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Kit Armstrong

Von der New York Times als „brillanter Pianist“ bezeichnet, der „musikalische Reife und jugendliche Kühnheit in seinem außergewöhnlichen Spiel“ vereint, tritt Kit Armstrong als Solist mit einigen der berühmtesten Orchester der Welt auf und unterhält gleichzeitig eine aktive Karriere als Rezitalist und Komponist. Der 1992 geborene Armstrong, „der erstaunliche Künstler, der nur als musikalisches Phänomen beschrieben werden kann“ (Süddeutsche Zeitung), tritt heute an großen internationalen Häusern wie dem Wiener Musikverein, dem Amsterdamer Concertgebouw, der Berliner Philharmonie, der Hamburger Elbphilharmonie, der NHK Hall Tokyo und dem Palais des Beaux-Arts Brüssel auf.

Armstrong arbeitet mit vielen der weltweit gefragtesten Dirigenten zusammen, darunter Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Manfred Honeck, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago und Robin Ticciati. Er konzertierte mit einigen der besten Orchester der Welt, darunter die Wiener Philharmoniker, die Dresdner Staatskapelle, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester Leipzig, das NHK-Sinfonieorchester und die Academy of St Martin in the Fields. Er war Artist-in-Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern 2018 und „Artist-in-Resonance“ am Musikkollegium Winterthur, neben anderen renommierten Festivals, Orchestern und Konzertsälen.

In den letzten Saisons trat Kit Armstrong mit dem DSO Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Baltimore Symphony Orchestra und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra auf. Mit dem Swedish Chamber Orchestra und mit seinen langjährigen Partnern der Akademie für Alte Musik Berlin, einem der weltweit führenden Ensembles für Alte Musik, tourt er durch Europa. Jüngste Solokonzerte führten ihn an das Théâtre des Champs-Elysées, das Münchner Prinzregententheater, das Klavier-Festival Ruhr, die Philharmonie de Luxembourg und die Kölner Philharmonie.

Kit Armstrong, ein leidenschaftlicher Kammermusiker, hat enge künstlerische Partnerschaften mit anderen führenden Instrumental- und Gesangskünstlern aufgebaut. Zusammen mit Renaud Capuçon präsentierte er die kompletten Mozart-Violinsonaten bei den Salzburger Mozartwochen und im Berliner Boulezsaal. Mit Christiane Karg, Julian Prégardien und anderen hat er wichtiges Liedrepertoire aufgeführt. Armstrong trat auch als Organist in der Berliner und der Kölner Philharmonie auf. Edition Peters veröffentlicht seine Kompositionen, zu deren Auftraggebern das Gewandhaus Leipzig und das Musikkollegium Winterthur gehören.

Zu Armstrongs Soloalben zählen „Liszt: Symphonische Szenen“ („zeigt auf schöne Weise den erstaunlich reichen Kontext des Mephisto-Walzer nach der mehrdimensionalen Prozession bei Nacht“ – Gramophone) und „Bach, Ligeti, Armstrong“ („eine der wenigen CDs, auf die die Welt wartete“ – Kulturradio RBB), beide bei Sony Classical erschienen. Die Live-Aufnahme eines Solokonzerts im Concertgebouw Amsterdam, die Unitel 2017 unter dem Titel „Kit Armstrong Performs Bach’s Goldberg Variations and its Predecessors” auf DVD veröffentlicte, wurde weltweit als eine der herausragendsten Aufführungen gelobt (Instrumental Choice Dezember 2017, BBC Music Magazine).

Armstrong wurde 1992 in Los Angeles geboren und studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London. Mit sieben Jahren begann er ein Kompositionsstudium an der Chapman University und ein Physikstudium an der California State University, später studierte er zudem Chemie und Mathematik an der University of Pennsylvania und Mathematik am Imperial College London. An der Universität Paris VI erwarb er einen Master-Abschluss in reiner Mathematik. Alfred Brendel, der Armstrong seit 2005 als Lehrer und Mentor begleitet, schreibt ihm „ein Verständnis der großen Klavierwerke“ zu, „das Frische und Subtilität, Emotion und Intellekt verbindet.“ Ihre Beziehung wurde in dem Film „Set the Piano Stool on Fire“ von Mark Kidel festgehalten.

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Montag, 29. Juni 2020 | 17:00 Uhr
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Montag, 29. Juni 2020 | 20:30 Uhr
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Dienstag, 30. Juni 2020 | 17:00 Uhr
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