Nobuyuki Tsujii
mit dem WDR Sinfonieorchester unter Leitung von Hannu Lintu
Rhythmische Energie, raffinierte Orchesterfarben und eine tiefe Verbundenheit zur Volksmusik – die drei Klavierkonzerte von Béla Bartók spannen einen eindrucksvollen Bogen über seine gesamte schöpferische Entwicklung. Pierre-Laurent Aimard und das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Hannu Lintu spielen Bartóks Klavierkonzert Nr. 2, Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ und „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky.
An diesem Abend erklingt in Essen das zweite Konzert, ein Werk von atemberaubender Virtuosität und rhythmischer Schärfe, das Bartók 1931 schrieb und das bis heute als eines der anspruchsvollsten Stücke der Klavierliteratur gilt. Am Flügel: Pierre-Laurent Aimard, einer der großen Klangforscher unserer Zeit. Bekannt für seine interpretatorische Präzision und seine Leidenschaft für die Musik des 20. Jahrhunderts, ist Aimard eine Idealbesetzung für Bartóks komplexe Klangwelt. „Ich möchte die Architektur der Musik sichtbar machen – und zugleich ihre emotionale Kraft entfalten“, sagt er.
Das Programm beginnt mit Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“, einem Schlüsselwerk des musikalischen Impressionismus, das mit seinen schwebenden Farben und sinnlichen Linien den Abend eröffnet. Danach folgt Bartóks Klavierkonzert Nr. 2 in G-Dur, Sz. 95, ein Stück von eruptiver Energie und rhythmischer Prägnanz, das die Volksmusiktradition in ein modernes Klangbild überführt.
Den Abschluss bildet Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“, ein Werk, das 1913 die Musikwelt revolutionierte und bis heute als Inbegriff des musikalischen Aufbruchs gilt – archaisch, kraftvoll und von einer rhythmischen Intensität, die den Konzertsaal in einen pulsierenden Klangraum verwandelt.
Leider musste der ursprünglich als Dirigent angekündigte Edward Gardner seine Mitwirkung beim Konzert mit Pierre-Laurent Aimard und dem WDR Sinfonieorchester aus dispositionellen Gründen absagen. Wir danken Hannu Lintu, der kurzfristig die Leitung des Konzertes übernehmen wird.
Pierre-Laurent Aimard (Klavier)
Hannu Lintu (Dirigent)
WDR Sinfonieorchester
Claude Debussy
Prélude à L’après-midi d’un faune
Béla Bartók
Klavierkonzert Nr. 2 in G-Dur, Sz. 95
Igor Strawinsky
Le Sacre du Printemps
György Kurtág
„Dialogue – Bálint Varga 70“ aus: Játékok X
György Kurtág
„Csendes párbeszéd“ aus: Játékok IX
Das Konzert wird für WDR3 aufgezeichnet. Der Sendetermin ist der 29. Juli 2026.
Die nächstgelegene Haltestelle ist die Haltestelle „Philharmonie“, die von den Linien U11, 107 und 108 angefahren wird.
Ausführliche Anfahrtsinfos zur Philharmonie Essen finden Sie auf der Website des Hauses unter https://www.theater-essen.de/ihr-besuch/anfahrt/.
Huyssenallee 53, 45128 Essen (Tiefgarage Saalbau)
Huyssenallee 17, 45128 Essen (Tiefgarage Philharmonie)
Bei Ihrer Anfahrt zur Philharmonie biegen Sie unmittelbar nach der Einfahrtsrampe der Tiefgarage Saalbau links auf den ebenerdigen Behindertenparkplatz ein, der ca. 100 Meter vom Philharmonie-Eingang Huyssenallee entfernt ist, und nutzen dann die Tür an der Verbindung zwischen Philharmonie und Sheraton Hotel. Von dort gelangen Sie ebenerdig in das Konzerthaus.
Am Eingang Stadtgarten gewähren wir älteren und behinderten Gästen die Möglichkeit der Vorfahrt für den Aus- und Einstieg. Das Fahrzeug kann dann von der Begleitperson in der benachbarten Tiefgarage Philharmonie geparkt werden.
Bitte beachten Sie: In den Tiefgaragen „Philharmonie“ und „Saalbau/Sheraton“ stehen keine Aufzüge zur Verfügung.