Sonntag | 19. Mai 2019 | 18:00 Uhr
Preis: € 45 | 35 | 25
Ausverkauft
Poetische Stimmungsbilder
Elena Bashkirova
Preisträgerin des Klavier-Festivals Ruhr 2018
Wolfgang Amadeus Mozart
Fantasie in d-Moll KV 397 | Rondo in D-Dur KV 485 | Variations pour le Clavecin in A-Dur KV Anh. 137 | Sonate Nr. 13 in B-Dur KV 333
Antonín Dvořák
Poetische Stimmungsbilder op. 85 (Auszüge)
Béla Bartók
Sonate (1926) Sz 80

Zugaben:

Robert Schumann: Des Abends, aus: Fantasiestücke op. 12

Antonin Dvořák: Tanz der Kobolde, aus: Poetische Stimmungsbilder op. 85

 

„In Moskau geboren, später in Paris und nun seit vielen Jahren in Berlin lebend, ist Europa meine Heimat; ich fühle mich als echte Europäische Bürgerin. Europa – das sind für mich vor allem auch jene Komponisten, die hier gelebt haben und deren Musik ich seit meiner Kindheit spiele. Europa erlebe ich als großartigen Kulturraum, der von freiheitsliebenden Menschen geprägt wurde und Europa ist für mich ein Kontinent, in dem vom Atlantik bis Ural Musik als völkerverbindende Kraft viele Millionen Menschen immer wieder aufs Neue daran erinnert, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt.“

Elena Bashkirova

Als Jugendliche wollte Elena Bashkirova, die in der Sowjetunion in eine Musikerfamilie hineingeboren wurde, den Pfad der Musik verlassen, neigte zu einer Laufbahn als Schauspielerin oder Regisseurin: „Ich hätte alle Fäden in der Hand gehalten: das Werk, das Bühnenbild, die Umsetzung. Doch das Klavier erwies sich als stärker.“

Wegen ihrer ausgeprägten Liebe zur Kammermusik – etwa als Gründerin des „Jerusalem International Chamber Music Festival“ – macht die international gefeierte Künstlerin sich inzwischen als Solistin eher rar. „Allein zu spielen, das heißt: allein verantwortlich zu sein. Für sich! Für die Stücke! Und für das Publikum!“

Umso wertvoller ist nun die Gelegenheit, wenn die begnadete Pianistin als Solistin zum Klavier-Festival zurückkehrt, mit dessen Preis sie im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurde. Wie immer bringt wählt sie ihr Programm sorgsam und mit Bedacht, diesmal mit Werken von Mozart, Dvořák und Bartók.

Mit Unterstützung