Das Programm Spielplan Konzerte 2019 Ausgewähltes Konzert
Montag | 20. Mai 2019 | 20:00 Uhr
Preis: € 35 | 30 | 25
Ausverkauft | Warteliste
Variationen
Georgijs Osokins
Domenico Scarlatti
Sonate in d-Moll K 213
Sergej Rachmaninow
Prélude in G-Dur op. 32/5 | Variationen über ein Thema von Chopin in c-Moll op. 22
Arvo Pärt
Für Alina
Frédéric Chopin
Nocturne in B-Dur op. 62/1 | Sonate Nr. 3 in h-Moll op. 58

Zugaben:

Peter Iljitsch Tschaikowsky: Nocturne aus: Sechs Stücke op. 19

Frédéric Chopin: Etüde in h-Moll op. 25/10

Frédéric Chopin: Nocturne in cis-Moll op. posth.

 

Ich freue mich, Teil einer Familie zu sein, die über enorm reiche multiethnische Traditionen in der Kultur verfügt. Wir erleben einen ganz besonderen Moment in der Geschichte, in dem die europäischen Nationen trotz ihrer früheren historischen Konflikte und Spaltungen in der Lage und bereit sind, sich auf freiwilliger Basis zu vereinen. Wir haben einen solchen Grad an Einheit erreicht, dass wir in der Lage sind, ohne Gewalt, größere militärische Konflikte oder menschliches Leid zu koexistieren. Eine solche Idee der freiwilligen Vereinigung verbindet sich wunderbar mit der Bedeutung der Polyphonie in der Musik. Heute, angesichts der massiven Welle des Populismus, ist es wichtig, sich an die Bedeutung dessen zu erinnern, was wir im Humanismus erreicht haben, an den Dialog zwischen den unterschiedlichsten Kulturen und an den friedlichen Willen zur Einheit. Wie Beethoven weise riet: "Alle Menschen werden Brüder!"

Georgijs Osokins

„Ich bin praktisch unter dem Flügel aufgewachsen“, sagt der junge lettische Pianist Georgijs Osokins. „Meine Eltern hatten ein kleines Apartment mit einem deutschen Konzertflügel. Meine Mutter, mein Vater und mein Bruder spielten alle auf diesem Flügel. Musik war mein Leben und es war natürlich für mich, Pianist zu werden.“

Den ersten Unterricht erhielt Georgijs Osokins bei seinem Vater, dem Klavierpädagogen Sergejs Osokins. Er nahm schon früh an zahlreichen Wettbewerben teil, einer der wichtigsten war der Internationale Chopin-Wettbewerb 2015 in Warschau, wo er das Publikum begeisterte und von der Kritik gefeiert wurde. 2016 erhielt er den lettischen Grand Music Award, die höchste Auszeichnung in der lettischen Musikwelt.

Zur Musik Chopins hat Georgij Osokins einen besonderen Bezug: „Man muss Polen, die Menschen in diesem Land und die Folklore kennen, um zu verstehen, was Chopin in seiner Musik vermitteln wollte. Es steckt sehr viel Symbolik darin“, sagt Georgijs Osokins. Chopins h-Moll-Sonate kombiniert er in seinem subtil zusammengestellten Recital-Programm mit Scarlatti, Rachmaninow und Arvo Pärt. Seien Sie gespannt auf Georgij Osokins Debüt beim Klavier-Festival Ruhr!

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© 2019 Stiftung Klavier-Festival Ruhr  |  Alfred Herrhausen Haus  |  Brunnenstraße 8  |  45128 Essen

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