gergelyfi
Gesprächskonzert mit historischen Tasteninstrumenten
Charisma, Brillanz und Ausdruckstiefe zeichnen Mariam Batsashvili aus – Qualitäten, die sie nicht nur auf den Bühnen der Welt, sondern auch auf Tonträgern und Streaming-Plattformen zu einer gefragten Künstlerin machen. Seit 2019 steht die georgische Pianistin exklusiv bei Warner Classics unter Vertrag, ein Meilenstein in einer Karriere, die sie bereits in mehr als 30 Länder geführt hat. Sie spielt in den großen Musikzentren wie Berlin, London, Paris und Wien und ist regelmäßiger Gast internationaler Festivals.
Batsashvili gilt als ausgewiesene Expertin für die Klaviermusik von Franz Liszt. Beim Klavier-Festival Ruhr 2024 verknüpfte sie seine Werke mit Musik von Franz Schubert und Johann Sebastian Bach. 2026 kehrt sie zur Salzlager-Residenz zurück und wird Liszt mit Mozart, Schubert und Chopin verzahnen.
Mariam Batsashvili lebt heute in Witten an der Ruhr und erreicht auf Instagram und TikTok mehr als 70.000 Follower mit kurzen, praxisnahen Video-Tutorials, die Technik und Interpretation anschaulich vermitteln. Neben der Bühne engagiert sie sich für die intellektuelle Auseinandersetzung mit Franz Liszt: Sie untersucht Spiritualität in seiner Musik und setzt sich für eine ernsthafte Rezeption ein. „Mein Ziel ist es, die Menschen davon zu überzeugen, dass Liszt nicht nur ein bloßer Showman war, sondern dass in seiner Haltung zur Musik große Ernsthaftigkeit lag. Es geht mir darum, sein Vermächtnis zu verteidigen“, sagte sie dem BBC Music Magazine. Zwischen tiefgründiger Musikalität, pädagogischem Engagement und großem Sinn für Humor ist Batsashvili eine Künstlerin, die sowohl virtuos als auch persönlich präsent ist.
Rahmenprogramm:
Um 18:30 Uhr öffnet ein Werkstattgespräch den Blick hinter die Kulissen: In der Schreinerei des gegenüberliegenden Möbellofts spricht Sophie Emilie Beha mit Mariam Batsashvili über ihre „künstlerischen Werkstätten“ – über den Menschen hinter der Bühnenpersönlichkeit und die Ideen, die ihre Programme formen.
Und weil Genuss alle Sinne umfasst, sorgen die Gastronomie von Classico Service und die Brauerei Stauder für frisch zubereitetes Essen und köstliche Getränke: Ab 17:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, das Genusserlebnis mit köstlichen Gourmet-Tellern (beinhaltet Antipasti-Spieß, Kartoffel-Panko-Balls, Scones und Wrap-Roll), einer fruchtig-feurigen Currywurst oder hausgemachten Frikadellen abzurunden. Sitzplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden.
Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie in d-Moll, KV 397
Franz Schubert
Vier Impromptus, D 935
Frédéric Chopin
Polonaise in As-Dur, Op. 53
Franz Liszt
Ungarische Rhapsodien, S. 244 Nrs. 10–14
Frédéric Chopin
Nocturne Nr. 20 in cis-Moll, Op. posth.
Hbf Essen oder aus Richtung Gelsenkirchen > SB 107 (Kulturlinie) > Haltestelle Zollverein-Süd > ca. 15 Min. Fußweg über Fritz-Schupp-Allee bis Arendahls Wiese > von dort der Beschilderung folgen. Zur „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ verkehren Sonderbusse.
Kostenlos vor Areal C (Kokerei Zollverein) auf Parkplatz C, von dort ca. 600 m zu Fuß.
Alternativ: Parkdeck Zollverein auf der Kokerei, Im Welterbe 11 (von dort ca. 150 m). Das Parkdeck ist kostenpflichtig (1,80 €/Stunde, Tagesticket 7,50 €). Es ist keine Barzahlung möglich, aktuell kann nur mit EC-Karte gezahlt werden. Hier befinden sich vier Ladeplätze (22 kW Schnell-Lader) für E-Autos.
Bitte nutzen Sie ausschließlich ausgewiesene Parkplätze. Das „Wildparken“ ist auf dem Welterbe-Gelände verboten.
Die Spielstätte ist barrierefrei. Für unsere Konzertgäste mit einer Gehbehinderung ist die Vorfahrt zum Salzlager über Tor 3, Heinrich-Imig-Str. 11 möglich. Zum Parken wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter vor Ort.