Donnerstag | 19. April 2018 | 20:00 Uhr
Eröffnungskonzert
Pierre-Laurent Aimard
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2003
Gian Francesco Malipiero
A Claude Debussy
Béla Bartók
Sostenuto, rubato aus: Acht Improvisationen über ungarische Volkslieder op. 20
Eugène Goosens
Hommage à Debussy op. 28
Igor Strawinsky
Aus: Symphonies d'instruments à vent à la mémoire de C. A. Debussy
Paul Dukas
La plainte, au loin, du faune (Tombeau de Claude Debussy)
Claude Debussy
Images, Heft I & II | Douze Études

Zugabe:

Claude Debussy: La cathédrale engloutie

„Was ist das Leben? – Das Unerwartete! Die Welt kann so unterschiedlich sein an jedem Moment. Ein Leben wird gemacht von Gelegenheiten.“ Der Satz stammt nicht von Oscar Wilde, sondern von Pierre-Laurent Aimard, dem Träger des Ernst von Siemens-Musikpreises 2017, der auch von sich sagen kann: „Als Mensch und Musiker bin ich immer in Bewegung.“ Was dazu geführt hat, dass der Messiaen-Schüler mittlerweile über ein Repertoire von erstaunlicher Bandbreite verfügt. Anfangs galt er als Spezialist fürs Zeitgenössische, als Fachanwalt für Ligeti, Boulez & Co. Beim Klavier-Festival Ruhr ist er als Pianist, Dozent und Musikvermittler beim digitalen Ligeti-Projekt "Explore the Score" seit vielen Jahren eine feste Größe. Daher wurde er bereits 2003 mit dem „Preis des Klavier-Festivals Ruhr“ ausgezeichnet.

Bei seinem diesjährigen Recital widmet er sich dem Schwerpunkt-Komponisten des Klavier-Festivals Ruhr 2018, Claude Debussy, dessen 100. Todestag 2018 gedacht wird. Er nähert sich ihm im ersten Teil aus Perspektiven anderer Komponisten, die zum Andenken an Claude Debussy 1920 die Sammlung "Tombeau de Claude Debussy" veröffentlichten. Im zweiten Teil dann interpretiert Pierre-Laurent Aimard Debussys so überaus farbenreiche Images und Etüden. Welch ein Auftakt für das der französischen Klaviermusik gewidmete Klavier-Festival Ruhr 2018!

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