Das Programm Spielplan Konzerte 2019 Ausgewähltes Konzert
Mittwoch | 15. Mai 2019 | 20:00 Uhr
Preis: € 35 | 25 (ermäßigt)
Ausverkauft
Schubert-Lieder
Graham Johnson
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2001
Birgid Steinberger (Sopran)
Graham Johnson  

Lange bevor Graham Johnson 1994 durch Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, war er als Liedpianist eine Institution. Geboren wurde der britische Pianist in Rhodesien, als 17-Jähriger kam er nach London und hatte in jungen Jahren Unterricht bei seinen legendären Vorgängern Gerald Moore und Geoffrey Parsons.

Bald wurde Graham Johnson selbst Pianist für illustre Sängerpersönlichkeiten wie Peter Pears, Elizabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender und Peter Schreier. 1976 gründete er...

 

Lange bevor Graham Johnson 1994 durch Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, war er als Liedpianist eine Institution. Geboren wurde der britische Pianist in Rhodesien, als 17-Jähriger kam er nach London und hatte in jungen Jahren Unterricht bei seinen legendären Vorgängern Gerald Moore und Geoffrey Parsons.

Bald wurde Graham Johnson selbst Pianist für illustre Sängerpersönlichkeiten wie Peter Pears, Elizabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender und Peter Schreier. 1976 gründete er zusammen mit namhaften Sängern den „Songmakers’ Almanach“ mit dem Ziel, vernachlässigtes Repertoire von klavierbegleiteter Vokalmusik wieder aufzuführen. In den folgenden Jahrzehnten erarbeitete er auf diese Weise mehr als 250 verschiedene Liederabend-Programme.

Zu seinen zahlreichen Verdiensten für das Kunstlied zählen Gesamtaufnahmen des Liedschaffens von Franz Schubert, Robert Schumann und Gabriel Fauré. Heute lehrt Graham Johnson als Professor für Liedbegleitung an der Guildhall School of Music, hält zahlreiche Meisterklassen ab und begleitet die Damen und Herren der Sängerelite. Ein Vermittler ist er, der seinen Erfahrungsschatz und sein Geschick, mit Menschen und Musik umzugehen, in den Dienst des Kunstliedes stellt.

2014 erhielt Graham Johnson die Hugo-Wolf-Medaille, eine Ehrung, die ihm nicht nur als hervorragender Liedpianist zuteil wurde, sondern seinen unermüdlichen Einsatz als Forscher und Wissenschaftler würdigte. Bereits 2001 wurde Graham Johnson mit dem Preis des Klavier-Festivals Ruhr für sein Lebenswerk geehrt. Immer wieder präsentiert Graham Johnson beim Klavier-Festival Ruhr zusammen mit interessanten Sängerpersönlichkeiten hochspannende Liedprogramme, die den Horizont erweitern und den Zuhörern musikalische Sternstunden bescheren – 2018 bereits zum 50. Mal.

 
Birgid Steinberger  

Die in Burghausen (Bayern) geborene Sopranistin begann sechzehnjährig ihr Gesangstudium bei Kammersängerin Wilma Lipp in Salzburg. Von 1987 bis 1989 setzte sie ihre Studien bei Charlotte Lehmann in Hannover fort, 1992 schloss sie ihr Gesangsstudium bei Kurt Widmer in Basel ab. Bereits 1986 gewann die Künstlerin den Stipendienwettbewerb der Gianna Szel-Stiftung in Salzburg. 1990 war sie Preisträgerin des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbes in Stuttgart.

Ihr Operndebüt gab Birgid Steinberger...

 

Die in Burghausen (Bayern) geborene Sopranistin begann sechzehnjährig ihr Gesangstudium bei Kammersängerin Wilma Lipp in Salzburg. Von 1987 bis 1989 setzte sie ihre Studien bei Charlotte Lehmann in Hannover fort, 1992 schloss sie ihr Gesangsstudium bei Kurt Widmer in Basel ab. Bereits 1986 gewann die Künstlerin den Stipendienwettbewerb der Gianna Szel-Stiftung in Salzburg. 1990 war sie Preisträgerin des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbes in Stuttgart.

Ihr Operndebüt gab Birgid Steinberger als Despina in „Cosi fan tutte“ bei den Heidelberger Schlossfestspielen. Als Rosalinde der „Fledermaus“-Inszenierung von Herbert Wernicke gastierte sie 1992 am Theater in Basel, wo sie in der Spielzeit 1992/93 erstmals fest einem Opernensemble angehörte. Unter anderem sang sie hier Zerlina in „Don Giovanni“ (Regie wieder Herbert Wernicke).

