Leif Ove Andsnes

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Musikkonservatorium Bergen. Derzeit ist er künstlerischer Berater der Prof. Jirí Hlinka Piano Academy in Bergen, wo er mit seiner Lebensgefährtin und seinen drei Kindern lebt. Er spielte Konzerte und Liederabende in den führenden Konzertsälen der Welt und mit den besten Orchestern, während er eine umfangreiche Diskografie aufbaute. Er ist der Gründungsdirektor des Rosendal Chamber Music Festival, war fast zwei Jahrzehnte lang künstlerischer Co-Direktor des Risør Festival of Chamber Music und war Musikdirektor des Ojai Music Festival in Kalifornien. Er wurde in die Gramophone Hall of Fame aufgenommen und besitzt die Ehrendoktorwürde der norwegischen Universität Bergen und der New Yorker Juilliard School.

Derzeit arbeitet Andsnes mit dem Mahler Chamber Orchestra an „Mozart Momentum 1785/86“. Bei diesem großen, mehrere Saisons umfassenden Projekt, das einer der kreativsten Perioden in der Karriere des Komponisten gewidmet ist, leitet er das Ensemble bei Mozarts Klavierkonzerten Nr. 20-24. Das Projekt ist nach „The Beethoven Journey“ seine zweite künstlerische Partnerschaft mit dem Orchester. Im Rahmen dieser epischen vierjährigen Konzentration auf die Musik des Komponisten für Klavier und Orchester gab Andsnes mehr als 230 Aufführungen in 108 Städten in 27 Ländern, die in dem Dokumentarfilm „Concerto – A Beethoven Journey“ festgehalten und in einer preisgekrönten Sony Classical-Reihe aufgezeichnet wurden. Der Pianist, der exklusiv für dieses Label aufnimmt, erhielt kürzlich seine elfte Grammy-Nominierung und wurde mit sechs Gramophone Awards ausgezeichnet. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören „Chopin: Ballades & Nocturnes“ und gemeinsame Aufnahmen mit Marc-André Hamelin, Matthias Goerne, dem Danish National Symphony und dem Bergen Philharmonic. Er wurde ausgezeichnet mit dem Royal Philharmonic Society’s Instrumentalist Award, dem Gilmore Artist Award und dem norwegischen Peer-Gynt-Preis, zudem wurde er zum Kommandeur des königlich-norwegischen St. Olavs-Ordens ernannt. Er war der erste Skandinavier, der die „Perspectives“-Reihe der Carnegie Hall kuratierte und war Pianist-in-Residence der Berliner Philharmoniker, Artist-in-Residence der New Yorker Philharmoniker und Gegenstand einer Künstlerporträtreihe des London Symphony Orchestra.

 

Leif Ove Andsnes beim Klavier-Festival Ruhr: 5 Konzerte seit 1996

1996      Essen
Debütkonzert, u.a. mit Fantasie über Flamenco-Rhythmen von Frank Martin und Mazurkas von Karol Szymanowski

1998      Duisburg
Solorezital, u.a. mit Drei Intermezzi op. 117 von Johannes Brahms und Estampes von Claude Debussy

2001      Mülheim
Solorezital, u.a. mit Faschingsschwank aus Wien op. 26 von Robert Schumann und Sonate Nr. 21 op. posth. D 959 von Franz Schubert

2011      Essen
Solorezital, u.a. mit Sechs kleine Klavierstücke op. 19 von Arnold Schönberg und Klaviersonaten Nr. 21 op. 53 & Nr. 32. Op. 111 von Ludwig van Beethoven

2016      Essen
Solorezital, u.a. mit Klaviersonate Nr. 18 op. 31/3 „Jagd-Sonate“ von Ludwig van Beethoven, sowie Kylliki – Drei lyrische Stücke op. 41 und Impromptu op. 5 Nr. 5 von Jean Sibelius

 

Konzertimpressionen

Website

Vergangene Konzerterlebnisse

Mittwoch, 01. Juni 2022 | 20:00 Uhr
Mülheim an der Ruhr Stadthalle Mülheim

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