Seit 1993 ist Birgid Steinberger festes Ensemblemitglied der Wiener Staats– und Volksoper.

Dort wurde sie schnell zum Publikumsliebling und tritt seither gleichermaßen erfolgreich in Oper und Operette auf. Zu ihren Rollen zählen u.a. Susanna/ „Figaros Hochzeit“, Pamina/ “Die Zauberflöte“, Zerlina/ „Don Giovanni“, Gretel/ „Hänsel und Gretel“, Anna/ „Die lustigen Weiber von Windsor“, Hortense/ „Opernball“, Franziska/ „Wiener Blut“, Helene/ „Walzertraum“. Als Mi in Klaus Maria Brandauers Neuproduktion des „Land des Lächelns“ feierte die Künstlerin einen ebenso großen Erfolg wie als Marie in „Zar und Zimmermann“, als Christel in „Der Vogelhändler“ und als Adele in „Die Fledermaus“.

In der Saison 2001/2002 gab sie Ihr Rollendebüt mit Adina in Donizettis „L´elisir d´amore“, Laura in Millöckers „Der Bettelstudent“ und Titania in Brittens „Sommernachtstraum“. In der Neuproduktion des „Boccaccio“ unter der Regie von Helmut Lohner sang sie 2003 die Fiametta.

Im Februar 1995 debütierte sie als Papa­gena in „Die Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper, wo sie seither in verschiedenen Rollen, u.a. als Ännchen in „Der Freischütz“ zu hören war. Im gleichen Jahr sang sie bei den Bregenzer Festspielen die Marzelline im „Fidelio“ und trat bei der Schubertiade Feldkirch auf.

1997 führte die Rolle der Marie in „Zar und Zimmermann“ die Sängerin an die Berliner Staatsoper, wohin sie dann als Ännchen im „Freischütz“ zurückkehrte. Im März 2000 folgte ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin als Anna in „Die lustigen Weiber von Windsor“.

Im Dezember 1997 sang die Künstlerin an der Bayerischen Staatsoper München in einer Neuproduktion der „Fledermaus“ die Adele. In den folgenden Saisonen gab sie dort wiederholt diese Partie, u.a. auch in der Milleniums-Sylvestervorstellung unter Zubin Metha. Im Sommer 1998 begeisterte sie das Publikum bei den Seefestspielen Mörbisch als Briefchristel im „Vogelhändler“.

Darüber hinaus hat Birgid Steinberger bei diversen Rundfunk– und Fernsehaufnahmen (mit ZDF,ORF und 3sat) mitgewirkt. Bei CD-Aufnahmen mit dem RSO-Wien sang sie die Despina in „Cosí fan tutte“, die Susanna in „Le nozze di Figaro“ und die Zerlina in „Don Giovanni“. 2006 erschienen bei NAXOS CD-Aufnahmen mit Liedern von F. Schubert und J.M. Kraus. Eine Aufnahme mit Liedern von Hugo Wolf gemeinsam mit Wolfgang Holzmair und Russel Ryan ist in Vorbereitung.

Neben ihren Opernengagements hat sich Birgid Steinberger auch auf dem Konzertsektor im In– und Ausland einen Namen gemacht. Neben Auftritten in Wien gab sie u.a. eine Liedermatinee im Chatelet in Paris, Kammermusikabende mit Hartmut Höll und Mitsuko Shirai im Louvre in Paris, in St. Petersburg, Liederabende in der Kölner Philharmonie und Konzerte im Rahmen der Hugo Wolf-Gesellschaft in Stuttgart. Sie sang u.a. Liederabende mit Schwerpunkt Hugo Wolf bei der Styriarte in Graz sowie in New York und konzertierte beim Festival Lockenhaus. Im Teatro communale in Florenz sang sie das Sopran-Solo in der 4. Symphonie von G. Mahler und gastierte bei der Temporada Gulbenkian de Musica in Lissabon als Marzelline im „Fidelio“ und 2007 als Sophie im „Rosenkavalier“. Im November 2008 sang sie zum Auftakt eines Liedzyklus in der Stuttgarter Oper eine Liedermatinee als Hommage an Dietrich Fischer-Dieskau. Liederabend in Lugo, Spanien, Debut an der Wigmore-Hall in London im Dezember 2009.

Seit 2001 hat Birgid Steinberger eine Professur für Lied und Oratorium an der Konservatorium Wien Privatuniversität inne. Ab Herbst 2010 ist sie Universitätsprofessorin für Gesang am Institut für Kirchenmusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

 
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